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18.07.2018

 

 

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Interior Design made in Germany

Solide (klar), multikulturell & erstaunlich beweglich


Ihren hohen Qualitätsanspruch, vor allem aber ihre große Leidenschaft für Interior Design haben die hier vorgestellten Einrichtungsmarken gemeinsam. Denn die steht bei allen vieren im Mittelpunkt der Geschäftsaktivitäten – bei dem Traditionsunternehmen genauso wie bei den noch recht jungen Designmarken der deutschen Einrichtungsindustrie.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Klischee von deutscher Gründlichkeit hin und cleaner Kante her – deutsches Design ist alles andere als langweilig. ames, Walter Knoll, Sophisticated Living und Janua sind beispielhaft für eine Branche, in der Vielfalt herrscht. Wer das bewiesen sehen will, muss sich im Januar nur auf der internationalen Einrichtungsmesse in Köln umschauen. Für unsere Protagonisten ist die imm cologne ein wichtiger Termin: Die erste Einrichtungsmesse des Jahres setzt die Benchmark für die wirtschaftliche Entwicklung des Gesamtjahres. Hier entscheidet sich an sieben Messetagen, ob eine Neuheit zum Brot-und-Butter-Produkt taugt oder zum Design Magazin-Liebling wird – im Idealfall natürlich beides.

Jedes der hier beispielhaft vorgestellten Unternehmen hat eine andere Geschichte und seine eigene Art und Weise, an die Themen Design und Interior Design heranzugehen: Die einen sind Quereinsteiger und brachten ihre Leidenschaft zum Thema Design mit, andere kommen eher aus ländlichen Regionen und suchen auf der ganzen Welt nach neuen Produkt- und Einrichtungsideen. Die einen reiten auf Trendwellen, die anderen setzen auf Tradition und Zeitlosigkeit. Die Sprache, die sie alle verbindet, ist Design. Vom Geschäftsmann über den Handwerker bis hin zum Star-Designer haben alle das gleiche Ziel: die Fertigung und den Vertrieb von Einrichtungsgegenständen, die vom Design und vom Handwerk inspiriert sind und sich im internationalen Interior Design behaupten können.

ames – ein Möbelunternehmen als Vermittler zwischen den Kulturen

Ausgerechnet in der Eifel gründete die Kolumbianerin Ana Maria Calderón Kayser 2006 das Unternehmen „ames“ – mit dem Ziel, Möbel und Wohnaccessoires zu entwickeln, die Herz und Verstand kosmopolitisch denkender und lebender Menschen ansprechen. Seit ihrem Umzug 2001 nach Deutschland lebt die in Kolumbien geborene Geschäftsführerin und Kreativdirektorin nicht nur selbst zwischen den Kulturen, sondern arbeitet seit der Gründung des Unternehmens auch mit der isländischen Designerin Erla Sólveig Oskarsdóttir zusammen. Die meisten Entwürfe aus der derzeitigen ames Kollektion stammen von der in Reykjavík lebenden und international tätigen Designerin.

Die Kollektion von ames vereint zeitgenössische Entwürfe, die drinnen und draußen sowie im privaten Wohnraum und im Objektbereich multifunktional einsetzbar sind. Die Produktfamilien, bestehend aus Beistellmöbeln, Stühlen, Barhockern und Tischen, erfüllen dank ihrer zahlreich verfügbaren Varianten individuelle Wohnansprüche. Verschiedene Materialien und deren Kombinationen sowie ein weites Spektrum an Farben, Bezugsstoffen und Gestellen sollen für grenzenlose Gestaltungsvielfalt sorgen.

