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23.01.2018

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Zirkus, Zirkus

Zu Gast im Roncalli Weihnachtszirkus

Gestern feierte die 14. Auflage vom Berliner Roncalli Weihnachtszirkus im Tempodrom seine viel umjubelte Premiere. Schon vor der wie ein riesiges Zirkuszelt aussehenden Location verbreitetet der Zirkus, der sich wie kein zweiter der Zirkustradition verpflichtet hat, weihnachtliche Stimmung.

Die setzt sich dann im Beton-Chapiteau fort und sorgt – wie passend – für große Vorfreude. Man hat sofort das Gefühl von Zirkus und summt vor sich hin:

O mein Papa, war eine wunderbare Clown
O mein Papa, war eine grosse Kinstler
Hoch auf die Seil, wie war er herrlich anzuschau'n
O mein Papa, war eine schöne Mann.

Dieser Liedtext passt wie kein zweiter zu Roncalli, der ja von Bernhard Paul -  einem Clown aus Leidenschaft - gegründet wurde. Der saß übrigens ziemlich versteckt im Zuschauerraum, der bis auf den letzten Platz besetzt war.

Wir Zuschauer bekamen ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk - drei Stunden Zirkus pur, drei Stunden Clowns und Artisten, die einen immer wieder lachen und staunen ließen. Als Freund von Clowns hatte ich meinen Spaß an deren Späßen und vor allen an den technischen Spielereien von Paolo Carillon, der einst in Turin Autos designe.

Mehr als nur eine Augenweide waren Vivien und ihre Schwester Lili. Die beiden im Zirkus aufgewachsenen Töchter von Bernhard Paul zeigten in ihren Soloprogrammen, was alles artistisch machbar ist.

Das Anrührenste für mich waren Sway Pole. Ihr Tanz auf drei langen und vor allem schwankenden Masten ist eine fast in Vergessenheit geratene Jahrmarktsattraktion, die einem den Atem stocken ließ. Zauberhafter geht es kaum.

Atemberaubend und am lautesten bejubelt war die Truppe Catwall Trampo. Zwei Trampolins und eine vier Meter hohe Häuserwand nutzten vier Herren dazu, um in einem akrobatischen Wettstreit um die Gunst einer schönen Blondine zu buhlen. Die entwand sich den Herren ihrerseits mit atemberaubenden Sprüngen.

Im Chapiteau herrschte bis zum zauberhaften Finale – immer live begleitet vom Roncalli Royal Orchester unter Leitung von Georg Pommer – einfach nur eines: Freude über die einmalige Roncalli-Zirkusshow.

Ein ganz besonderer Tag war es für eine junge Frau, eine Besucherin so wie Du und ich, die von Beatboxer, Clown und Jongleur Robert Wicke in seine Darbietung einbezogen wurde. Miriam stand noch nach der Vorstellung, die auch ihre Vorstellung war - genau wie ihre Kinder und ihr Mann, völlig im Bann des gerade erlebten.  Robert Wicke hatte aber auch ein sehr gutes Händchen bei der Auswahl seiner Assistentin auf Zeit. Die zu werden hat wohl nur eine junge Frau in einer der Logen die Gelegenheit, die – sagen wir es mal nicht ganz in die Zeit passend – sexy aussieht und eine große Portion Selbstbewusstsein zeigt.

Auf der Premierenparty sprach ich noch mit einigen Gästen über ihren Eindruck. Martina Brunotte, Chefredakteurin von frauenfinanzseite.de bedauerte, dass die Pferdedressur von Karl Trunk wohl die letzte Tiernummer bei Roncalli sein wird. Für sie gehören Tierdressuren einfach zum Zirkus. Für Schauspieler Reiner Schöne war es die schönste aller 14 Roncalli-Weinnachtszirkusse, die er als Zirkusfan selbstverständlich alle gesehen hat. Für seinen Kollegen Frank Kessler war es zwar erst der vierte Besuch bei Roncalli in der Vorweihnachtszeit, aber er war mindestens ebenso begeistert.

Der Roncalli-Winterzirkus in Berlin ist einfach etwas, was einem das Herz aufgehen lässt. Die Show sorgt für eine ganz einmalige Stimmung und entlässt jeden etwas entspannter und mit einem Lächeln. Mehr kann ein Zirkus nicht bieten.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und viel Spaß bei Roncalli – in Berlin oder anderswo.

 


Veröffentlicht am: 17.12.2017

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