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Das Abenteuer, eine Herren-Jeans zu kaufen

"Regular Cut", "Slim" oedr was...

Kennen Sie das? Sie gehen in einen Laden und möchten eine Jeans kaufen. Was jetzt folgt ist, ist ein Krampf. Die eine Hose sitzt nicht, die nächste ist zu eng und wieder eine andere zu kurz. Von den Größen mal ganz abgesehen.

Zwar mögen sich einige an die amerikanischen Inch-Angaben gewöhnt haben, wer aber beruflich eher Anzug und Krawatte trägt, kommt immer wieder ins Schlingern. 36/34? 38/32? Ein Albtraum, zumal je nach Hersteller die Größen anders ausfallen. Von den Schnitten erst gar nicht zu sprechen. Was bei der einen Marke noch ein "Regular Cut" ist, könnte beim nächsten Label noch als "Slim" durchgehen. Worauf sollten Männer also achten, wenn Sie nach ewigem Anprobieren nicht völlig gefrustet ins nächste Cafe oder gar in die nächste Kneipe rauschen möchten? Wir geben Ihnen Tipps!

Tipp 1: Größen richtig verstehen

Zunächst ist da die Sache mit den Größen. Hier ist es noch ganz passabel. Jeans sind fast immer nach amerikanischen Inches genannt und zweigeteilt. Die erste Angabe bezeichnet die Weite am Bund, die zweite die Länge des Beins. Obwohl es merkliche Unterschiede bei den Marken gibt, sollten Männer einfach ihre deutsche Größe umrechnen. Danach hilft nur Ausprobieren. Aber immerhin haben Sie einen guten Startpunkt, um die passende Größe zu finden. Wichtig: Beachten Sie, dass Jeanshosen sich beim Tragen etwas weiten. Der Stoff sollte beim Anprobieren nicht zwicken, aber wenn Sie den Knopf ohne Luftanhalten gerade so schließen können, ist es im Normalfall perfekt. Der Rest gibt sich nach ein paar Stunden des Tragens.

Tipp 2: Passende Form zur eigenen Figur wählen

Schauen Sie nicht einmal Skinny-Jeans an, wenn Sie sichtbar ein Genussmann sind. Mit Bauch fallen "Skinny" und "Slim" als Form weg. In "Skinny" passen nur Herren mit echten Stelzen, für Slim-fit-Jeans sollten Sie schlank sein. Warum? Weil diese Hosen auch Röhrenjeans heißen, was das enge Bein gut beschreibt ... Der Normaltyp passt in "Regular Fit" bzw. "Straight Leg". Dabei fallen die Schnitte lässig gerade, ohne zu cool zu sein. Standard im positiven Sinn eben. Die Beine sind gerade und deutlich weiter als bei den beiden engen Röhren-Varianten. Dennoch sitzt die Hose sehr gut. Ein zeitloser Stil, der allen Männern steht. Kein Wunder, geht diese Form auf die Urmutter aller Jeans zurück, die Levis 501. Stiefelträger nutzen übrigens eher den Boot-Cut-Schnitt. Dieser hat etwas Schlag, sodass Stiefel, Boots und Stiefeletten gut unter die Hose passen. Lässiger, etwas weiter und dadurch deutlich bequemer sind "Loose Fit" oder "Baggy". Beide zeichnen sich durch einen weiten Bund, breite Beine und etwas Überlänge aus.

Der meistens tief sitzende "Baggy" überspannt den Bogen leicht, ist dafür aber ungemein trendy für Jugendliche und Junggebliebene. "High Wraist" oder Hüftjeans? Das ist vielleicht auch noch eine Frage. Der Unterschied: High-Wraist-Jeans sitzen über dem Bauchnabel und formen den Hintern gut nach, Hüftjeans hängen tief über dem Beckenknochen und erfordern eine schlanke Linie. Mit diesem Wissen können Sie beim nächsten Jeanskauf einen passenden Schnitt wählen. Sie sparen erneut wichtige Minuten und nicht zuletzt vermeiden Sie frustrierende Fehlversuche in der Umkleide.

Tipp 3: Nur Baumwolle zählt als Material

Es ist so schön, wenn Hosen sich etwas weiten und dabei dennoch die Form behalten: Kunstfasern sind jedoch suboptimal. Echte Jeans bestehen aus 100 Prozent Baumwolle. Die Hersteller versprechen mit Polyester und Elastan einen besseren Sitz. Aber mal ehrlich: Haben Sie früher in Jeans eine schlechte Figur gemacht? Nein! Es geht nur ums Geld. Denn Kunstfasern sind billiger. Aber dadurch ist die Hose auch anfälliger. Sie müssen die Jeans häufiger waschen, damit die Kunstfaser nach längerem Tragen wieder zur eigentlichen Form zurückfindet und wirklich Halt geben kann. Es wird nicht einfach: Aber suchen Sie Jeans aus 100 Prozent Baumwolle. Wenn Kunstfasern enthalten sind, sollten diese nur einen kleinen Teil der Gewebemischung ausmachen. In diesem Fall waschen Sie die Jeans regelmäßig(er).

Tipp 4: Markenjeans nicht besser, sondern teurer

Und welche Marke? Levis, Mustang, Wrangler, ein Exot oder ein unbekannter Hersteller? Gibt es Qualitätsunterschiede? Wie wirkt sich die Markenwahl auf den Preis aus? Durchschnaufen! Genussmänner lieben Markenklamotten. Aber es ist keine Schande, eine günstige Jeans einer No-Name-Marke zu tragen. Laut Stiftung Warentest hat die Marke bereits vor einigen Jahren auf die Qualität der Verarbeitung und des Textils keinen spürbaren Einfluss mehr gehabt. Weitere Untersuchungen stimmen mit diesem Ergebnis überein. Das heißt: Es ist cool, eine Markenjeans zu tragen. Aber weder sitzt diese besser, noch ist der Preis im Vergleich gerechtfertigt. Sie zahlen für die Marke, nicht aber für mehr Qualität. Es bleibt Geschmackssache. Unser Tipp lautet jedoch: Auch Jeans unbekannter Hersteller sitzen gut, lassen sich bequem tragen und halten etwas aus.

Tipp 5: Jeans können Sie auch online kaufen

Wenn Sie sicher gehen wollen, eine perfekt sitzende Jeans zu bekommen, besuchen Sie einen Laden in ihrer Nähe und probieren einige Exemplare aus. Nervt Sie das Anprobieren im Geschäft und das Gedränge an der Kasse, bestellen Sie Ihre Jeans einfach online. Mit unseren Tipps haben Sie bereits einen guten Überblick, was Sie wirklich brauchen. Ein guter und spezialisierter Online-Shop bietet Ihnen eine große Jeansauswahl für den gewünschten Schnitt, beschreibt, wie die einzelnen Hosen ausfallen und erleichtert Ihnen so, die passende Jeans auszuwählen. Bestellen Sie einfach von verschiedenen Marken die ungefähr passenden Größen, probieren Sie die Jeans zu Hause in aller Ruhe an und senden Sie die nicht benötigten Hosen zurück. So müssen Sie sich nicht hetzten lassen und aus dem Krampf des Jeanskaufs wird ein bequemes Shoppen mit allen Vorteilen.

Kurz: kein frustrierendes Abenteuer, sondern ein erfüllendes Einkaufsvergnügen vor dem eigenen Spiegel.

Bild: Jean Scheijen - freeimages.com

 


Veröffentlicht am: 28.01.2018

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