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W.A. Mozart Werkverzeichnis 1784 - 1791

Ein herausragendes historisches und musikalisches Dokument

Wolfgang Amadeus Mozarts Werkverzeichnis, welches er von 1784 bis drei Wochen vor seinem Tod 1791 (im Alter von 35 Jahren) eigenhändig und kontinuierlich geführt hatte, erscheint am 26. März in einer Faksimile-Ausgabe in dem Verlag SP Books.

Das Notenbuch mit dem Namen „Verzeichnis aller meiner Werke“ ist das Lebenszeugnis des weltberühmten österreichischen Komponisten. In exakter chronologischer Abfolge sind in dem Notenbuch alle fertiggestellten Werke von Mozart persönlich festgehalten worden, egal ob große bekannte Stücke oder kleinere.

Das unvollendete Requiem und zwei, seinem Freund Joseph Haydn gewidmete Quartette, „Les Noces de Figaro“ und in Zusammenarbeit mit Lorenzo Da Ponte, die Serenade „Die kleine Nachtmusik“, ein Adagio in B minor für Klavier, die Symphonie n°40 in sol minor, die Eröffnung der „Zauberflöte“ sind nicht enthalten, da sie zu dem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt waren.

Wolfgang Amadeus Vater Leopold legte bereits eine Liste mit Kompositionen seines Sohnes im Alter von sieben bis 12 Jahren an. Damit begründete er wahrscheinlich den Grundstein dieses Inventars. Mozart führte nicht nur Buch über seine Werke, sondern auch über seine Einkünfte aus Konzerteinnahmen und privaten Klavierstunden.

Das originale Manuskript stammt aus der Stefan Zweig Collection, einem von dem österreichischen Schriftsteller zusammengetragener Fundus, der von seinen Erben in London weitergeführt wurde. 1935 ersteigerte Stefan Zweig das Werkverzeichnis auf einer Auktion. 1956 wurde es dem Britsh Museum anvertraut und seit 1986 wird es in der Britsh Library verwahrt.

Die Zusammensetzung des Manuskriptes

Auf der linken Seite verzeichnete Mozart das Datum und den Titel der Komposition, sowie die notwendigen Instrumente. Manchmal schrieb er auch den Namen der Sänger hinzu, für die er das jeweilige Stück schrieb, wie zum Beispiel Alysia Lange, in die Mozart verliebt war oder Josepha Hofer, die erste Interpretin der Königin der Nacht. Auf der rechten Seite notierte er das Initium (den Anfang) der Partitur.

Manche Nummerierungen und Lesezeichen, in schwarzer oder brauner Tinte, sind spätere Ergänzungen seiner Frau Constanze oder des Herausgebers Johann André. Manche Entrées entsprechen verlorengegangenen oder zerstörten Partituren. Einige Initien unterscheiden sich von den „offiziellen“ Partituren. Mozart erlaubte sich spätere Korrekturen (außerhalb seines Werkverzeichnisses). Manche Eintragungen in seinem thematischen Katalog sind auch „leicht aus dem Takt gekommen“. So passierte es ihm, dass er ein Stück bereits spielt noch bevor er es in sein Verzeichnis aufgelistet hat. Auch nahm er sich Kompositionen an, die er vor 1784 erstellt hatte, um sie zu überarbeiten.

Mozarts Werkverzeichnis wirft viele Fragen auf. Doch die Faksimile-Ausgabe biete einer breiten Leserschaft die Möglichkeit sich persönlich mit W.A. Mozarts Katalog auseinander zu setzen, selbst zu analysieren, zu interpretieren und eigene Schlussfolgerungen zu ziehen.

W.A. Mozart Werkverzeichnis 1784 - 1791
Verlag: SP BOOKS
1000 nummerierte Exemplare
Text auf Deutsch, Französisch, Englisch
Preis: 180,00 Euro
Erscheinungstermin: 26. März 2018

 


Veröffentlicht am: 27.03.2018

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