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19.07.2018

 

 

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Die Prignitz - ein Wintermärchen

Nikolaus, Väterchen Frost und Co. locken mit festlichem Programm

„Weihnachten ist keine Jahreszeit, es ist ein Gefühl“, formulierte es einst Edna Ferber, amerikanische Schriftstellerin mit ungarischen Wurzeln. Eine passendere Beschreibung für die besinnlichste Zeit des Jahres lässt sich kaum treffen.

Auch in der Prignitz, einer der urtümlichsten Regionen der geschichtsträchtigen Mark Brandenburg, werden jetzt wieder die Häuser, Wohnungen und ganze Straßenzüge festlich geschmückt. Bei Höhepunkten wie den Nikolausfahrten mit der Schmalspureisenbahn Pollo, den Winterspaziergängen mit Väterchen Frost in der Elbstadt Wittenberge oder urigen Weihnachtsmärkten in kleinen Städtchen und ursprünglichen Dörfern können Besucher den besonderen Charakter der Region nordwestlich von Berlin zur Advents- und Weihnachtszeit auf ganz besondere Art und Weise erleben.

Wer noch keine Lust zum weihnachtlichen Schmücken und Plätzchen backen hatte, der kommt bei der Dorfweihnacht in dem fachwerkhausgeprägten Künstlerdorf Breetz am Sonntag, dem 3. Dezember garantiert richtig in Weihnachtsstimmung. Von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich der ehemalige Kuhstall im Breetzer KulturHof in einen traditionellen Weihnachtsmarkt. Unter dem Glanze eines Kronleuchters inmitten des Stalls gibt es rund um den Feuertopf herzhafte Kartoffelpuffer der besonderen Art und Gegrilltes sowie frischen Flammkuchen aus dem Brotbackofen – hier wird jeder Geschmack bedient.

Und mit einer Tasse dampfendem Glühwein oder heißem Kakao in der Hand schlendert es sich gleich viel besser durch die Angebote von Kunst- und Kunsthandwerk, Kerzen, Selbstgebasteltem, Honig, Tee, Gewürzen, Näharbeiten und vielem mehr. Die Kulturgeschichte der Prignitz wird hautnah erlebbar bei dem Weihnachtsmarkt auf der ältesten noch erhaltenen Wasserburg Norddeutschlands, der Plattenburg (16. und 17. Dezember), der Lenzener Burgweihnacht (9. Dezember) und dem Adventsmarkt auf Schloss Grube (2. Dezember). In wunderschön verträumter und geschichtsträchtiger Kulisse locken die kulinarischen wie handwerklichen Fertigkeiten der regionalen Händler die Besucher in ein einmaliges Ambiente.

Für fabelhafte Weihnachtsstimmung bei Groß und Klein sorgt auch ein Besuch bei der Neustädter Weihnachtsgala am 2. oder 3. Dezember in der Graf von Lindenau-Halle. Das Gelände des Brandenburgischen Haupt- und Landesgestüts zeigt eine liebevoll inszenierte Pferdeshow im märchenhaften Gewand. Dafür wird das Gestüt kurzerhand zum festlichen Weihnachtszimmer umfunktioniert, in dem sich der zum Leben erwachte Nussknacker gemeinsam mit anderen mutigen Spielzeugen dem gefürchteten Mäusekönig entgegenstellt. „Und wer beim Rahmenprogramm die alkoholischen regional-kulinarischen Angebote nicht ausklammern, sondern genießen will, der lässt das Auto am besten in der heimischen Garage und nutzt den kostenlosen Shuttleservice, der zwischen dem Bahnhof und der Graf von Lindenau-Halle verkehrt“, so Mike Laskewitz, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz e.V.

Apropos Bahnhof: Am 9. und 10. Dezember lädt die Schmalspureisenbahn Pollo zu weihnachtlichen Sonderfahrten zwischen Lindenberg und Brünkendorf ein. Unterwegs muss die Diesellok jedoch kurz auf offener Strecke angehalten werden, damit die Ehrengäste – der Nikolaus und sein Helfer – zusteigen können. Natürlich kommen diese nicht mit leeren Händen und verteilen bereitwillig Überraschungen an die kleinen Fahrgäste. „Selbstverständlich können wir nicht für passendes Winterwetter und eine verschneite Landschaft sorgen, aber in den letzten Jahren hatten wir außergewöhnlich viel Glück und vielleicht klappt es ja auch dieses Jahr wieder mit einer zauberhaft verschneiten Prignitzer Landschaft“, verrät Laskewitz augenzwinkernd. Einmal in Lindenberg angekommen, kümmert sich der Wahrberge-Heimatverein mit Herzhaftem und Süßem um das leibliche Wohl der Reisenden.

Ein Spaziergang an der Elbe, das gehört im Winter in der Prignitz dazu. Sehen, ob es auf der Elbe bereits Eisschollen gibt, die verbliebenen Wasservögel beobachten und sich anschließend bei Glühwein oder Tee aufwärmen. In der Elbestadt Wittenberge kann man einen solchen Spaziergang mit einem besonderen Erlebnis verbinden. Noch bis Anfang März können in Wittenberge „Sagenhafte Spaziergänge“ unternommen werden. Dabei ist schon der Beginn des Weges recht ungewöhnlich. Denn kein Geringerer als der russische Väterchen Frost wird am Wittenberger Hafen erwartet. Auf seinem Weg von der russischen Tundra bis in die Prignitz wird er von zwei reizenden „Schneeflöckchen“ und seinem Kutscher Iwan begleitet.

Auf der Reise durch eine lebendige Stadtgeschichte treffen Väterchen Frost und seine Begleiter auf zahlreiche sagenhafte wie auch reale Figuren der Historie, die ihre Erfahrungen und Geschichten bereitwillig und abwechslungsreich mit den Besuchern teilen – nicht nur über alte Handwerksberufe wird dann gesprochen, sondern auch das ein oder andere verpasste Liebesabenteuer wird zur Sprache kommen. Nach einer Videoanimation zu Orgelmusik in der mystisch abgedunkelten Wittenberger Kirche können sich die Gäste kulinarisch verwöhnen lassen und bei einer Suppe und einem Glühwein oder Tee aufwärmen. Am 25. November, 9. und 30. Dezember, 6. und 20. Januar, 3. und 17. Februar sowie abschließend am 3. März führt Väterchen Frost gemeinsam mit seinen Helfern wissbegierige Gäste durch die Stadt Wittenberge mit ihrer hinreichenden Industriekultur.

Doch nicht nur Wittenberge lockt mit einem einmaligen Winterspaziergang, auch die geschichtsträchtige Stadt Wittstock/Dosse mit ihrem historischen Stadtkern lädt zum Weihnachtsmarktwochenende (7. bis 10. Dezember jeweils 14 bis 19 Uhr) am 9. Dezember zum Spaziergang „Wittstock – ein Wintermärchen“ ein. Los geht’s um 17 Uhr auf dem Marktplatz, von wo aus Fackeln den Spaziergängern den richtigen Weg durch das „Chaos in der Märchenwelt“ leuchten. Denn die 140 Akteure stellen in 16 Bildern Szenen verschiedener Märchen nach. Allerdings wurden pro Szenerie zwei Märchen zusammengewürfelt, sodass es nun den Besuchern obliegt, Ordnung in das Durcheinander zu bringen.and Prignitz e.V./Ronald Meissner

 


Veröffentlicht am: 26.11.2017

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