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Kia Picanto Spirit

... getestet von Michael Weyland

Eigentlich drängt sich bei diesem Auto ein Wortspiel mit dem Namen auf. Wenn ein Auto schon Picanto heißt, dann sollte man dazu auch was sagen. Ich vermute allerdings, dass das daneben gehen würde, denn der Kia Picanto wird unter diesem Namen ja nicht nur im deutschsprachigen Raum vertrieben und auf anderen Märkten dürfte dann sowas wie „Der ist wirklich pikant“ oder Ähnliches kaum passen. Also belassen wir es bei der Ankündigung, dass wir den neuen Kia Picanto vorstellen.

Darum geht es diesmal!

Seit 2004 gibt es den Kia Picanto. Er ist im so genannten A-Segment angesiedelt und für Kia ist er zugleich das Einstiegsmodell.  Und das ist sehr erfolgreich, immerhin wurden davon bei uns in Deutschland bisher rund 130.000 Exemplare verkauft. Im April 2017 ging die dritte Generation des Kleinwagens ins Rennen um die Käufergunst und die Chancen sehen weiterhin gut aus!

Power und Drive!  

Seit dem vergangenen Herbst bietet Kia für seinen neuen Picanto einen ebenfalls neuen, turboaufgeladenen 1,0-Liter-Benzindirekteinspritzer mit 74 kW (100 PS) Leistung an. Daneben kann man unter zwei weiteren Benzinern mit 1,0  und 1,2 Liter Hubraum wählen. Alle Aggregate sind mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe ausgestattet. Der Picanto 1.2 kann optional auch mit einer Vierstufen-Automatik kombiniert werden. Wir haben den 1,2 Liter Motor im Testfahrzeug gefahren. Der hat  62 kW (84 PS), beschleunigt das Fahrzeug in 12,0 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer und schafft eine Spitze von 173 km/h. Mit EcoDynamics kommt der Picanto 1.2 im kombinierten Kraftstoffverbrauch mit 4,5 Litern pro 100 Kilometer aus und hat so eine CO2-Emission von 104 Gramm pro Kilometer.

Für alle Modelle gibt es übrigens optional einen autonomen Notbremsassistenten, kurz AEB. Speziell im städtischen Bereich, wo der Kia Picanto sicherlich überwiegend eingesetzt wird, schafft dieses Hightech-Assistenzsystem ein deutliches Plus an Sicherheit. Das Radarsystem des  AEB kann andere Fahrzeuge erkennen und deren Entfernung abschätzen. Droht eine Frontalkollision, warnt das System den Fahrer, erfolgt von diesem keine Reaktion, löst es eigenständig eine Notbremsung aus.

Die Kosten!

Auch einen Kleinwagen muss man natürlich bezahlen, aber die Preise haben sich erfreulicherweise der Wagenklasse angepasst. Der Händler will je nach Version zwischen 9.990,00 € und 16.190,00 € haben, wobei schon die Einstiegsversion Attract serienmäßig unter anderem ein Audiosystem, USB- und AUX-Anschlüsse, Dämmerungssensor, Bordcomputer, Außentemperaturanzeige, Zentralverriegelung, und ein höhenverstellbares Lenkrad mitbringt. Unser Testfahrzeug, der Picanto 1.2 Spirit, kostet übrigens 14.290,00 €.  Bei ihm sind unter anderem auch elektrische Fensterheber hinten, eine Klimaautomatik, ein Knieairbag auf der Fahrerseite, eine elektrische Außenspiegeleinstellung und -heizung sowie eine  Bluetooth®-Freisprecheinrichtung an Bord.

Fotos: Kia Motors Deutschland GmbH

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aatest/2018_kw_03_Kia_Picanto_1_2_Spirit_Autotipp_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 15.01.2018

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