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26.05.2018

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Meine Herren

… herzlichen Glückwunsch zum Feiertag

Ha, Männer, heute ist unser Tag. Heute werden wir verwöhnt, bekommen unser Lieblingsfrühstück von unserer Lieblingsfrau in unseren Lieblingsdessous an unseren Lieblingsplatz serviert. Dazu gibt es ein Geschenk und einen noch längeren Kuss. Die kleinen Kinder haben etwas gebastelt, die großen kommen mit Blumen oder etwas anderem vorbei und alle gratulieren uns.

Nein, nein, ich habe nicht schon vorgefeiert, ich bin auch nicht sonstwie von der Rolle. Aber man wird ja noch einmal träumen dürfen. Schließlich ist heute Vatertag – oder je nach Region Herren- oder Männertag.

Wer nun glaubt, dass wir deshalb nicht arbeiten müssen, der irrt. Wobei, auch das verdanken wir vor allem einen Mann. Ich meine selbstverständlich Jesus von Nazareth, der – folgt man der Bibel – genau 40 Tage nach Ostern in den Himmel aufgefahren sein soll. Dort sitzt er an der rechten Seite Gottes, also auf dem Ehrenplatz. Damit spielt noch ein Mann heute eine wichtige Rolle, der ja uns Männer nach seinem Vorbild geformt hat. Daraus kann man schlussfolgern, dass Mann etwas Göttliches hat. Das ist doch toll, zumal wohl nicht überliefert ist, welches Vorbild Gott hatte, als er die Frau schuf. Er jedenfalls verzichtete auf eine Göttin. Darum beneide ich ihn nicht. Vom Beginn der Zeiten an ohne Frau? Das wäre nicht meins. Augenscheinlich kann selbst Gott nicht alles haben.

Doch zurück zur Krone der Schöpfung – also zu uns Männern. Wir können uns heute feiern lassen, wir können zusammen feiern, wir können aber auch mit unseren Lieben, mit Frau und Kindern feiern. Vielleicht gehen wir erst einmal in die Kirche – so die wenigstens heute ihre Türen öffnet – und gedenken dem, der da aufgestiegen sein soll und an seinen Vater, den unbeweibten.

Und dann? Dann besteigen wir den Kremser oder schwingen uns mit gefühlt Millionen anderen aufs Rad und genießen die Schöpfung, die Gemeinschaft, das eine oder andere Bier und hier und dort etwas vom Grill. Eine Wurst zu viel  ist nicht das große Problem, eine Bier über den Durst schon.

Ich finde es nämlich gar nicht männlich und auch nicht gerade für einen Vater vorbildlich, wenn Mann am Vatertag volltrunken im Straßengraben liegt oder total lädiert von seinen Kumpels zu Hause abgeliefert wird. Das ist nicht männlich, das ist erbärmlich.

Bevor ich mich nun aufs Rad schwinge und mich unter die Menge der Herrentagsfeierer mische, werde ich erst einmal frühstücken.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Vatertags-Frühstück sowie einen sonnigen und unfallfreien Feiertag.

 


Veröffentlicht am: 10.05.2018

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