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Wirtschafts-News vom 3. März 2018

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Viele sehr günstige Gastarife decken die Kosten der Anbieter nicht. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des gemeinnützigen Verbraucher-Ratgebers Finanztip. Besonders auffällig sind dabei zehn bundesweit agierende Unternehmen. Diese ködern mit den Billig-Angeboten vor allem neue Kunden, denen sie dann im zweiten Vertragsjahr meist deutlich höhere Preise berechnen.

Mehr als 18 Millionen Haushalte heizen mit Gas. Wer den Brennstoff zu guten Konditionen bezieht, kann mehrere Hundert Euro im Jahr sparen. Doch viele sehr günstige Gastarife, die in den gängigen Vergleichsportalen angeboten werden, können nicht einmal die Kosten der Anbieter decken.

Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von Finanztip in 20 Städten. "Bei besonders günstigen Angeboten sollten Verbraucher auf der Hut sein", warnt man beim Ratgeber. "Hier drohen im zweiten Jahr erhebliche Mehrkosten."

Gastarife unterscheiden sich vor allem im Preis. Von dem, was die Kunden bezahlen, geht nur etwa die Hälfte an den Versorger. Den Rest bekommen Fiskus, Netzbetreiber und Kommune. "Wir haben in 19 von 20 Städten viele Tarife gefunden, mit denen sich zwar Fiskus, Netzbetreiber und Kommune bezahlen lassen, aber es bleibt bei Weitem nicht genug übrig, um Erdgas zu Marktpreisen einzukaufen", erklärt man. "Uns sind zehn Unternehmen besonders aufgefallen, die mit ihren Bonus-Tarifen immer wieder unter den günstigsten Tarifen auftauchten." Das Kalkül dahinter: Mit sehr niedrigen Angebotspreisen, die in den Vergleichsportalen ganz oben stehen, sollen neue Kunden angelockt und diese dann langfristige in teureren Verträgen gehalten werden.

"Alle von uns gefundenen Billigtarife, die nicht die Kosten decken, enthalten einen oder manchmal sogar zwei Boni", heißt es. Wer einen solchen Tarif abschließt, sollte beachten, dass es im zweiten Jahr wohl deutlich teurer wird.

Dazu erhöhen Anbieter entweder die Preise oder der Tarif verteuert sich automatisch durch den Wegfall des Bonus. "Wenn Anbieter Preise erhöhen, haben Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Das greift aber nicht, wenn der Bonus wegfällt", so die Experten. "Dann müssen Verbraucher die Kündigungsfrist einhalten, sonst stecken sie im teuren Tarif fest." Außerdem sollten Verbraucher kontrollieren, ob der vereinbarte Bonus tatsächlich überweisen wird. "Man sollte auch darauf gefasst sein, den Versorger zu mahnen, wenn der nicht wie vereinbart zahlt."

"Wer keine Lust auf Streit mit seinem Gasversorger hat oder nicht jedes Jahr einen neuen Anbieter suchen will, sollte einen günstigen Tarif ohne Bonus wählen", wird empfohlen. Hierbei hilft der Finanztip-Gasrechner

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20180302_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 03.03.2018

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