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Wirtschafts-News vom 9. März 2018

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Immer mehr Menschen würden lieber Robotaxen fahren, als ein eigenes Auto zu besitzen: Unter Stadtbewohnern in den USA sind es bereits 40 Prozent, unter jungen Chinesen 26 Prozent. Auch der Anteil der Menschen, die Carsharing, Ridesharing oder Taxen nutzen, steigt: In Deutschland hat er sich in nur einem Jahr verdoppelt.

Diese Daten, die die Automobilexperten von Roland Berger für den neuen "Automotive Disruption Radar" weltweit erhoben haben, belegen einen unaufhaltsamen Trend, der die Autoindustrie umkrempeln wird: Mit ihrem traditionellen Geschäftsmodell - dem Verkauf von Neuwagen - wird sie alleine nicht mehr bestehen können.

"Die Idee vom fahrerlosen Mobilitätsdienst entwickelt sich gerade von einem technologischen Traum zur konkreten Anwendung", sagt man bei Roland Berger. In Arizona wird ein Anbieter schon bald die ersten autonom fahrenden Taxen im Realbetrieb einsetzen, andere Unternehmen haben vergleichbare Pläne angekündigt. "Schaut man sich verschiedene Indikatoren an, die wir regelmäßig erheben, wird klar, dass sich der Mobilitätsmarkt rasch ändert", heißt es.  Die Fahrgewohnheiten ändern sich, das führt zu einem geringeren Wachstum im Neuwagengeschäft. Zudem steigt weltweit das Interesse an neuen Formen der Mobilität. Immer mehr Menschen würden lieber mit Robotaxen fahren, als ein eigenes Auto zu besitzen.

"Alle unsere Umfragen zeigen eindeutig, dass weltweit der Wunsch zunimmt, mobil zu sein, ohne unbedingt ein eigenes Auto zu besitzen. Perspektivisch bedeutet dies, dass das Geschäft mit Neuwagen langsamer wachsen wird. Eine Entwicklung, die eine starke Transformation bei den Automobilherstellern sowie bei vielen Zulieferer fordern wird," sagt man bei der Unternehmensberatung.

Entsprechend den Verbraucherwünschen nach neuen Mobilitätsmodellen ändert sich auch der Fokus der Automobilindustrie sowie der Investoren. So haben Automotive-Unternehmen ihre Entwicklungskapazitäten im Bereich Autonomes Fahren massiv aufgestockt: Die Anzahl der Mitarbeiter, die in diesem Feld tätig sind, ist zwischen 2016 und 2017 weltweit von 41.000 auf 51.000 gestiegen. Noch deutlicher ist die Entwicklung beim Risikokapital: Standen für Mobilitätsprojekte 2016 noch 9,3 Milliarden Dollar weltweit zur Verfügung, waren es 2017 bereits 21,4 Milliarden. Auch für das Thema Künstliche Intelligenz, ein wichtiger Faktor beim autonomen Fahren, gab es 2017 mit gut 3,2 Milliarden Dollar mehr als doppelt so viel Risikokapital wie 2016.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20180308_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 09.03.2018

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