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27.05.2018

 

 

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Der Toyota Land Cruiser...

... mit neuen Gimmicks ins Gelände

Der Land Cruiser ist eine feste Größe in der automobilen 4x4-Historie. Toyotas Geländespezialist ist nach wie vor ein echter Offroader und weniger lifestyliges SUV.

So bekommt der neue Modelljahrgang noch einige zusätzliche Gimmicks, die das Fahren abseits des Asphalts noch weiter optimieren. Und selbst die optischen Retuschen an der Front sind keinesfalls nur Selbstzweck, sondern sollen ebenfalls den Abstecher in unebenes Terrain erleichtern.

Der Toyota Land Cruiser hat im Rahmen der Überarbeitung einen höher positionierten Kühlergrill und weiter um die Flanke gezogene Stoßfänger erhalten. Ersteres erhöht die Wattiefe, letzteres den Schutz des Motorraums. Die Scheinwerfer sind nicht nur schmaler, sondern auch weiter nach innen gezogen worden. Dadurch sind sie besser vor Beschädigungen geschützt. Die neugeformte Motorhaube trägt in der Mitte eine Vertiefung und ist auch an den Rändern flacher: Beides verbessert die Sicht nach vorn. Unterm Strich zeigt der Land Cruiser nun ein bulligeres Gesicht. Die leichten Änderungen der Rückleuchten, der Blende und des Modell-Schriftzuges am Heck dürften nur Insidern auffallen. Ebenso wie der Längenzuwachs von immerhin sechs Zentimetern.

Als echter Geländewagen setzt die Markenikone auf einen klassischen Leiterahmen und permanenten Allradantrieb. Die Umschaltoption auf 2WD schenken sich die Japaner da gleich. Die optionale Sechs-Stufen-Automatik wird aber zur Effizienzsteigerung mit zwei neuen Regelsystmen ausgestattet. Die – Achtung –„High-speed Gear Effective Utilisation Control“ entscheidet in Echtzeit unter Berücksichtigung der momentanen Motorlast und der aktuellen Zuladung, der fünfte oder der sechste Gang die effizientere Wahl ist. Umgekehrt greift im Schiebebetrieb die „Decelaration Downshift Control“ ein. Sie unterbricht oberhalb einer bestimmten Drehzahl die Kraftstoffzufuhr und legt unter Schubabschaltung den nächst niedrigeren Gang ein, um die Motorbremswirkung zu optimieren.

Ausgebaut wurden aber auch die nützlichen Features für den härteren Arbeitseinsatz. So verfügt das MTS (Multi-Terrain Select System) mit seinen fünf auf verschiedene Untergründe einstellbaren Programmen nun auch über einen „Auto“-Modus, der automatisch aktiviert wird, sobald der Fahrer eine der fünf vorwählbaren Gelände-Geschwindigkeiten der Crawl-Control abruft. Ein ungewöhnliches Novum ist die Unterflur-Sicht. Dabei wird das drei Meter vorher aufgezeichnete Bild der Frontkamera im Monitor inklusive Hilfslinien wiedergegeben, also das Stück Boden, über das das Auto gerade fährt. Zudem verfügt die Frontkamera über eine Stabilisierungsfunktion und hält den Horizont im Bildschirm gerade, was die Orientierung bei Schräglage erleichtert. 360-Grad-Rundumsicht und 180-Grad-Winkel-Rückfahrkamera sind zwar auch neu, aber heutzutage kaum noch eine Erwähnung wert.

Einen Vierzylinder mit fast 2,8 Litern Hubraum findet man auch nicht alle Tage unter der Haube. Da es offroad vor allem auf Drehmoment und weniger auf Spitzenleistung ankommt, reichen dem Land Cruiser 177-Diesel-PS. Dass sie auf bis zu knapp 2,5 Tonnen Gewicht stoßen, spielt im Gelände keine Rolle, hier sind die 450 Newtonmeter Drehmoment zwischen 1600 und 3000 Touren das entscheidende Kriterium.

Wer auf der Straße insbesondere mit der Automatik auch nur einen Hauch Temperament verspüren möchte, der muss schon zu „Sport+“ der fünf Fahrprogramme greifen. So gewinnt die Modellbezeichnung gleich eine doppelte Bedeutung und steht das Cruiser auch für die Gangart des Geländegängers auf dem Asphalt. Dazu passt dann, dass zum neuen Modelljahr unter anderem belüftete Vordersitze und eine Drei-Zonen-Klimaanlage mit an Bord gekommen sind.

Die Neuerungen finden sich nicht in allen Modellen. Vor allem die zusätzlichen Offroad-Features sind ausschließlich dem Topmodell „Tec Edition“ vorbehalten. Die ist dann mit 67 450 Euro auch gut 50 Prozent teurer als das Basismodell. Dazwischen gibt es noch die beiden Ausstattungslinien „Comfort“ und „Executive“. Doch es müssen ja auch nicht alle Gimmicks sein. Selbst als Schalter in der Basisversion hält den Land Cruiser so leicht nichts auf und meistert er allerlei abenteuerliche Steigungen und Hindernisse.

Geld sparen kann auch, wem der Dreitürer reicht, den kaum jemand kennt, weil man ihn so selten auf der Straße sieht und eher in der Kiesgrube oder im Tagebau antrifft. Ab 40.820 Euro geht es dann los – besser aber nur maximal zu zweit. Zwar ist auf der Rücksitzbank genug Platz, aber der Einstieg in den Fond verlangt schon ein wenig Akrobatik, woran auch eine Easy-Entry-Funktion des Fahrersitzes nichts ändern würde. Doch die gibt es ohnehin nicht.

Knapp 1000 Einheiten will Toyota pro Jahr in Deutschland absetzen. Das wäre fast jeder zehnte in Westeuropa. Das Geschäft wird ohnehin auf anderen Märkten gemacht: Weltweit werden pro Jahr über 135.000 Land Cruiser verkauft. (ampnet/jri)

Fotos:
Auto-Medienportal.Net

 


Veröffentlicht am: 05.03.2018

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