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Morgengruß von Helmut Harff: Frohe Weihnachten

Wer da alles singt…

Es gibt Dinge, die passen selbst auf den zweiten Blick nicht zusammen: Das Vaterunser im Fußballstadion, ein Fußballverein, der einen Pfarrer bejubelt, wenn er seinen Job macht. Fußballfans, die – möglichst in Familie – Weihnachtslieder singen, ein Stadionsprecher der Trompete vor tausenden Fans spielt, ein volles Fußballstadion ohne Spieler und unzählige Frauen, die voller Inbrunst in die Fußball-Fangesänge einstimmen.

Nun ja, singende Fußballfans sind was selbstverständliches. Viele Fußballer bekreuzigen sich vor dem Spiel und danken dem Schöpfer für den geschossenen Elfmeter. Es ist auch nichts ungewöhnliches, dass Geistliche auch Fußballfans sind. Doch welchen Fußballfan kann man davon überzeugen, mehr oder weniger schräg Weihnachtslieder zu singen und dem Vaterunser zu lauschen oder es sogar mitzusprechen?

All das gab es gestern in der Alten Försterei. Das ist das von den Fans mit erbaute Stadion des Fußball-Zweitligisten 1. FC Union in Berlin-Köpenick. Dort trifft man sich seit 15 Jahren immer einen Tag vor Weihnachten zum gemeinsamen Weihnachtssingen. 28.500 Männer, Frauen und Kinder hatten das Glück eine der sehr begehrten Karten für dieses allein von Fans organisierten Events zu ergattern. Es soll Menschen geben, die allein aus dem Grund Vereinsmitglied wurden, weil die eher Karten für das Union-Weihnachtssingen bekommen und heute die Mannschaft bei Heimspielen unterstützen.

Warum ich das heute am Heiligen Abend erzähle? Weil das, was da Jahr für Jahr bei Union Berlin am 23. Dezember passiert für mich das ist, was man ansonsten so schnell als die Wunder der Weihnacht bezeichnet. Wer jemals beim Weihnachtssingen dabei war oder das gestern am Bildschirm – ja der RBB übertrug dieses Weihnachtswunder life – verfolgte, der ist spätestens seit dem in Weihnachtsstimmung.

Das Weihnachtssingen der Eisernen, die sogar ihr eigenes Weihnachtslied haben, zeigt, dass Weihnachten nicht nur ein Fest des Kommerzes, des Stresses, der Hektik und womöglich des Streites ist. Wer gestern mit all den Unionern erst Stille Nacht, heilige Nacht sang und dann in den Schlachtruf Eisern Union einstimmte, der hat erfahren, was Weihnachten, was aber auch Fußball ist – Gefühl, Seele und Begeisterung pur.

Wir sind begeistert, wenn unsere Lieblingsmannschaft gewinnt und wir sind begeistert, wenn wir die Weihnachtsgeschichte – auch der lauschten die Unioner mit Andacht – hören. Es gibt eben doch Dinge, die gehören zusammen.

Danke dafür den Unionern und ein herzliches Eisern Union und frohe Weihnachten.

Genießen Sie den Heiligen Abend, freuen Sie sich über die Geschenke, singen Sie, schwelgen Sie, machen Sie sich chic für den Kirchgang, haben Sie einfach Freude.

Gesegnete Weihnachten!

 


Veröffentlicht am: 24.12.2017

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