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Gesundheits-News vom 23.Februar 2018

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Heute ein neues Hüftgelenk, morgen wieder auf den Beinen: Durch ausgefeilte OP-Techniken werden die Liegezeiten in den Kliniken nach einem Gelenkersatz immer kürzer. Schon am Tag nach der OP beginnt der aktive Teil der Rehabilitation. Das bringt Patienten viele Vorteile. Der frühzeitige Übergang der frisch Operierten in externe Rehakliniken aber birgt Risiken und zusätzliche Belastungen für die Betroffenen. Das im Orthopädischen Uniklinikum Bad Abbach erprobte "Alles unter einem Dach"-Modell löst das Problem.

Operationssäle, Akutklinik und Reha-Einrichtungen sind Teil eines einzigen Klinikzentrums. Die Operationsärzte bleiben deshalb bei Bedarf auch während der Reha verfügbar. Die Behandlung der Patienten kann sich jederzeit ohne Terminplandruck individuell am Genesungsverlauf orientieren.

Vor allem der Gewinn an medizinischer Sicherheit ist ein Plus sowohl für operierende Ärzte wie für Patienten: Der Patient geht im Anschluss an seine Akutbehandlung zur Reha praktisch nur eine Tür weiter. Hat er nachträglich Fragen oder Probleme, kann er auf kurzem Weg wieder zurück in die orthopädische Universitätsklinik kommen. Noch wichtiger: Der Patient kann bei Bedarf jederzeit aus der Reha heraus bei seinem Operateur vorstellig werden. Denn niemand kennt seine individuelle Situation besser als der Arzt, der ihn operierte. Professor Joachim Grifka, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik: "Bei einer externen Reha-Einrichtung kann sich der operierende Arzt dagegen -anders als bei uns- nicht so einfach mit den Kollegen der Rehaklinik kurzschließen und den Patienten unmittelbar nochmals sehen oder untersuchen."  Wichtig auch für den Heilungsprozess: Beim "Alles unter einem Dach"-Konzept wird der Patient erst in die Reha verlegt, wenn es sein medizinischer Zustand zulässt.

In der Asklepios-Klinik Bad Abbach gehen im Vergleich dazu Patienten, die sich mit der Mobilisierung nach dem Gelenkersatz schwer tun, später zur Reha. Patienten, die sehr schnell und gut mit Gehstützen zurechtkommen, können früher mit der zweiten Phase des Heilungsprozesses beginnen. Probleme mit oft fixen Einweisungsterminen, die beim Wechsel zwischen zwei fremden Kliniken unverzichtbar sind, gibt es nicht. Das Konzept der integrierten Versorgung steht im Orthopädischen Universitätsklinikum Bad Abbach auf stabilen Säulen: In der deutschlandweiten Krankenhaus-Bewertung des Magazins Focus werden Prof. Grifka und die Uniklinik vor den Toren Regensburgs seit Jahren mit Bestnoten ausgezeichnet.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/G_News20180222_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 23.02.2018

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