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23.01.2018

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Bumm

Die Einschläge kommen näher...

Wenn Sie nicht zu den jungen Lesern gehören, kennen Sie das sicherlich: Die Einschläge kommen näher. Was ich meine? Der eine Mann aus dem Bekannten- und Kollegenkreis hat schon einen Schlaganfall, der andere japst schon, wenn er nur wenige Stufen erklimmen muss, ein anderer hat schon ein künstliches Gelenk und nicht nur einen begleitete man auf seinem letzten Weg.

Ja, die Einschläge kommen näher. Auch man selber hat seit vielen Jahren wieder einen Hausarzt, doch eigentlich braucht man den gar nicht. Man lebt relativ gesund, treibt in Maßen Sport, hat das Rauchen aufgegeben und den Konsum von Kaffee und Alkohol von exzessiv auf moderat umgestellt. Schön, die gesündere Lebensweise ist am Bauchumfang nicht abzulesen, aber auch dessen Wachstum ist zumindest gestoppt. Schließlich weiß man ja, dass die biologische Uhr tickt, auch wenn ein Altersgenosse noch mal Vater wurde. Na, dem wünscht man viel Spaß, wenn er auf die 70 zugeht, wenn die Tochter voll in der Pubertät ist.

Und dann passiert es: Ein guter Freund landet im Krankenhaus. Die Diagnose ist mehr als besorgniserregend. Das Thema Testament hat plötzlich einen ganz anderen Stellenwert und man selber kann nicht mehr als da sein und ziemlich hilflos seine Hilfe anbieten.

Insgeheim ist man froh, dass die Einschläge zwar näher kommen, aber einen (noch) nicht selber treffen. Man selber – siehe oben. Und doch, wozu hat man einen Hausarzt. Soll der doch mal sehen, ob alles wirklich noch mit einem in Ordnung ist. Klar ist ohnehin, dass er nichts findet.

Und dann kommt man zur Auswertung in die Praxis und wundert sich, dass da Papiere und Broschüren auf dem Arztschreibtisch liegen. Der sieht einen auch irgendwie komisch an – der Arzt. Das Gefühl ist nicht gut, doch so richtig schlecht wird das erst, wenn der Arzt gesprochen hat. Was hat der gesagt? Zucker? Bekommt man den nicht erst im Alter? Ist man mit knapp über 60 – ist man mit fast 63 noch knapp über 60? – schon die Zielgruppe für Diabetes? Was sagt der Arzt? Diät, Nahrungsumstellung, Abnehmen? Meint der wirklich einen selber?

Ja, verdammt noch mal, der Arzt meint einen. Doch er macht auch Mut. Noch ist alles im fast grünen Bereich. Wenn man schön brav ist, bekommt man das mit dem Zucker sogar wieder in den Griff. Doch wozu dann die Tabletten? Da muss man erst einmal viel sacken lassen.

Ein erster Gedanke ist, Mist, warum bin ich nur zur Vorsorgeuntersuchung gegangen. Dann könnte man zu Weihnachten so wie immer richtig schlemmen. Doch der Gedanke ist unsinnig. Denn sie hat ja genau dazu gedient, dass man schon sehr früh die Diagnose Diabetes bekommen hat. Anders als beispielsweise bei einer Krebsdiagnose kann man mit dem eigenen Verhalten ja wirklich sehr viel dazu beitragen, dass es noch sehr lange dauert, bis die Freunde einen Kranz bestellen müssen.

Zucker, hin, Zucker her, jetzt gibt es wie schon immer ein sehr zuckerarmes Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Haben Sie schon einen Termin für die nächste Vorsorgeuntersuchung?

 


Veröffentlicht am: 14.12.2017

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