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16.07.2018

 

 

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Die Zukunft des Radverkehrs - Teil 3

Dem Radverkehr mehr Platz geben

[pd-f/tg] Am 16. und 17. April 2018 fand in Berlin der Vivavelo-Kongress statt. Hochrangige Politiker trafen sich dabei mit Vertretern aus der Fahrradbranche, um sich über aktuelle Entwicklungen und Ideen auszutauschen.

Der pressedienst-fahrrad hat einige Kongressteilnehmer befragt, welche Bedeutung die Veranstaltung für sie hat und welche Maßnahmen sie sich in Zukunft erhoffen, damit das Fahrrad ein wertvoller Teil der Mobilität in Deutschland wird.

Tobias Erhard, PR-Coordinator beim Komponentenhersteller Sram: „Der Vivavelo-Kongress ist für Sram wichtig, weil wir uns hier der politischen Diskussion stellen und die aktuellen Standpunkte kennenlernen können. Nur so können wir auch an Entwicklungen der modernen Mobilität teilnehmen. Wir wollen nicht ‚Trend-Follower’, sondern ‚Trend-Setter’ sein. Deshalb präsentieren wir uns bei Vivavelo auch mit einer Innovationsinsel, bei der sich die Kongressteilnehmer über die neuesten unserer Innovationen informieren können. Was uns am Vivavelo-Kongress sehr gefällt ist, dass die Branche hier komplett versammelt ist, der Konkurrenzgedanke in den Hintergrund tritt und stattdessen alle gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Fahrradmobilität zu fördern.“

Frank Bohle, Geschäftsführer beim Reifenspezialisten Schwalbe: „Das Fahrrad liefert verblüffend einfache Antworten auf gravierende Fragen wie Luftverschmutzung, Dieselfahrverbote, Stau, Lärm oder Bewegungsmangel. Daher steht dem Fahrrad als Verkehrsmittel unbestritten eine grandiose Zukunft bevor. Trotzdem hinkt der Ausbau der Radinfrastruktur in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern hinterher. Wir von Schwalbe wünschen uns, dass die Politik das riesige Potenzial des Fahrrads als Verkehrsmittel wahrnimmt und die Radinfrastruktur endlich deutlich stärker ausbaut!“

Steffen Alberth, Director of Sales & Services bei der Winora Group: „Was die Förderung der E-Bike-Nutzung in Deutschland angeht, ist noch viel Luft nach oben. Um das volle Potenzial auszuschöpfen, welches die E-Mobilität für die Umwelt, Gesundheit und die Wirtschaft bietet, müssten zunächst einmal die Radnetze auf dem Land und in den Städten weiter ausgebaut werden. Gerade Lastenfahrräder bieten neue Lösungsmöglichkeiten für Lieferverkehre und könnten zukünftig einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens leisten – allerdings nur mit der richtigen Infrastruktur. Dabei ist vor allem die Politik aufgefordert, sich im Bereich E-Mobilität nicht nur auf den Absatz von elektrifizierten Autos zu konzentrieren, sondern sich auch bei der Förderung der E-Bike-Mobilität stark zu engagieren.“

Andreas Hombach, Leiter Key-Account-Management und E-Mobilität beim Stadtmöblierer WSM: „Bei den Recherchen für unser neues E-Book zur Fahrradnutzung in Deutschland haben wir gestaunt: Offizielle Erhebungen über den nationalen Radwegebestand fehlen völlig, und das gilt auch für Abstellflächen und andere Bausteine einer alltagstauglichen Fahrradinfrastruktur. Als Anbieter von Fahrradparksystemen können und wollen wir zwar keine Forderungen stellen, aber wir können zeigen, dass es bewährte und wirtschaftlich vernünftige Lösungen gibt, die Fahrradmobilität im Alltag erleichtern.“

Heiko Müller, Gründer und Geschäftsführer von Riese & Müller: „Für uns ist der Vivavelo-Kongress in Berlin eine gute Gelegenheit, in den Dialog mit der Branche und Vertretern der Politik zu gehen. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, für uns wichtige Zukunftsthemen wie eine gute Wegeinfrastruktur für HS-Bikes, also S-Pedelecs, oder eine bessere staatliche Förderung für E-Cargo-Bikes zu diskutieren. Besonders im urbanen Raum ist das Cargo-S-Pedelec mit einer Tretunterstützung bis maximal 45 km/h eine echte Alternative zum Zweitauto. Es kann dazu beitragen, die Luftverschmutzung in Städten aktiv zu reduzieren und ermöglicht zusätzlich ein schnelleres Vorankommen.“

Ulrich Prediger, Gründer und Geschäftsführer von Jobrad: „Wir haben vor zehn Jahren das Dienstrad-Leasing in Deutschland erfunden und begrüßen deshalb die Pläne der Großen Koalition, bei der pauschalen Dienstwagenbesteuerung für E-Fahrzeuge (Elektro- und Hybridfahrzeuge) einen reduzierten Satz von 0,5 Prozent des inländischen Listenpreises einzuführen. Wir gehen selbstverständlich davon aus, dass mit ‚E-Fahrzeuge‘ auch E-Bikes gemeint sind, denn auch sie sind Fahrzeuge und leisten unmittelbar einen sehr wertvollen Beitrag zur Verkehrsentlastung und damit zur Verbesserung der Luftqualität in deutschen Städten. Jedoch ist für uns nicht nachvollziehbar, warum in dieser geplanten Neuregelung die allersaubersten Fahrzeuge, nämlich herkömmliche Fahrräder (ohne E-Antrieb) fehlen. Wir hoffen, dass Union und SPD ihre ‚Anstrengungen zur Verbesserung der Luftqualität‘ ernst nehmen und durch ihre Maßnahmen den Radverkehrsanteil auch durch E-Bikes in Innenstädten steigern, damit die Metropolen vom Verkehrsstress entlastet werden.“

Foto: www.pd-f.de / Robin Kirchner

 


Veröffentlicht am: 24.04.2018

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