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Morgengruß von Helmut Harff: Auto oder Rad

... das ist hier nicht die Frage

Viele Firmenbosse, viele leitende Angestellte, aber auch immer mehr Mitarbeiter, die man an die Firma binden will, fahren schon lange keine eigenen Autos mehr. Das Zauberwort heißt Dienstwagen. Die sind häufig geleast.
Nun sind genau diese zumeist hochmotorisierten Karossen in die Kritik geraten.


Bonzenschleudern ist das wenig schöne Wort für diese Wagen, die nicht unbedingt vom Umweltbewusstsein ihrer Nutzer zeugen und damit nicht mehr so richtig in die Zeit passen. Dazu kommt, dass immer mehr Dienstwagenfahrer entdeckt haben, dass sie etwas für ihre Fitness tun müssen.

Spätestens jetzt kommt das Rad ins Spiel - auch als Mittel, den Arbeitsort zu erreichen. Wie nicht anders zu erwarten, ist das Thema sehr schnell ideologisch aufgeladen. Die guten (Radler) kontra die bösen (Autofahrer). Das macht sich gut in Medien und Politikerreden, hat aber mit der Realität nicht viel zu tun. Wer will schon im durchgeschwitzten oder im vom Regen durchweichten Hemd zum Dienst erscheinen? Andereseits, wer will in regelmäßigen Abständen immer wieder ein Kilo mehr auf den Rippen haben?

Da scheint guter Rat teuer zu sein, ist er aber nicht. Wieso nicht je nach Wetter und Möglichkeit mal das Auto, mal das Fahrrad benutzen? Das hat schon vor Jahren sogar der Gesetzgeber erkannt und seit über fünf Jahren ist das Dienstfahrrad dem Dienstwagen steuerlich gleichgestellt. Demnach ist es auch möglich, mit einem Leasingrad zur Arbeit zu fahren. Immer mehr Angestellte und auch Firmen erkennen die Vorteile, die das Dienstrad-Leasing bereit hält – wie etwa deutliche Ersparnisse gegenüber dem Normalkauf.

Diese Finanzierungsmethode - das Leasing - wird besonders in Zeiten hochpreisiger E-Bikes immer interessanter. Für 36 Monate kann ein Arbeitnehmer ein Rad nutzen und hat dann die Möglichkeit, es zu übernehmen. Wie der pressedienst-fahrrad auf einem Pressetermin in Berlin erläuterte, profitiert man dabei vom deutschen Steuerrecht. Denn das Stichwort beim Dienstfahrrad-Leasing lautet „Gehaltsumwandlung“: Das Fahrrad oder E-Bike wird vom Arbeitgeber geleast und dem Arbeitnehmer zur Nutzung überlassen.

Im Gegenzug behält der Arbeitgeber einen kleinen Teil vom Bruttogehalt des Angestellten ein. Dadurch verringert sich zum einen das zu versteuernde Gehalt des Angestellten. Weil er die Nutzung des Rads lediglich mit einem Prozent des Fahrzeugneuwerts versteuern muss, spart der Angestellte außerdem gegenüber dem Kauf im Laden deutlich. Noch größer fällt die Ersparnis aus, wenn der Arbeitgeber Versicherung und/oder Inspektion des Dienstrads übernimmt. Einen Mindest-Arbeitsweg oder Einschränkungen in der privaten Nutzung gibt es nicht. Anders als beim Dienstauto fallen auf den Anfahrtsweg zum Arbeitsort keine Steuern an.

Wie ich auf Nachfrage erfuhr, muss man auch kein Fahrtenbuch führen. Da zeigt sich die Steuerbehörde kulant beziehungsweise umweltbewusst.

Nun ist klar, dass man nicht bei jedem Wetter und in jedem Outfit mit dem Rad zur Arbeit fahren kann und will. Deshalb gibt es beim Dienstfahrzeug auch kein entweder oder sondern nur ein sowohl als auch.

Übrigens: Leasingräder für Mitarbeiter sind nicht nur etwas für große Unternehmen, sondern auch für kleinere, aber auch für Selbstständige und Freiberufler. Ich werde sicherlich mein nächstes Rad leasen.

Bis dahin fahre ich noch mit meinem ganz privaten Rad Frühstücksbrötchen holen.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück. Reden Sie doch mal mit Ihrem Chef über ihr neues Leasingrad.

 


Veröffentlicht am: 29.01.2018

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