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26.05.2018

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Hör auf dein Herz

… nicht nur in der Liebe


Unser Körper ist schon ein merkwürdiges Ding. Das gilt auch für seine Kommunikation mit uns. Haben wir was falsches oder zu viel gegessen, so melden sich Magen und Darm unmissverständlich. Haben wir es beim Sport übertrieben, so melden sich die Muskeln, sogar solche, von denen wir bis dato noch nichts wussten. Auch die Wirbelsäule ist ziemlich gesprächig.

Das kann man von unserem Herzen nicht so behaupten. Ja, es pocht mal lautstark – wenn wir verliebt sind, wenn uns etwas aufregt oder wir im Galopp bis in die zehnte Etage geeilt sind. Schön, bei manchen reicht dazu auch die zweite Etage. Doch sonst hören wir von unserem Herzen nicht viel. Das stöhnt nicht einmal, wenn es immer stärker arbeiten muss, um unseren Körper mit sauerstoffreichem Blut zu versorgen und der Blutdruck nicht nur nach ungewöhnlichen Anstrengungen oder Aufregungen hoch ist.

Das ist gar nicht nett vom Herz und ziemlich doof von der Natur eingerichtet. Ich kann nur mutmaßen, dass das so ist, weil die Natur will, dass nur Menschen mit robuster Gesundheit überleben. Die Natur ist eben nicht immer nett zu uns.
Wir wollen dagegen möglichst lange leben. Dazu müssen wir wissen, was unser Herz so bewegt, wie es ihm geht. Unser Arzt versteht die Sprache unseres Herzens zumindest besser als wir und hat die notwenigen Gerätschaften, die die Aussagen des Herzen für uns übersetzen können. Wollen wir nun wissen, was das Herz sagt, müssen wir beim Arzt mal nachfragen. Das sollten wir auch nicht auf die lange Bank schieben, wollen wir nicht eines Tages mit einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall auf der Intensivstation aufwachen oder völlig unerwartet vor Petrus stehen.

Nein, wer damit wartet, spielt mit seinem Leben. Daran soll der heutige Welt-Hypertonietag erinnern. Schließlich sind so zwischen  20 und 30 Millionen Menschen in Deutschland von Bluthochdruck (arterieller Hypertonie) betroffen. Das heißt, nicht nur Rentner haben Bluthochdruck, sondern auch viele jüngere Menschen. Es gibt also für die meisten von uns keinen Grund, sich sagen zu lassen, was das Herz so spricht. Vor allem Männer sollten genau zuhören, denn sie sind per se eine Risikogruppe, vor allem wenn es um Herzinfarkt oder Schlaganfall geht.

Allerdings kann man auch zuhause mit dem Herzen kommunizieren – mit einem Blutdruck-Messgerät. Davon gibt es einige und es ist schwer zusagen, welches für wen zu empfehlen ist. Man sollte sich im Fachhandel, in der Apotheke, bei Bekannten oder im Internet kundig machen, was es so auf dem Markt gibt und was zu einem passt. Nur eines sollte man nicht – geizig sein.

Geiz im Zusammenhang mit der eigenen Gesundheit ist ohnehin der schlechteste Ratgeber. Das trifft für das Konto, aber auch für das eigene Zeitkonto zu. So ein Blutdruckmessgerät kostet in etwa so viel wie zehn Schachteln Zigaretten und jeder Arztbesuch ist viel, viel kürzer als ein Krankenhausaufenthalt.

Noch ein Wort, an die, die meinen sie wären total gesund oder wären eben so unabkömmlich, dass sie keine Zeit für einen Arztbesuch oder das regelmäßige Messen des Blutdruckes haben: Hören Sie sich mal um, wie viele angeblich gesunde Menschen auf der Intensivstation landen. Denken Sie mal darüber nach, wie schnell Sie ersetzt werden, wenn das Herz sehr unregelmäßig schlägt oder dazu gar keine Lust mehr hat.

Mein Blutdruck geht gleich in die Höhe, wenn ich nicht frühstücke.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Hören Sie auf Ihr Herz.

Foto:
Pixabay

 


Veröffentlicht am: 17.05.2018

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