Dass Design eine weltweit verständliche Sprache ist, zeigt auch das überaus erfolgreiche Projekt Sala. Die Home Collection „ames sala by sebastian herkner“ feierte anlässlich der imm cologne 2016 Premiere: Das Möbelunternehmen präsentierte eine Serie moderner Wohnaccessoires, die von dem deutschen Designer Sebastian Herkner entworfen und in Kolumbien überwiegend aus Naturmaterialien in kleinen, traditionellen Manufakturen gefertigt werden. „Die ames sala Kollektion ist inspiriert von Land und Leuten sowie dem traditionellen Handwerk Kolumbiens. So spiegeln sich die Vielfalt und Besonderheiten des Landes in den Formen und Farben der Entwürfe wider“, bekennt sich Sebastian Herkner zu dem interkulturellen Prinzip dieser Kollektion. „Besonders inspiriert haben mich die archetypischen Formen, die mir im Goldmuseum ‚Museo del Oro’ in Bogotá begegneten. Die Home Collection trägt meine Handschrift, ist aber nach Kolumbien zu verorten, wo alle Produkte der Kollektion in Handarbeit und nach alter Tradition gefertigt werden.“ Zu den Korbstühlen der Kollektion gehört neuerdings auch „Vis-a-Vis“, ein Stuhl für zwei. Er wird in Santa Marta an der Karibikküste aus Kunststofffäden und Stahlrohr gefertigt, und zwar in einer „momposino“ Webtechnik, die typisch für diese Region ist. Auf deren Basis designte Sebastian Herkner die „caribe“ Möbelreihe.

Sophisticated Living – individuell, authentisch, kreativ und … lebendig!



Nein, langweilig sollen sie nicht sein, die die Polstermöbel von Sophisticated Living. Einen inspirierenden Lifestyle zu vermitteln, das war die Grundidee des 2006 von Ralf Hüllemann gegründeten Familienunternehmens, das in den letzten zehn Jahren mit Unterstützung von Innenarchitektin Saskia Thomas und Wirtschaftsingenieur Sebastian Hüllemann kontinuierlich zu einer festen Branchengröße heranwuchs. Der Liebe zu Wasser, Wellen und Natur verschrieben, entwirft und vertreibt das surfbegeisterte Kreativteam Wohn- und Schlafmöbel, die Freiheit, Klarheit und ein einzigartiges Lebensgefühl verkörpern. Daher tragen die Produkte Namen aus dem Surfjargon, denn, so das Credo der Möbelmacher aus Karlsruhe, sie sitzen und liegen sich so, als wäre man im Einklang mit seiner Welle: zur rechten Zeit am rechten Ort! „Die Herausforderung beim Surfen liegt in der absoluten Konzentration auf die Welle, den Moment und das Einswerden mit der Natur und der Bewegung. Keine ist je gleich, man hat keine Zeit zu überlegen und muss auf die Dynamik des Wassers reagieren. Immer wieder Blickwinkel zu verändern und die Perspektive zu wechseln braucht ein hohes Maß an Kreativität. Jeder Mensch ist individuell, und so müssen wir uns auch hier immer wieder neu erfinden“ zieht Ralf Hüllemann Parallelen zum Einrichtungsmarkt.

Vom Boxspringbett über Sessel und Bänke bis hin zu modernen, custom-made Sofas unterliegen bei Sophisticated Living alle innovativen Ideen einem hohen Anspruch an Qualität, individueller Gestaltungsfreiheit und moderaten Preisen. Stetig sind die urbanen Trendsetter am Weiterentwickeln des Angebots, wie zum Beispiel mit einer eigenen Stoffkollektion oder umweltfreundlichen Produktionsverfahren. Die zur imm cologne 2015 eingeführte Kollektion Solid Wave sorgte nicht nur in den Medien für Furore, sondern surfte auf einer Erfolgswelle mit dem Mega-Trend „German Gemütlichkeit“. Der besondere Clou ist die mit Schlaufen am Sofa befestigte, übergroße Kuscheldecke. Sie ist wie eine Schlafdecke gefüttert und lädt zum Loungen ein.

