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18.07.2018

 

 

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Was ändert sich in der Zahnwelt 2018?

Einige Experten-Statements

Bald schon beginnt das Jahr 2018 und neuste wissenschaftliche Erkenntnisse und Hightech-Geräte sorgen für ständige Verbesserungen in der medizinischen Versorgung. Davon bleibt auch der Mundraum nicht ausgeschlossen.

Doch was ändert sich für Patienten im Jahr 2018? Gibt es neue Behandlungsmethoden oder wichtige Gesetzesänderungen? Vier Zahnärzte klären darüber auf, was das neue Jahr alles für die Mundgesundheit zu bieten hat.

Quecksilber im Mund: EU schränkt Nutzung von Amalgam ein

Experte: Dr. Christoph Sliwowski, Leiter der Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf im St. Vinzenz-Krankenhaus
"Amalgam gilt als Klassiker unter den Zahnfüllmaterialien. Schließlich sorgt der kostengünstige Werkstoff nicht nur für eine gute und kaufeste Abdichtung des Zahns, sondern besitzt auch eine hohe Haltbarkeit von über 10 Jahren. Allerdings lösen sich Amalgamfüllungen mit der Zeit langsam auf und stehen aufgrund des enthaltenen Quecksilbers in Verdacht, Beschwerden wie andauerndes Müdigkeitsgefühl, Kopf- und Kieferschmerzen, aber auch Muskelkrämpfe auszulösen. Auf Grundlage der Minamata-Konvention, einem Übereinkommen verschiedenster Staaten zum Stopp der Quecksilbernutzung, entschloss sich daher die EU-Kommission, zum 1. Juli 2018 ein neues Gesetz in Kraft treten zu lassen. Dieses verbietet die Verwendung von Amalgam bei Kindern, werdenden Müttern und stillenden Frauen und erlaubt den Einsatz nur noch in Ausnahmefällen.

Ob ein komplettes Verbot folgt, wird von den Ergebnissen einer bis ins Jahr 2020 laufenden Studie abhängig gemacht, auf deren Grundlage Politiker und Mediziner gemeinsam entscheiden wollen. Solch eine Gesetzesänderung könnte jedoch frühestens im Jahr 2030 wirksam werden. Als Alternative zu Amalgam bieten Zahnmediziner auch Materialien wie Kunststoff, Gold oder Keramik für Zahnfüllungen an. Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese Behandlungen jedoch im Regelfall nicht vollständig."

Lächeln vorab am Computer designen

Experte: Dr. Stephan Ziegler, leitender Zahnarzt und Gründer der KU64-Zahnarztpraxis aus Berlin
„Zahnkorrekturen von kleinen Lücken, Schiefstellungen oder abgenutzten Zähnen lassen sich jetzt durch eine neuartige Software vorab am Computer planen. Patienten erhalten damit die Möglichkeit, ihr neues Lächeln bereits vor der Behandlung zu begutachten. Dafür nehmen wir zu Beginn den aktuellen Zahnstatus unter die Lupe und klären zusammen mit den Patienten, welche Korrekturen sie überhaupt möchten. Mithilfe der speziellen Digital Smile Design-Software erstellen wir dann das Lächeln am Computer und bereiten ein Wax-up, eine Art Probemaske zum Herausnehmen, vor. Auf Wunsch nehmen wir Veränderungen direkt am Modell vor, solange bis das perfekte Ergebnis umgesetzt ist.

Da wir diesen Prozess kameratechnisch begleiten, können Patienten sich ihr Lächeln auch direkt in einem Video oder als Fotoausdruck anschauen. Ziel dieses neuartigen Verfahrens ist es, Patienten ihre individuellen Wünsche bis ins kleinste Detail zu ermöglichen. Denn manchmal reicht die eigene Vorstellungskraft nicht aus, um sich das Endergebnis zu visualisieren. Bewährt hat sich diese Vorgehensweise vor allem bei Angstpatienten, die durch das Vorab-Profil ihres neuen Lächelns einen Motivationsschub erhalten, die Behandlung auch wirklich wahrzunehmen.“

Moderne Wasserlaser ersetzen Bohrer und Skalpell

Experte: Dr. Dr. Manfred Nilius, M. Sc., Facharzt für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie und Leiter der Praxisklinik Nilius in Dortmund
„Für Patienten mit Angst vor Arztbesuchen stellen laute Bohrgeräusche sowie unangenehme Vibrationen im Mund oder auf der Haut eine große Herausforderung dar. Jedoch gibt es heutzutage moderne Techniken, die zum Beispiel Karies oder störende Narben schonender und gleichzeitig effizienter als zuvor entfernen. Besonders Angstpatienten, Kinder oder Schwangere profitieren von dem sanften Verfahren mit dem Wasserlaser, der sowohl Zahnhartsubstanz als auch Weichgewebe bearbeitet.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Laserverfahren erhält der Wasserlaser seine besonders sanfte und wirksame Funktion durch die Kombination von gebündeltem Licht und beschleunigtem Wasser. Dabei treffen zum einen punktgenau gerichtete Laserstrahlen auf die zu behandelnde Stelle und tragen beispielsweise Karies ab, ohne Zahn oder umliegendes Gewebe tatsächlich zu berühren. Zum anderen wird Wasser künstlich beschleunigt, sodass es die Wirkung des Laserlichts verstärkt. Gleichzeitig kühlt das Element das entsprechende Behandlungsfeld. Auch unschöne Hautveränderungen wie Narben lassen sich mit dem innovativen Verfahren behandeln. Hierfür tragen Mediziner störende Bereiche einfach mit dem Laser ab, sodass diese im Anschluss ohne Nähte abheilen und eine ebene Oberfläche entsteht. Patienten spüren folglich deutlich weniger Schmerzen und kehren schneller in ihren Alltag zurück.“

Schöne und feste Zähne an einem Tag

Experte: Dr. Lutz Spanka, Master of Science für Implantologie und Dentalchirurgie sowie Kieferorthopädie im ZahnZentrum Dr. Spanka & Kollegen in Hude
„Implantate, die einen komplett zahnlosen Kiefer ohne lange Behandlungsdauer versorgen können, werden immer beliebter. Bisher mussten Patienten einen langwierigen Prozess durchlaufen, bis sie ihren Zahnersatz erhielten. Neue Verfahren wie zum Beispiel das blueSKY fast & fixed System ermöglichen Implantation und prothetische Versorgung innerhalb eines Tages. Besonders Berufstätige, die nicht lange bei der Arbeit ausfallen möchten, und Angstpatienten, die ihr Implantat in möglichst wenigen Behandlungsschritten erhalten wollen, profitieren von diesen schnellen Verfahren.

Als Erstes setzen wir im Oberkiefer sechs und im Unterkiefer vier Titanimplantate ein, die den Zahnersatz im Mund fest verankern. Für diesen Prozess reicht eine örtliche Betäubung aus. Auf Wunsch des Patienten ist natürlich auch eine Behandlung unter Dämmerschlaf oder Vollnarkose möglich. Im Anschluss an die Operation befestigen wir ein Langzeitprovisorium auf den Implantaten, das sofort belastbar ist. Patienten verlassen die Praxis noch am selben Tag, ohne im Alltag Einschränkungen zu erfahren. Nach ungefähr drei bis sechs Monaten kann das Provisorium gegen die finale Brückenkonstruktion ausgetauscht werden. In der Zwischenzeit verwächst das Implantat fest mit dem Kieferknochen und sorgt so für einen festen Halt des Zahnersatzes.“

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 13.12.2017

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