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Morgengruß von Helmut Harff: Brüderchen und Schwesterchen

… nicht nur Märchenfiguren

Geschwister stehen in sehr vielen Märchen für sich ein, sind zu vielen Opfern bereit. Brüderchen und Schwesterchen sind in sehr vielen Geschichten für einander da. Nun haben Märchen immer irgendwo einen wahren Kern.

So ein wahrer Kern ist eben auch das sehr spezielle Verhältnis von Geschwistern untereinander. Es ist in vielen Fällen enger, als das von anderen Paarungen, auch wenn Ausnahmen wie immer die Regel bestätigen.

Das Verhältnis von Geschwistern, ob es nun zwei oder mehr sind, ist aus gutem Grund so eng wie kaum ein anderes zwischen zwei oder mehreren Menschen. Der Grund ist aus meiner Sicht, dass man gemeinsam aufwächst, so ziemlich alles teilt, vieles zusammen erlebt, viel Unsinn zusammen macht, viele Dinge gemeinsam liebt oder hasst. Geschwister sind zumeist die Menschen, die am längsten zusammen leben – wenn auch irgendwann eher räumlich getrennt.

Klar gibt es auch bis aufs Blut verfeindete Geschwister. Doch selbst in solchen Fällen können die Streithähne die Geschwister nicht wirklich vergessen. Da bleibt in den allermeisten Fällen doch noch das Erinnern an die Geschwister.
Doch mal davon abgesehen, sind Geschwister Menschen, die einen ein Leben lang begleiten. Das trifft eben für niemand anders zu, als für Brüderchen und Schwesterchen. Ist da aus welchem Grund auch immer ein Geschwisterteil nicht mehr da, so fehlt ein Teil von einem.

Das ging auch Claudia Evart so. Sie verlor bei Autounfällen ihre Geschwister Alan und Lisette. In Erinnerung an die beiden initiierte sie den Tag der Geschwister – den Siblings Day. Sie wählte den Geburtstag ihrer Schwester Lisette – den 10. April – als Datum für den Tag der Geschwister. Eine tolle Idee, finde ich, zumal Claudia Evart den Tag als Ergänzung zum Mutter- und Vatertag sieht. Selbstverständlich soll so auch die Beziehung zwischen Geschwistern gewürdigt werden.

Ich finde, so einen Tag sollte mindestens so wie eben der Mutter- und der Vatertag begangen werden. Geht es nach Claudia Evart, so soll man den Tag der Geschwister begehen, in dem man Brüderchen oder Schwesterchen eine Karte oder eine E-Mail schickt oder einfach anruft. Man kann sich auch gegenseitig mal wieder einladen. Doch egal was man macht, wichtig ist, seinen Geschwistern zu zeigen, dass man sie mag, dass man sich freut, dass es sie gibt.

Mich wundert, dass bisher der Tag der Geschwister nicht vielmehr bei uns gefeiert wird. Das sollte sich schnell ändern. Heute ist der richtige Tag dafür.

Jetzt ist aber erst einmal Zeit für das Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Vergessen Sie Brüderchen und Schwesterchen nicht.

 


Veröffentlicht am: 10.04.2018

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