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Morgengruß von Helmut Harff: Oster-Hüftgold

… gibt es bei mir nicht

Klar, Ostern ohne Osterkuchen, ohne Osterbraten und vor allem ohne Ostereier in allen Formen und aus allem was süß und lecker ist, das geht nicht, das ist schlicht unmöglich. Den Osterhasen auspacken und dann Stück für Stück verspeisen, was kann schöner sein? Dazu Ostereier aus Gelee oder gefüllt mit Eierlikör, das verkürzt die Wartezeit auf den Kaninchenbraten oder – eigentlich müsste es „und“ heißen -  die Ostertorte.

Da ist nur ein Problem. All das lagert sich mit großem Vergnügen auf den Hüften und nicht nur da ab. Tut es das? Bei mir nicht. Ich habe über Ostern kein Gramm zugenommen – eher das Gegenteil. Sie glauben mir nicht, meinen, dass das nicht möglich sei? Doch ist es möglich und es ist gar nicht so schwer.

Sie wollen wissen, wie das geht? Ganz einfach: Weniger Kalorien zu sich nehmen als man verbraucht. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, denn nicht nur die Kalorien sind wichtig. Ich habe beispielsweise auf zusätzliche Kohlehydrate verzichtet. Zum Braten gab es „nur“ Gemüse und Püree von Süßkartoffeln oder Pastinaken.  Die Torte triefte auch nicht vor Fett und schmeckte ohne Sahne.

Und dann waren und sind da die Süßigkeiten. Da musste ich immer wieder hinlangen. Doch es waren immer Kleinigkeiten und nie sehr viele. Auch hier gibt es einen Trick: Keine große Osterhasen, sondern kleine kaufen. Das gilt auch für Ostereier und ähnlichem. Ein kleinen Osterhasen auszuwickeln und Stück für Stück zu genießen macht genauso Spaß, wie bei einem großen, hinterlässt aber weniger Spuren auf den Hüften.

Allerdings ist das auch noch nicht das Rätsels Lösung: Ohne Bewegung, ohne Frühsport und lange Spaziergänge – gern auch als mehrstündige Wanderung – geht gar nichts.

Doch warum gerade an Ostern nichts zunehmen? Egal ob Ostern oder nicht, über die Stränge schlagen kann man immer. Damit es dazu nicht kommt, muss man schon etwas an sich arbeiten. Damit meine ich nicht irgendwelche Diäten oder Fastenaktionen. Jeder, der so etwas mal ausprobiert hat, kennt das Ergebnis: Die Waage ist kaputt.

Nein, es hilft nur, ganz langsam abzunehmen. Und ganz langsam sollte man ernst nehmen. Bei mir sind es seit vor Weihnachten bis heute fünf Kilo. Ich schaffte es vor über zehn Jahren sogar schon mal, 30 Kilo abzunehmen. Das wird mir nicht mehr gelingen, denn damals habe ich meine Ernährung von viel Fastfood auf viel selbst gekochtes umstellen können und so lange trainiert, bis ich einige ganz passable Marathonläufe absolvieren konnte.

Heute ernähre ich mich ohnehin viel gesünder, doch der Körper (oder doch der Geist?) will sich nicht mehr so schinden. Da fällt es doch schwerer, die Kilos zu verlieren.

Und doch es geht. Es ging und geht aber auch nur mit einem Schub von Außen. In beiden Fällen waren es ärztliche Diagnosen. Jedesmal lautete die Variante – krank und dick oder zumindest weniger krank und weniger dick. Die Entscheidung fiel nicht schwer, die Umsetzung war dann doch nicht so einfach.

Sicherlich muss man nicht krank werden, damit es im Kopf klick macht. Einige Kilos weniger machen das Leben wortwörtlich und im übertragenen Sinn leichter. Hat man das begriffen, ist es selbst über Ostern nicht so schwer, sein Hüftgold nicht anwachsen zu lassen und dennoch den Hasen – als Braten und aus Schokolade – so richtig zu genießen.

Ich genieße jetzt mein nicht wirklich üppiges Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Genießen Sie jedes Gramm, was die Waage weniger anzeigt.

 


Veröffentlicht am: 03.04.2018

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