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17.07.2018

 

 

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Getestet: „plico“

Eine neue Generation von faltbaren Fahrradhelmen

(Helmut Harff) Es gibt eigentlich keinen Grund, Fahrrad ohne Helm zu fahren. Es ist auch unverständlich, warum es bisher keine Helmpflicht für Radfahrer gibt. Sieht man sich mal Radfahrer, vor allem radelnde Eltern an, so haben die Kinder immer einen Helm auf, die Eltern „verzichten“ aber gern darauf. Tolle Vorbilder, die auch tolle Ausreden parat haben, warum sie oben ohne unterwegs sind.

Eine der Ausreden ist, man wüsste nicht wohin mit dem Helm, wenn man vom Rad gestiegen ist. Liebe Helmmuffel, diese Ausrede gilt nicht mehr, denn das Londoner Start-Up-Unternehmen LID Helmets hat mit dem „plico“ [Latein: ich falte] das erste Modell einer neuen Generation von faltbaren Fahrradhelmen für urbane Radfahrer und Pendler auf den Markt gebracht.

Durch das patentierte Faltverfahren lässt sich der Helm auf einen Teil seiner eigentlichen Größe komprimieren und passt damit bequem in Taschen, Rucksäcke oder Aktentaschen bzw. Courier Bags. Der 410 Gramm leichte "plico" von LID Helmets erfüllt alle gängigen Sicherheitsnormen und sieht einfach stylisch und cool aus. Sam Terry, Gründer und Inhaber von LID Helmets, macht damit sein Versprechen „Sicherheit mit Komfort " wahr.

Ich wollte nun wissen, ob diese werbeträchtige Aussage stimmt. Wer unifarbende Helme ohne jeden Schnickschnack mag, liegt mit dem „plico“ schon einmal richtig. Doch wichtiger ist, wie sich der Helm trägt. Auch hier geht der Daumen nach oben, denn der Helm passt sich auf Grund seiner Konstruktion gut der Kopfform an. Deshalb ist es auch kein Problem, wenn man den Helm von LID Helmets mal an jemand verleiht, der nicht die gleiche Kopfgröße wie man selber hat.

Bei einem Helm ist es für mich auch wichtig, wie warm es unter ihm wird. Das konnte ich jetzt im Dezember nicht wirklich prüfen. Mit dem Helm ins Fitnesstudio, das wollte ich dann doch nicht. Aber, ich testete den Helm auch bei Regen und mein Kopf blieb trocken. Der Testhelm hat eine Halterung für ein kleines Rücklicht. Eine gute Idee, eines auch zu montieren. Schließlich hängt die Sicherheit eines Radfahrers vor allem von seiner Sichtbarkeit ab.

Und dann ist da noch das, was den „plico“ ausmacht – seine Faltbarkeit. Mehr geht wahrscheinlich technologisch nicht. Ja, in einer größeren Tasche, auch in einem Shopper einer Frau passt der Helm sehr gut und er nimmt auch weniger Platz als ein herkömmlicher Helm ein. Allerdings neigt er dazu, sich immer wieder zu entfalten. Ich habe mir ein Band mit Klettverschluss genäht, mit dem ich genau das verhindere, in dem ich den Helm damit zusammenhalte.

Fazit: Ein stylischer Helm, mit dem ein Radfahrer eine gute Figur macht und seinen Kopf schützt. Die Platzersparnis beim Verstauen des Helmes hält sich in Grenzen, so man zu nicht vorhandenen Hilfsmitteln greift. Hier muss nachgebessert werden.

Testurteil: 3,5 von 5 Sternen

 


Veröffentlicht am: 13.12.2017

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