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Morgengruß von Helmut Harff: Schnee

… endlich auch vor meinem Bürofenster

Ich habe dieses Jahr schon kaum noch daran geglaubt, dass wir im Flachland zwischen Berlin und der Lausitz frostige Temperaturen oder gar Schnee bekommen. Nun ist es soweit. Als ich heute früh aus dem Fenster sah, war draußen alles weiß. Und, es schneit weiter.

Ich will Schnee, ich will Frost, ich will Winter. Wehe, der Klimawandel geht so weit, dass ich das zukünftig vermissen muss. Dann werde ich richtig sauer. Ja, stimmt ja, die milden Temperaturen sorgten dafür, dass die Heizkosten nicht aus dem Ruder laufen. Ja, ich muss auch keinen Schnee schieben. Ja, ich muss auch nicht mit dem Auto oder gar mit der Bahn zur Arbeit fahren. Vor allem der öffentliche Personennahverkehr ist ja wie auch manchmal der Straßenwinterdienst vom Wintereinbruch, vom ersten Schneefall Jahr für Jahr überrascht. Doch ich liebe den Schnee.

Ich liebe verschneite Häuser, verschneite Wiesen und vor allem verschneite Bäume und Wälder. Geht es nach mir, so kann es jetzt erst einmal stundenlang schneien. Ich hoffe, dass die weiße Pracht wenigstens einige Tage liegen bleibt. Ein Blick auf die Wettervorschau zeigt allerdings, dass spätestens am Montag vom ersten Schnee des Jahres nicht mehr viel zu sehen ist.

Was also tun? Die Stiefel und den Anorak anziehen und raus aus den geheizten vier Wänden. Vielleicht nutze ich auch eine milliardenschwere Investition der Bahn und eile mit dem Zug in weniger als vier Stunden von Berlin nach München. Wobei, es reicht sicherlich, wenn ich in Erfurt aussteige. Im Thüringer Wald liegt ja stellenweise schon richtig Schnee. Wenn ich morgen früh losfahre kann ich schon im Schnee frühstücken und dann den Winter in vollen Zügen – hoffentlich sind die Züge nicht wirklich voll – genießen.

Sie sehen, ich liebe den Schnee wirklich. Ich verstehe auch die Menschen nicht, die sich über den Winter beschweren, vor allem dann wenn es kalt und weiß draußen ist. Die Natur braucht beides und wir sind noch ein Teil dieser Natur, auch wenn wir das immer wieder vergessen.

Doch nun Schluss: Ich gehe heute ganz freiwillig Brötchen holen. Da kann ich schön durch den Schnee stapfen. Leicht durchgefroren schmeckt der Frühstückskaffee gleich noch einmal so gut.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück und viel Spaß im Schnee.

 


Veröffentlicht am: 09.12.2017

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