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Suppenkasper auf Reisen (5)

Krakauer Weihnachtssuppe - sie schmeckt auch an anderen kalten Tagen

Weihnachten, Winter – das ist die Zeit, in der man eine gute und heiße Suppe besonders zu schätzen weiß. Gerade zu den Feiertag bietet es sich an, seinen Gästen eine Suppe zu kredenzen.

Wann immer man in Polen Gast an einer der üppig gefüllten Tafeln ist, dampft eine Suppe in der Schüssel.  Die gibt es aber auch, wenn man ganz spontan zu Besuch gekommen ist oder ebenso spontan von den sehr gastfreundlichen Nachbarn im Osten eingeladen wird. Man hat den Eindruck, dass in Polen immer eine heiße Suppe auf dem Herd steht.

Das kann gut sein, denn so eine Suppe kann man schon vorkochen. Das ist vor allem in der Weihnachtszeit ein großer Vorteil, denn man braucht so weniger Zeit in der Küche und kann sich mehr um seine Gäste kümmern. So eine Suppe ist die

Krakauer Weihnachtssuppe

Zutaten:
1/2 Weißkohl
6 rote Beete
2 El getrocknete Pilze
sechs große Kartoffeln
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2 l Gemüsebrühe
Dürre Blutwurst von Rack & Rüther
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Kümmel
Zucker
Kräuter
Senf
Öl

optional
Saure Sahne oder Joghurt

Zubereitung
Eines vorweg: Die Krakauer Weihnachtssuppe ist eine Suppe aus Zutaten, die nicht von irgendwo eingeflogen werden müssen.

Zuerst weicht man die Pilze in etwas Wasser ein. Das kann schon ein, zwei Stunden zuvor passieren. Los geht es aber eigentlich damit, dass  man den Weißkohl recht fein raspelt und die schon vorgekochten Roten Beete schneidet. Bei diesem Gemüse ist einige Vorsicht geboten, denn der rote Saft der Beete ist sehr intensiv. Mit der Zwiebel, den Kartoffeln und dem Knoblauch verfährt man genauso. Die Kartoffeln bitte in kleine Würfel schneiden. Sie sollen ja auf einen Löffel passen.

Dann wird in einem nicht zu kleinen Topf etwas Öl erhitzt. Darin brät man Zwiebel und Knoblauch so lange an, bis beide eine leicht braune Farbe angenommen haben. Dann einen Teelöffel Zucker dazu geben und leicht karamellisieren lassen. Danach den geraspelten Weißkohl zugeben und mehrmals umrühren. Das Ganze langsam mit der Gemüsebrühe auffüllen. Jetzt kommen auch die Kartoffeln, die Roten Beete und die eingeweichten Pilze – am besten eignen sich Steinpilze – in den Topf. Alles zum kochen bringen und langsam vor sich hin köcheln lassen. Jetzt kann auch der ganze Kümmel – ganz nach eigenem Geschmack – hinzu gegeben werden. Gleiches gilt für eine kräftige Priese Salz und den Pfeffer aus der Mühle.

Nun ist es an der Zeit, die Dürre Blutwurst von Rack & Rüther von ihrer Pelle zu befreien und in 0,5 Zentimeter dicke Scheiben zu schneiden. Deren Anzahl hängt von den Mitessern ab, es sollten aber keineswegs weniger als 5 pro Esser sein.

Ist alles weich, aber noch etwas bissfest, die Suppe vom Feuer nehmen und mit Senf abschmecken. Eventuell noch etwas Salz und Pfeffer dazu geben.

Die Suppe auf vorgewärmte Teller oder große Suppentassen verteilen, so man will einen Klecks (einen Esslöffel voll) saure Sahne oder Joghurt und eine gute Portion Kräuter darauf geben. Vor dem Servieren das wichtigste nicht vergessen: Die Einlage – die in Scheiben geschnittene Dürre Blutwurst von Rack & Rüther.

Fast hätte ich es vergessen. Bevor man sich ans Kochen macht, noch eine gute Flasche polnischen Wodka sowie für jeden erwarteten Gast ein Glas in den Kühlschrank stellen. Zur Suppe gibt es selbstverständlich einen - in Worten: einen – eisgekühlten Wodka.

Die hessische Wurstmanufaktur Rack & Rüther wünscht: Dobry apetyt i okrzyki!

 


Veröffentlicht am: 18.12.2017

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