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Frankreich entdecken: Belfort

Unterwegs in der Region Burgund-Franche-Comté

Die französische Region Burgund-Franche-Comté ist berühmt für ihr Kulturerbe. Vézelay, Cluny, Arc-et-Senans,…  sind klingende Namen. Neun Stätten gehören zum UNESCO-Welterbe. Doch da gibt es noch so viele Schlösser, Festungen, Städte, Dörfer, die Aufmerksamkeit verdienen. Wir möchten Ihnen jeweils einmal im Monat einen besonders interessanten und vielleicht weniger bekannten Ort vorstellen.

Belfort - Die Stadt der Löwen




Belfort - 1226 im Friedensvertrag von Grandvillars (Granweiler/Granwiller) zum ersten Mal schriftlich erwähnt - ist die östlichste Stadt der französischen Region Burgund-Franche-Comté und nur etwa 60 Kilometer von Deutschland entfernt. Bei der Anreise von Süddeutschland ist Belfort einfach unumgänglich. Bis zum Westfälischen Frieden 1648 gehörte das französischsprachige Belfort zum habsburgischen Sundgau und zum Heiligen Römischen Reich, danach zu Frankreich.

Wahrzeichen der Stadt ist der aus gehauenen Sandsteinquadern gebildete monumentale Löwe von Belfort des Bildhauers Frédéric-Auguste Bartholdi aus den Jahren 1875/80.  Er ist das Symbol der Freiheit und des heldenhaften Widerstandes gegen die preußische Armee 1870-1871. Mit elf Metern Höhe und 22 Metern Länge wacht er seit 1880 über die Stadt.



Die Zitadelle, ein in Etappen vom 1687 bis 1703 erbautes Festungswerk der Baumeister Gaspard de la Suze, Vauban und Général Haxoerbaut wurde, diente den Bewohnern Belforts als Zuflucht. In diesem Jahr wird ein neuer touristischer Parcours dieser Festung angeboten.

Zu den weiteren Sehenwürdigkeiten gehören das Rathaus am Place d’Armes. Es wurde 1724 vom Ingenieur Mareschal als Stadtpalais für François Noblat erbaut; 1784 von der Bürgerschaft Belforts aufgekauft; 1789 umgebaut unter Jean-Baptiste Kléber nach Plänen von Pierre Valentin Boudhor. Es verfügt über ein bemerkenswertes Treppenhaus, einen Ehrensaal (1810) von Kléber mit Gemälden zur Geschichte Belforts.

Auf dem Place de la République steht das Bartholdi-Denkmal des Trois Sièges von 1913 und einige markanten Bauten. Das Breisacher Tor (Porte de Brisach, 1687 von Vauban erbaut), ist nordöstlich der Altstadt gelegen. Auf dem Frontgiebel rntdeckt man das Emblem des Sonnenkönigs Ludwig XIV.

Im Kunstmuseum Donation Maurice Jardot sind mehr als 100 Gemälden bedeutender Künstler zu bewundern. Es wurde 1997 von Jardot der Stadt Belfort vermacht und gilt gleichzeitig als eine Hommage an Daniel-Henry Kahnweiler, einem großen Kunsthändler, dessen Mitarbeiter Jardot 20 Jahre lang war.

Moderner ist das aus Stahlbeton konstruiert, 1933 eingeweiht Maison du Peuple (Volkshaus) mit Dekoration im Stil des art déco.

Die Kathedrale Saint-Christophe de Belfort des Bistums Belfort wurde in den Jahren von 1727 bis 1752 aus Vogesen-Sandstein am Place d’Armes erbaut, in der Zeit der Französischen Revolution zum „Tempel der Vernunft“ erklärt und mit der Errichtung des Bistums Belfort-Montbéliard im Jahr 1979 zur Kathedrale erhoben. Ihre Orgel (1750) von Valtrin gestaltete Callinet im 19. Jahrhundert um, bevor sie 1966 von Schwenkedel renoviert wurde. Nennenswert sind zwei Gemälde von Gustave Dauphin (1830 und 1843).

Für geschichtsinteressierte Wanderer ist auch ein 75 Kilometer langer Wanderweg möglich. Die „Randonnée des Forts“ führt nicht nur durch schöne Natur sondern auch zu Festungsanlagen von Séré de Rivières.

Belfort besitzt auch spannende  Museen: das Museum für Moderne Kunst - Donation Jardot, das Museum der Geschichte der Zitadelle, das Museum der schönen Künste und die Wechselausstellungen im Wehrturm 46. „Mama Vegamiam“ macht sich zur Zeit als Tempel der veganen Küche einen Namen.

 


Veröffentlicht am: 24.04.2018

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