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Morgengruß von Helmut Harff: Ein geteiltes Land

... und ein zweiter Blick

Zypern ist derzeit das einzige europäische Land, das geteilt ist und Nicosia, die einzige geteilt Hauptstadt der Welt. Da meint man als Deutscher und noch mehr als Berliner, dass man das alles ja kennt.

Das stimmt auf den ersten Blick auch. Der Süden, der griechische Teil der Insel ist EU-Mitglied, dort wohnen die meisten Menschen, dort verdient man für zypriotische Verhältnisse gut, man kann mit seinem Pass überall hin.

Der Norden, der türkische Teil, ist ärmer, es gibt viel weniger Menschen dort und dieser Teil der Insel hängt nahezu vollständig am Tropf der Türkei.

Dazu kommt, dass die Britten auf der Insel zwei Militärbasen unterhalten und Zypern wegen seiner strategisch günstigen Lage im Mittelmeer immer sehr begehrt war und auch noch heute ist.

Es ist also auf den ersten Blick fast alles so wie zwischen Deutschland West und Deutschland Ost bis zum Bau der Mauer. Doch auf den zweiten Blick gibt es einige Dinge, die eben doch anders sind. So flüchten die Menschen aus dem ärmeren Norden nicht in den reicheren Süden, obwohl die Grenzen ziemlich durchlässig sind. Da die Ethnien - hier Griechen, dort Türken - bis auf winzig Ausnahmen nur in ihren Territorien leben, vermute ich, dass türkische Zyprioten im griechischen Teil der Insel wenig willkommen sind.

Was macht man nun im Norden? Man verlässt sich auf seine Schutzmacht Türkei - ohne die geht kaum etwas - hat aber erkannt, dass jahrzehntelanges Warten auf eine eventuelle Wiedervereinigung nichts bringt. Nun lockt man die Wirtschaft mit Steuererleichterungen. Es ist immer wieder zu hören, dass Nordzypern eine Steueroase ist. Da das Land aber nur von der Türkei anerkannt ist, tun sich die Unternehmen schwer.

Was tun? Man setzt auf den Tourismus - und auch das mit massiven finanziellen Anreizen. Das Geld kommt wiederum aus der Türkei, scheint aber gut angelegt. Die Straßen werden oder wurden ausgebaut, Hotels und Gaststätten entstehen.

Doch noch ist Nordzypern ein Geheimtipp, noch ist das Land nicht vom Tourismus verdorben, noch gibt es endlose, wahnsinnig schöne, aber menschenleere Strände, noch gibt es nicht in jeder zweiten der malerischen Buchten ein Hotel oder einen Yachthafen. Noch freuen sich die Menschen über jeden, der in ihr Land kommt und wenigstens einige der so dringend benötigten Divisen da lässt.

Wer abseits des Massentourismus seinen Urlaub in einem für Touristen sicherem Land verbringen will und - so er englisch kann - auf keine Sprachbarrieren treffen will, dem sei ein Besuch in Nordzypern ans Herz gelegt.

Heute gibt es nun ein letztes Mal ein Luxus-Frühstück im Luxus-Hotel "Kaya Artemis Resort & Casino".

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 22.02.2018

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