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20.07.2018

 

 

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Charline von Heyl – Snake Eyes

Von den Deichtorhallen Hamburg nach Washington und Deurle

Die Deichtorhallen Hamburg freuen sich sehr, die kommende Ausstellung mit den bahnbrechenden Arbeiten von Charline von Heyl bekannt zu geben, welche gemeinsam mit dem Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington DC, und in Kooperation mit dem Museum Dhondt-Dhaenens in Deurle, Belgien organisiert wurde.

»Es handelt sich um die bislang umfassendste Ausstellung des künstlerischen Schaffens von Charline von Heyl weltweit«
, sagt Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg. »Die Kunstwerke von Charline von Heyl eröffnen dem Betrachter eine einzigartige Bildsprache. In spannender Balance zwischen hintergründiger Komik und formaler Innovation sowie europäischer und amerikanischer Tradition, verbinden ihre Bilder Komplexität und klare Einfachheit zu visuell und intellektuell anspruchsvollen Kompositionen.« Die Ausstellung beinhaltet rund 60 Arbeit von 2005 bis heute. Im Anschluss an die Deichtorhallen Hamburg werden im Hirshhorn Museum und im Museum Dhondt-Dhaenens jeweils ausgewählte Präsentationen mit etwa 30 Bildern gezeigt.

Die in New York lebende deutsche Künstlerin Charline von Heyl (geb. 1960) ist eine der innovativsten Malerinnen der Gegenwart, die für ihre ausgefeilten und zugleich höchst intuitiven Arbeiten international höchste Anerkennung erfährt – herkömmliche Vorstellungen von Komposition, Schönheit, Narration und künstlerischer Subjektivität stellt von Heyl in ihren Bildern radikal auf den Kopf. Mit einer extrem prozessorientierten Arbeitsweise, scharfsinnigem Humor und Verweisen auf ein breites Quellenspektrum aus Literatur, Popkultur und Philosophie schafft von Heyl Bilder, die weder figurativ noch abstrakt sind, sondern in ihren Worten »ein neues Bild, das als Faktum für sich alleine steht.«

Der Titel der Ausstellung »Snake Eyes« verweist auf den englischen Terminus für ‚Einer-Pasch’, aber auch auf das ‚Sehen ohne Worte’. Jede ihrer Arbeiten erscheint als eine komplexe Kreation zwischen Kunstgeschichte und zeitgenössischen Bildwelten, zeitlos und doch bis ins Detail ein Zeugnis der Gegenwart. Ein Gefühl der Objektivität durchdringt von Heyls Arbeit als eine Art Subtext, der in all seiner lyrischen und beseelten Verfasstheit Distanz schafft. Insofern bezieht sich der Titel der Ausstellung indirekt auf das Auge der Künstlerin als hoch spezialisiertes aber doch auch trügerisches Beobachtungsinstrument und spielt zugleich mit autonomer Malerei in poetisch-satirischer Selbstreflexion.

Von Heyls faszinierende Bilder entfalten sich in einem komplexen, unvorhersehbaren Zusammenspiel von Schichten, die den Betrachter, gleichzeitig irritierend und verführend, zum Entdecken auffordern. Innerhalb des aktuellen Malereidiskurses gilt von Heyl als eine der einflussreichsten Künstlerinnen, deren Arbeiten in den bedeutendsten internationalen Sammlungen u.a. der Tate Modern, London, dem MoMA in New York, Museum of Contemporary Art in Chicago und dem Musée d’ Art Moderne de la Ville de Paris vertreten sind.

Die Ausstellung CHARLINE VON HEYL – SNAKE EYES ist eine Kooperation zwischen den Deichtorhallen Hamburg, dem Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington DC und dem Museum Dhondt-Dheanens, Deurle und wurde in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin entwickelt. Nach Hamburg (22. Juni – 23. September 2018) wird die Ausstellung aufgeteilt und in Washington DC, USA (8. November 2018 – 24. Februar 2019) und Deurle, Belgien (14. Oktober 2018 – 13. Januar 2019) zu sehen sein. Die Ausstellung wird von HUGO BOSS und dem Förderkreis der Deichtorhallen unterstützt.
 
Charline von Heyl (geb. 1960, lebt und arbeitet in New York City und Marfa, Texas) studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und der Kunstakademie Düsseldorf und war in den 1980er Jahren Teil der Kölner Kunstszene. Ihre Arbeiten wurden international in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt und befinden sich in Sammlungen auf der ganzen Welt, darunter im Museum of Contemporary Art, Los Angeles; dem Walker Art Center, Minneapolis; dem Whitney Museum of American Art, New York; dem Museum of Modern Art, New York; San Francisco Museum of Modern Art; Tate, London; Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris; und Kunstmuseum, Bonn. Sie war eine Finalistin für den Hugo Boss Preis im Jahr 2014 und erhielt Residencies am Wexner Center for the Arts und der Chinati Foundation.

Deichtorhallen Hamburg (Deutschland)
22. Juni – 23. Sept. 2018
kuratiert von Dirk Luckow, Intendant

Hirshhorn Museum, Washington DC (USA)
8. Nov. 2018 – 24. Feb.  2019
kuratiert von Evelyn Hankins, Senior Curator

Museum Dhondt-Dhaenens, Deurle (Belgien)
14. Okt. 2018 – 13. Jan. 2019
kuratiert von Joost Declercq, Direktor Museum Dhondt-Dhaenens und Charlotte Crevits, Kuratorin Museum Dhondt-Dhaenens

Katalog
Die Ausstellung wird von einem reich illustrie rten Katalog in deutscher und englischer Sprache begleitet. Mit Texten von John Corbett und Katy Siegel, einem Gespräch zwischen Evelyn Hankins und Charline von Heyl sowie einer Einführung von Dirk Luckow. 240 Seiten, 110 Abbildungen, 24 x 27 cm, handgebundenes Zickzack-Hardcover.

Bild: Charline von Heyl: Plato‘s Pharmacy, 2015, 157,5 x 153 cm, Acrylic on linen (Acryl auf Leinwand)
Courtesy of the artist and Petzel, New York
Foto: © Charline von Heyl

 


Veröffentlicht am: 02.04.2018

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