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15.08.2018

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Sicherheit zuerst

… erst recht am Safer Internet Day

Wenn es um Sicherheit, wenn es um Absicherungen geht, dann sind wir Deutschen ganz vorn dabei, wenn nicht gar die Weltmeister.Wir schließen alles ab. Wir haben nicht nur tolle Schließanlagen an unseren Türen. Auch die Fenster sind gut gesichert. Selbst unsere Garagen, Schuppen, Gartenhäuschen und Keller gleichen immer mehr Hochsicherheitstrakten. Ich möchte nicht wissen, wo überall Videokameras installiert sind.

Doch das reicht nicht: Man hat Tresore zuhause verankert oder zumindest ein Bankschließfach. Das Auto ist besser gesichert als Nordkoreas Raketen und die Kinder werden erst per Babyfon und dann per App überwacht.

Selbstverständlich sind wir auch gegen jede noch so unwahrscheinliche Unbill des Lebens versichert. Selbst Mieter haben Glasbruchversicherungen und Menschen, die höchstens mal von Hamburg nach Bremen fahren haben eine Auslands-Krankenversicherung. Wir sichern einfach alles ab.

Wir sichern alles ab? Und warum gibt es dann den Safer Internet Day, der heute ansteht? Weil wir eben nicht alles absichern. Gerade wenn es um unsere Smartphones, unsere Tablets, um unsere Computer geht, verlieren wir noch immer fast jedes Gefühl für unsere Sicherheit. Für entsprechende Software geben wir nur ungern Geld aus. Wir sichern zwar unser 200 Euro teures Rad mit einem fast genauso teuren Schloss, unsere Daten sichern wir maximal mit einer kostenlosen Software – wenn überhaupt.

Wenn ich unterwegs bin und mich im Hotel in das hauseigene Wlan-Netz einwählen will, kann ich sicher sein, dass ich völlig kostenlos ein Wlan-Anschluss in der Nähe nutzen kann, der völlig ungeschützt ist. Dabei ist es egal, ob ich in den Alpen, in Berlin oder irgendwo im flachen Land mit seinen unzureichenden Internetverbindungen unterwegs bin.

Diese Sorglosigkeit kann teuer werden. Wer schon einmal feststellen musste, dass sich jemand seines Rechners bemächtig hat, der weiß, wovon ich schreibe. Ich höre immer wieder, ich bin doch nicht wichtig für die Hacker, bei mir ist doch nichts zu holen. Mal abgesehen davon,  dass schon Menschen für 20 Euro ermordet wurden, muss man ja gar nicht ins Visier professioneller Hacker oder der Geheimdienste geraten. Es reicht ein experimentierfreudiger Nachbar, ein verärgerter Kollege, ein Ex-Partner oder sonstige Leute, die einem mal einfach so schaden wollen – und das Malheur ist da.

Es kann aber auch passieren, dass man über seinen nicht ausreichend geschützten Rechner unwissend und unbemerkt Schadsoftware an Dritte versendet. Dann kann es noch viel unangenehmer, weil teurer werden. Warum? Weil Unwissenheit nicht vor Strafe schützt und es wahrscheinlich ist, dass man Schadenersatz leisten muss.

Dagegen kann man sich versichern, nicht jedoch gegen Schäden an den eigenen Geräten und Daten. Doch man kann auch vor dem Schaden klug sein und den heutigen Safer Internet Day dazu nutzen, seine Geräte mit optimalem Schutz zu versehen. Wer das nicht selber kann, hat sicherlich Menschen, denen er trauen kann und die ihm helfen. Im Zweifel kann man sich ja auch professionelle Hilfe suchen. Ja, das kostet einiges. Doch was sind uns die eigenen Daten, die eigene Technik wert?

Ohne zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen mache ich jetzt mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 06.02.2018

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