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Harff trifft: Serhat Yilmaz

Er ist Gründer und Geschäftsführer des Modelabels Serfan

Seine berufliche Laufbahn hat Serhat Yilmaz, Gründer und Geschäftsführer des Modelabels Serfan, in einer ganz anderen Branche als die der Mode begonnen. Schon während seiner Kindheit setzte sich Serhat die eigenen Ziele immer höher als das Gleichaltrige taten. In jungen Jahren hatte er bereits große Visionen und die Willenskraft diese umzusetzen, was sich in seinem erstaunlichen Werdegang widerspiegelt.

Nach diesem beruflichen Erfolg, suchte Serhat jedoch nach einer neuen, noch größeren Herausforderung und wurde als Unternehmensberater tätig. Doch war er auch in diesem beruflichen Feld noch nicht vollkommen zufrieden.

Der Schritt in die Selbstständigkeit folgte und er gründete das Modelabel Serfan. Seit diesem Zeitpunkt kann Serhat Yilmaz von sich behaupten, beruflich angekommen zu sein.

Mit einem serfantastischen Team an seiner Seite kommt Serhat Yilmaz seiner Vision jeden Tag ein Stückchen näher.

genussmaenner.de-Chefredakteur Helmut Harff traf Serhat Yilmaz anlässlich des Gentlemen’s Corner in Berlin.

Ließt man Ihre Vita, so zeigt sich, dass Sie vom Schuhträger zum Schuhentwerfer wurden. Nun sind Sie Schuhhersteller. Wie kann es zu dieser ungewöhnlichen Karriere?
Serhat Yilmaz:
Es kennt wohl jeder das Problem, einen bestimmten Schuh zu suchen und einfach nichts zu finden, was den eigenen Vorstellungen entspricht. Ich hatte davor schon meine by-agentur, die bis heute besteht. Darum hatte ich schon genug Erfahrungen, um vor vier Jahren meine eigene Schuhmarke zu gründen und den „perfekten“ Schuh selbst in die Hand zu nehmen.

Was macht für Sie denn einen passenden, gar einen perfekten Schuh aus?
Serhat Yilmaz:
Der Schuh muss passen. Und dann muss er natürlich zum eigenen Style stimmig sein und ein Outfit aufwerten. Ein guter Schuh – unser Schuh - passt zu viel aus dem eigenen Schrank und ist trotzdem ein Statement. Das klingt vielleicht nach einem Widerspruch, aber ich finde wir bei Serfan sind da schon sehr nah dran am „perfekten“ Schuh. (lacht)

Wie darf denn ein Schuh überhaupt nicht sein?
Serhat Yilmaz:
Drücken darf er natürlich nicht. Kein Schuh der Welt ist es wert, dass man für längere Zeit Schmerzen hat. „Wer schön sein, will muss leiden“ sollte bei Schuhen nicht gelten. Dennoch gibt es bei Echtlederschuhen immer wieder kleine Druckstellen.

Wer mit mir Schuhe kaufen geht, braucht einige Geduld. Ich muss die Schuhe anziehen und mich daran geborgen fühlen. Ich will nichts von Eintragen oder so hören, denn das bedeutet Blasen und Schmerzen. Wieso ist es so schwer, solche Schuhe zu finden?
Serhat Yilmaz:
Verschiedene Füße brauchen verschiedene Leisten. Der Kunde muss die Marke finden, die zu ihm und seinem Fuß passt. Und die Schuhmarke mit der perfekten Passform für sich zu finden, das kann schwer sein.

Warum scheint es dann so viele Schuhhersteller überhaupt nicht zu interessieren, wie es mir in ihren Schuhen geht?
Serhat Yilmaz:
Viele Schuhmarken gehen auf Masse: Die Schuhe sind ein Kompromiss der möglichst vielen ungefähr passen soll. Aber natürlich produzieren viele Schuhmarken auch sehr billig, damit sie mehr Schuhe verkaufen können. Aber Letztendlich entscheidet der Konsument, was auf den Markt kommt. Wenn so etwas niemand mehr kauft, wird es auch nicht mehr hergestellt.

Sind schlechte Schuhe dann so etwas wie eine Körperverletzung?
Serhat Yilmaz:
Würde ich jetzt so nicht sagen, der Kunde hat es ja selber ausgesucht. Ein guter Schuhhersteller oder Schuhverkäufer bietet Alternativen, damit der Träger eben keine Schmerzen hat.

Schuhe passen nicht nur häufig nicht, sie sind fast noch häufiger langweilig. Warum haben Sie den Mut zum Design, zur Farbe, so viele andere aber nicht?
Serhat Yilmaz:
Wie gesagt, viele Schuhhersteller versuchen, möglichst viel zu verdienen. Darum gibt es vieler dieser Designs die zwar nicht negativ, aber auch nicht positiv auffallen. Aber wir wollten von Anfang an anders sein als alle anderen. Wir besetzen eine Nische mit unseren bunten Akzenten. Das ist unser Markenzeichen und das, was uns ausmacht. Aber natürlich hören wir auch auf unsere Kunden und haben ein paar schlichtere Modelle.

Zum Abschluss noch eine Frage, die man wohl eher Frauen stellt: Welche und wie viele Schuhe sollte ein Mann haben und auf welche sollte er lieber verzichten?
Serhat Yilmaz:
Meine Oma sagt, eine gepflegten, sauberen Mann erkennt man an seinen Schuhen. Meine Empfehlung sind mindestens zehn Paar für den Mann. Und davon neun Paar von Serfan (lacht). Verzichten kann er auf ein Paar: Die Adiletten. Und das ganz egal ob mit oder ohne Tennissocken.

 


Veröffentlicht am: 06.02.2018

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