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Gesundheits-News vom 9. März 2018

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Medizinische Behandlungen und chirurgische Eingriffe sind in den vergangenen Jahren für Patienten immer sicherer geworden. Die Quote fehlerhafter Therapien liegt Studien zufolge in Deutschland mittlerweile unter 0,0006 Prozent. Als einer der Schlüssel für diese ständige Qualitätsverbesserung auch bei Operationen gilt die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelte "Surgical Safety"-Checkliste.

Sie ist in der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim in Frankfurt Grundlage für das "Team Time Out" - einem obligatorischen Sicherheitscheck vor Beginn jedes chirurgischen Eingriffs.

Bei dieser finalen Besprechung wird der Operationsablauf detailliert durchbesprochen. Das "Team Time Out" ist wichtige Säule eines umfassenden und komplexen Sicherheitssystems, das lange vor jeder Operation greift. "Der Faktenabgleich beim "Team Time Out" garantiert, dass alle Beteiligten im Operationssaal auf dem gleichen Wissensstand und auch auf nicht vorhersehbare Ereignisse vorbereitet sind", sagt Professor Paul Kessler, Chefarzt für Anästhesie.  

Das Sicherheitssystem vor jeder Operation ist mehrstufig: "Der Mensch hat zwei Arme und zwei Beine. Damit Verwechslungen ausgeschlossen sind, wird die richtige Körperseite und der Operationsbereich unter den Augen des Patienten bereits einen Tag zuvor deutlich markiert", sagt Klinikdirektorin Professor Andrea Meurer, die selbst noch an drei Tagen pro Woche am Operationstisch steht. Beim Passieren der Schleuse zum Operationssaal wird diese Markierung dann nochmals kontrolliert.

Im OP checken anschließend Operateur, Anästhesisten und Pflegepersonal vor dem ersten Hautschnitt gemeinsam ein weiteres Mal die Identität des Patienten, besprechen die Besonderheit des Eingriffs und definieren den zu operierenden Körperbereich.  Immer sind auch die Patienten aktiver Bestandteil in der Sicherheitskette, etwa durch Abfragen der Personalien vor Beginn der Narkose.

Bereits eine Woche vor dem Operationstermin planen OP-Manager und Oberärzte Details des Eingriffs. Gleichzeitig werden, falls erforderlich, die vom Arzt gewählten passenden Implantate oder auch Ersatzteile für künstliche Gelenke bestellt. Am Tag vor dem Termin wird gecheckt, ob die bestellte Medizintechnik und Medikamente bereitliegen. Im Rahmen des "Team Time Out" wird dann noch geprüft, ob im Operationssaal alle für den Eingriff notwendigen Instrumente vorhanden sind, bis hin zu Tupfern, Nadeln oder Röntgenbildern.  Auch ein Funktionscheck der eingesetzten Geräte ist Routine. 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/G_News20180308_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 09.03.2018

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