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15.08.2018

 

 

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Luxemburg neu entdecken

... mit Panoramaaufzug, Seil- und Straßenbahn

2018 zeigt sich Luxemburg von einer bisher verborgenen Seite. Seit Dezember 2017 verkehrt die modernste Straßenbahn Europas entlang der beeindruckenden Avenue Kennedy auf Kirchberg. Sie verbindet die ebenfalls neue Standseilbahn „Pfaffenthal-Kirchberg“ mit der Unterstadt. Ab hier schwebt ein Panoramaaufzug entlang der Unesco-geschützten Festungsmauern in Richtung Oberstadt. Luxemburg entdeckt sich damit neu, aus völlig unerwarteter Perspektive.

Einstieg in die Straßenbahn ist „Luxexpo“ am Kreisverkehr Serra im Stadtteil Kirchberg. Die Panoramatour beginnt am Fuße der Monumental-Skulptur von Richard Serra. Die in Glas und Stahl errichtete Haltestelle ist ein Kunstwerk des Landschaftsarchitekten Peter Latz. Die Bahn führt durch eine Freiluft-Galerie der bedeutendsten Namen zeitgenössischer Architektur. Vorbei geht die Fahrt an Julian Opie’s Skulptur, „Walking in the city“, entlang beeindruckender Bauten von Richard Meier, Diener&Diener. Besonders auffällig ist die Fassade in Metallgeflecht des Luxemburger Architekten François Valentiny. Er hatte bereits das Aufsehen mit seinem Entwurf zum Bau des Luxemburger Pavillons für die Weltausstellung in Shanghai erregt.

Die nächste Haltestelle befindet sich am Eingang zur Nationalbibliothek der für ihre aufregenden Bauten bekannten Architekten Bolles+Wilson & WW. Die Fahrt führt weiter in Richtung Zentralpark. In der sehr organisch gezeichneten „Coque“, ein in Spannbeton ausgeführter Bau Roger Tailliberts, finden meist die größten Sport- und Kulturevents Luxemburgs statt.

Die nächste Haltestelle zeigt wie europäisch Luxemburg ist. In Kirchberg sind rund 10.000 Europabeamten in unterschiedlichen Behörden beschäftigt. Das Europaviertel wird von den „Goldbarren“ des Europäischen Gerichtshofs überragt. Sie sind ein Werk des französischen Architekten Dominique Perrault.

Für den Sitz der Europäischen Investitionsbank zeichnet Sir Denys Lasdun, einer der wichtigsten Vertreter der Nachkriegsmoderne, verantwortlich. Der Name der folgenden Haltestelle „MUDAM–Philharmonie“ ist Programm. Luxemburgs Konzerthaus Philharmonie ist ein Meisterwerk des Architekten Christian de Portzamparc. Im daneben liegenden Stadtpark „Trois Glands“, lädt das Mudam – Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean für zur Entdeckung zeitgenössischer Kunst ein. Der Bau stellt einen kühnen Entwurf des Weltstar Architekten Ieoh Ming Pei dar. Das daran angrenzende pädagogisch sehr spannende Festungsmuseum „Musée Dräi Eechelen“ ist in einer ehemaligen Befestigungsanlage untergebracht.

Letzter Halt der Trambahn ist „Pfaffenthal-Kirchberg“. Hier erfolgt der Einstieg in die Standseilbahn nach der Unterstadt Pfaffenthal. 40 Meter führt die Bahn in die Tiefe und zeigt wie malerisch aber auch topografisch schwierig die Lage der ehemaligen Festungsstadt ist.

Mit einem Schlag fühlt sich der Besucher in die Zeit zurückversetzt, steht mitten im Zentrum des Unesco-Weltkulturerbes. Nach Überqueren der Alzette-Brücke erfolgt eine Fahrt in der Panoramakabine der Verbindung „Pfaffenthal-Oberstadt“. Die 71 Meter Höhenunterschiede werden in Windeseile überwunden. Die Aussicht ist atemberaubend. Die Oberstadt ist das historische Zentrum der Stadt, mit zahlreichen Museen, Luxusboutiquen und Warenhäusern.

Doch damit nicht genug, seit Herbst 2017 führt eine Seilbrücke (154 Meter) unterhalb der Adolfbrücke hindurch. Der in Luxemburger Stein in den Jahren 1900 bis 1903 errichtete Brückenbogen gehörte damals zu den größten weltweit. Kaum sichtbar zieht sich nun die Fahrrad- und Fußgängerbrücke unter der Brückendecke hindurch. Das zeitgenössische Bauwerk erschließt die Unesco-geschützte Festungsanlage und verleiht dem Bauwerk ein Hauch zeitgenössischer Frische. Die „neue“ Aussicht auf das Petrusstal, den Place de la Constitution und die Kathedrale ist beeindruckend.

Laut einer Umfrage des deutschen Geo-Magazins ist Luxemburgs Hauptstadt die zweitentspannteste „Metropole“ der Welt: „Die Hauptstadt des kleinen Staates sticht alle anderen Städte bei der mentalen Gesundheit ihrer Einwohner. Das könnte an den vielen Grünflächen, der guten sozialen Absicherung und der geringen Bevölkerungsdichte liegen, die Luxemburg aufweist“.

Foto: Panoramic elevator © Sabino Parente Photographer / LCTO

 


Veröffentlicht am: 29.01.2018

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