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19.06.2018

 

 

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Vom Hof auf die Alm: Wandern mit der Bäuerin

Südtirols schönste Touren


Zahlreiche Südtiroler Berghöfe der Marke „Roter Hahn“ liegen an reizvollen Wanderstrecken und bieten Urlaubern so die Möglichkeit, ihre Touren direkt vor der Haustür zu starten. Wenn Bauer oder Bäuerin obendrein ihren blauen Schurz gegen die Outdoor-Jacke tauschen, können sich große und kleine Feriengäste besonders freuen.

Sie kennen die schönsten Wege auf die umliegenden Gipfel und wissen, auf welcher Hütte die Knödel am besten schmecken. Mit etwas Glück geht’s samt Marende auf die hofeigene Alm, wo gechillt, gegrillt und zum Teil sogar übernachtet wird.

Dolomiten: Mit Bäuerin Paula rund um Südtirols Wahrzeichen

Vom Funtnatscherhof in Völs im Eisacktal sieht man das Objekt der Wanderbegierde bereits in seiner ganzen Schönheit – mächtig ragen die Wände des Schlern direkt vorm Haus in die Höhe. Bäuerin Paula unternimmt regelmäßig Touren mit Urlaubern rund um den markanten Westpfeiler der Dolomiten. Mit nur 2.563 Metern ist er zwar verhältnismäßig klein, gilt aber aufgrund seiner eigentümlichen Form als Wahrzeichen Südtirols. Ambitionierte begleitet die Mutter von fünf Kindern in gut viereinhalb Stunden zum Schlernhaus auf den Gipfel. Wer’s ruhiger angehen lassen möchte, läuft die fast ebenen neun Kilometer vom Völser Weiher weiter auf die aussichtsreiche Seiser Alm. Oder begibt sich auf die Puflatsch-Wanderung zu den sagenumwobenen Hexenbänken, wo bis ins Mittelalter hinein die Tänze der Schlernhexen stattgefunden haben sollen.

Sarntaler Alpen: Mit Bäuerin Maria in den Sonnenaufgang überm Bergsee


Die Hofers bezeichnen sich selbst als Bergsteigerfamilie. Entsprechend vielfältig ist das Aktivangebot auf ihrem Moarhof in Gereuth bei Brixen. Wanderbücher und -karten zählen zur Grundausstattung, für die „praktische Umsetzung“ fällt in den Zuständigkeitsbereich von Altbäuerin Maria. Sie wandert für ihr Leben gern und ganz besonders gemeinsam mit ihren Gästen. Vom fast 1.800 Meter hoch gelegenen Bauernhaus ist es nicht weit bis zum Südtiroler Keschtnweg. Noch größerer Beliebtheit aber erfreut sich die Sonnenaufgangswanderung ab Hof mit Maria auf den Radlseegipfel in den Sarntaler Alpen – mit Weitblick auf alle Dolomitenformationen von den Geislerspitzen über den Rosengarten bis hin zu den Drei Zinnen.

Vinschgau: Mit Bäuerin Cornelia im Angesicht von König Ortler

Nicht von ungefähr ist Matsch im Vinschgau erst vergangenes Jahr zu Italiens erstem Bergsteigerdorf erklärt worden: Dank seiner abgeschiedenen Lage ohne nennenswerte Liftanlagen oder große Hotels zählt es zu den alpinen Vorzeigeprojekten in Sachen Nachhaltigkeit. Weit hinten im Tal befindet sich auf über 1.800 Metern der Inner-Glieshof, von dem Bäuerin Cornelia einmal wöchentlich eine geführte Tour für ihre Urlaubsgäste anbietet – selbstverständlich nicht, ohne ihnen vorher ein üppiges Frühstück aus hofeigenen Produkten serviert zu haben. Je nach sportlichem Anspruch führt sie große und kleine Wanderer gemütlich zur urigen Matscher Alm mit ihrer Käserei oder etwas anspruchsvoller zum wild-romantischen Upisee. Von dort steigen Erfahrene noch weiter auf die Upispitze mit Weitsicht bis zur Ortlergruppe und Südtirols höchstem Berg. Der Inner-Glieshof ist einer von derzeit nur fünf zertifizierten Wander-Bauernhöfen der Marke „Roter Hahn“.

Ahrntal: Mit Bäuerin Reinhild grenzüberschreitend auf die Alm

In Südtirols hinterstem Nordosten lockt das Tauferer Ahrntal vor allem Liebhaber von Ruhe und Beschaulichkeit an. Umringt von 80 Dreitausendern der Zillertaler Alpen ist es nur ein Katzensprung ins benachbarte Österreich. Bäuerin Reinhilde vom „Roter Hahn“-Mitglied Voppichlhof in St. Jakob kennt die aussichtsreichsten Touren und freut sich immer über fleißige Mitwanderer auf bestens markierten Wegen, zum Beispiel zu Alprechtalm oder Klaussee. Die hofeigene Söllnalm hingegen liegt schon jenseits der grünen Grenze in Tirol. Auch dorthin lädt Familie Lechner ihre Hausgäste mit Vergnügen regelmäßig ein.

Foto: „Roter Hahn“/Frieder Blickle

 


Veröffentlicht am: 16.04.2018

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