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Aufgespießt: Keinen Streit

... mit vollem Mund

(Helmut Harff/Chefredakteur) Man hört immer wieder, dass es zwei Zeiten gibt, zu denen sich Paare, aber auch ganze Familien streiten. Das ist der Urlaub und Weihnachten. Zumeist gehört die Vorbereitungszeit für beide Ereignisse schon zur streitintensiven Zeit dazu.

Nun kann man ja ganz pragmatisch solche Streitzeiten einfach vermeiden. Man nimmt keinen Urlaub und lässt Weihnachten links liegen. Keinen Urlaub nehmen, das geht zumindest als Arbeitnehmer nicht - zumindest nicht legal. Weihnachten für sich einfach ausfallen zu lassen, ist schon eher möglich. Das funktioniert aber nur, wenn alle, die als Streitpartner infrage kommen, da auch mitmachen. Ansonsten droht gleich der nächste Streit.

Das mit dem Streit zu Weihnachten hat augenscheinlich den Lebensmittel-Supermarkt "Kaufland" zu einem netten Werbeslogan inspiriert. Man titelt: "Wer gut isst, streitet nicht". Ein schöner Slogan, wenn man davon ausgeht, dass es sich mit vollem Mund nicht gut streitet. Ist der Bauch voll, ist man häufig einfach zu faul, sich zu streiten.

Doch der Streit geht ja unter Umständen schon viel früher los. Da gibt es Fleischesser, Vegetarier und Veganer. Da mag einer kein Geflügel, ein anderer kein Fisch und ein dritter hasst Grünkohl. Wer richtig Glück hat, hat auch noch jemand am Tisch, der gerade zum Weihnachtsfest mit der seiner xten Diät beginnt. Da ist nichts mehr mit "Wer gut isst, streitet nicht".

Oder doch? Nehme ich mal meine Aufzählung: Alle essen Kartoffeln und Gemüse. Das ist schon mal eine gute Basis. Für den Veganer und den Vegetarier gibt es irgendwelchen Ersatz aus dem Chemiebaukasten oder Tofu oder… Wer kein Fisch isst, bekommt Geflügel oder umgekehrt. Man kann sich aber auch auf Braten verständigen. Beim Dessert sind sich Fleischesser und Vegetarier schon wieder nahe und für den Veganer findet sich ganz sicher auch etwas. Wein zum Essen können alle genießen, genau wie den Kaffee oder den Cognac danach.

Mit ein bisschen gutem Willen, etwas mehr Planung schon beim Einkauf und einiges an Mehraufwand in der Küche, stimmt der Kaufland-Slogan vielleicht doch. Es kann ja sogar Spaß machen, sich gemeinsam zum Unternehmen Weihnachtsmenükochen zu treffen. Wenn dann keiner den anderen von seiner Ernährungsweise überzeugen will, dann steht einem streitfreien Weihnachtsfest nichts mehr im Weg.

Übrigens: Wenn man ganz spezielle Essensvorstellungen - aus Überzeugung oder aus gesundheitlichen Gründen - hat, kann man sein vorbereitetet Essen auch mitbringen. Kaum ein Gastgeber wird etwas dagegen haben.

Ich wünsche schon jetzt viel Spaß bei der Menüabsprache und dem Erstellen der Einkaufsliste.

 


Veröffentlicht am: 27.11.2017

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