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Ikonische Silhouetten

Städte und ihre Skylines



Wenn man die Profile von Metropolen als Schattenbild an die Wand wirft, kann man in den meisten Fällen eindeutig erkennen, um welche Stadt es sich jeweils handelt. Jede von ihnen hat ihre ganz eigenen Wahrzeichen und einzigartigen Gebäude, die einen hohen Wiedererkennungswert besitzen.

Was wäre beispielsweise die Skyline New Yorks ohne die ikonische Spitze des Empire State Buildings oder die Silhouette Londons ohne die weltberühmte Tower Bridge? Dabei sind die Skylines der einzelnen Metropolen so unterschiedlich und eigentümlich wie die Städte selbst.

Hoch und höher: Wenn Türme an den Wolken kratzen

Vor einigen Jahrhunderten sahen die Silhouetten der meisten Städte noch vollkommen anders aus. Neben den Wachtürmen der Stadtmauern waren es insbesondere Gotteshäuser wie Kirchen, Kathedralen oder Minarette, die als höchste Bauten aus der Stadt emporragten und einem Ort sein individuelles Gesicht verliehen. Im Industriezeitalter kamen die Schlote und Fabriktürme hinzu. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ersten klassischen Wolkenkratzer in den Vereinigten Staaten in Chicago und New York City errichtet und prägten alsbald durch ihre Höhe das Panorama der Städte.

Auch heute noch steht diese Art von Skyline für Modernität und wirtschaftliche Stärke. Dies ist beispielsweise im Nahen und Mittleren Osten ersichtlich, wo Wolkenkratzer in Abu Dhabi oder Dubai nach wie vor wie Pilze aus dem Boden schießen und den Reichtum der Regionen widerspiegeln. Doch bis die Silhouette einer Stadt einen wirklichen Wiedererkennungswert erlangt, muss einige Zeit vergehen. Dann steht sie jedoch stellvertretend für den Charakter und das Lebensgefühl einer beliebten Metropole. Wer möchte, kann die Skylines seiner Lieblingsstädte sogar in Form von Wandtattoos in die eigenen vier Wände bringen und sich damit ein Stückchen New York, Paris oder Toronto nach Hause holen.

Klassisch und modern: Eine perfekte Mischung

Längst nicht überall sind es die großen Bürotürme, die das Stadtprofil prägen. Häufig ist es vor allem ein Mix aus historischen Gebäuden und moderner Architektur, die eine Silhouette markant und einzigartig machen. Paris ist nur ein Beispiel für eine Weltstadt, die kein einziges Hochhaus aufweist, aber durch ihre Altbauten mit den grauen Schieferdächern dennoch einen hohen Wiedererkennungswert besitzt.

Die Silhouette Londons oder Sydneys ist hingegen geprägt durch eine bunte Mischung aus alten Bauten und modernen Gebäuden. So erkennt man die Hauptstadt Großbritanniens auf den ersten Blick an den einzigartigen Umrissen der Tower Bridge, genauso jedoch anhand des berühmten "London Eye" - dem Riesenrad, das am Themseufer seine Runden dreht. Gleiches ist der Fall in Sydney: Dort stehen sowohl eine moderne Skyline mit Wolkenkratzern als auch das ikonische Opera House und die Harbour Bridge für die Metropole in Down Under.

Nicht alle großen Städte planen einen Ausbau ihrer Skyline. Während sich die Silhouette New Yorks oder Dubais durch die Erschaffung neuer Wolkenkratzer mit der Zeit verändert, lehnen manche Städte - insbesondere in Europa - die Zeichen der neuen Moderne sogar ganz und gar ab. So finden sich beispielsweise in den drei größten Städten Deutschlands gar keine oder nur vereinzelte Wolkenkratzer. Lediglich Frankfurt hat als einzige deutsche Stadt eine echte Skyline zu bieten. Metropolen wie München, Rom oder auch Budapest haben hingegen gesetzlich festgelegt, dass nur Gebäude bis zu einer bestimmten Höhe in der Stadt errichtet werden dürfen, um das klassische Stadtbild nicht zu zerstören.

Doch egal, ob Wolkenkratzer, Wahrzeichen oder andere berühmte Bauwerke - jede Stadt schafft ihr ganz individuelles unverwechselbares Panorama. 

Bildrechte: Flickr Toronto Skyline tsaiproject CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

 


Veröffentlicht am: 04.05.2018

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