Janua – die Holz-Manufaktur

Der innovative Umgang mit dem ältesten Werkstoff der Welt –Holz –hat die familiär geführte Manufaktur Janua im Süden von Bayern in kürzester Zeit zu einem Trendsetter im Designsegment gemacht. Wer sich mit einem Tisch, Sideboard, Regal, Schrank oder Bett von Janua befasst, erlebt den Unterschied hautnah: Gründer und Inhaber Christian Seisenberger und sein 18-köpfiges Team lassen sich leiten von der Lebendigkeit, die jedem Stück Holz innewohnt. Sie geben seit 2005 im bayrischen St. Wolfgang dem Rohstoff eine Form, behandeln ihn mit Respekt, schaffen ihm Raum zur Entfaltung.

Bestes Beispiel für die überraschend neue Art der Oberflächenverarbeitung ist der Tisch SK 01 Monolith. Seine Tischplatte wird in einem Stück mit Kettensägen aus dem Baumstamm herausgearbeitet. Stefan Knopp hat das uralte Verfahren wiederentdeckt und für die Bearbeitung von Möbeloberflächen perfektioniert. Kompakter, aber nicht weniger beeindruckend, ist der Couchtisch BC 05 Stomp. Das 2016 von den Designern Birgit Hoffmann und Christoph Kahleyss entworfene Möbel bezieht seine archaisch anmutende Wirkung aus dem bewusst eingesetzten Kontrast zwischen massiver Baumscheibe und einem extrem filigranen Metallgestell. Zum Klassiker avancierte inzwischen der Massivholztisch BB 11 Clamp, der von Bernd Benninghoff für Janua entworfen wurde. Die Tischplatte besteht aus einzelnen –auf Wunsch jahrhundertealten –Holzplanken, die unverleimt von zwei justierbaren Stahlspangen zusammengehalten werden. Janua ist eng mit der Interior-Marke freifrau verknüpft. Aber das ist eine andere Geschichte.

Walter Knoll – Königlicher Hoflieferant und High-End-Marke


Walter Knoll hat den Anspruch Lebensräume zu gestalten. Die Geschichte der weltweit verzweigten Möbelfamilie Knoll beginnt 1865 mit einem Lederhandel in Stuttgart: Am 6. Juni 1865 öffnet Wilhelm Knoll, der Urvater der Knoll-Dynastie, die Türen seines »Leder Geschäfts«. Erstklassiges Handwerk zeichnet die Lederwaren und die Polstermöbel von Wilhelm Knoll aus. »Knoll Leder« wird zum Markenzeichen, das Württembergische Herrscherhaus ehrt Wilhelm Knoll zum »Königlichen Hoflieferanten«. Kontinuierlich setzt das Unternehmen Zeichen in der Designgeschichte, schuf Klassiker und Ikonen der Avantgarde.

Seit Ausgang des letzten Jahrhunderts wächst das Unternehmen kontinuierlich, hat seine Leistung verzwölffacht und gehört heute zu den führenden Herstellern im internationalen High-End-Segment des Einrichtens – und dies sowohl für den privaten als auch für den Office-Bereich. In der Zusammenarbeit mit renommierten Architekten und Designern, darunter Norman Foster und PearsonLloyd aus Großbritannien, EOOS aus Österreich, Ben van Berkel aus den Niederlanden, Kengo Kuma aus Japan sowie Claudio Bellini aus Italien entstehen Möbel und Installationen in Gebäuden weltweit – für Corporate Offices, Social und Public Buildings sowie Markenwelten.

Ausstattungen in Objekten reichen von der Europäischen Zentralbank in Frankfurt bis zur King Abdullah University of Science and Technology in Saudi-Arabien, vom Restaurant in Stockholm bis zum Konferenzraum in Tokio, vom Museum of Fine Arts in Boston und Banken in Dubai bis hin zum Hearst Building in New York. Aber auch in Privatwohnungen sind die Qualitätsprodukte des im Süden Stuttgarts angesiedelten Unternehmens eine Marke. Über 130 internationale Designpreise in den letzten 20 Jahren stehen für die Designkompetenz des Unternehmens. 1993 kauft die Möbelfamilie Benz das Unternehmen Walter Knoll. Markus Benz, der älteste Sohn, führt seither die Geschäfte.

 


Veröffentlicht am: 18.12.2017

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