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19.06.2018

 

 

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Harff trifft: Michael Wippler – den obersten Bäcker der Nation

Nicht nur er hat ein Herz für Kinder

Ulrike Zeitlinger-Haake, 1. Vorsitzende im Vorstand von Ein Herz für Kinder und Stellvertretende Chefredakteurin BILD und Michael Wippler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks

Der diesjährige „Tag des Deutschen Brotes“ war der  Auftakt zu einer einmaligen Aktion. Die Deutschen Innungsbäcker unterstützt mit seiner Charity-Aktion "Ein Brot, das Gutes tut" die 40 Jahre alte Bild-Aktion "Ein Herz für Kinder". Von jedem Brot mit einer extra für die Aktion "Ein Brot, das Gutes tut" designte Banderole gehen 30 Cent ohne Abzüge an "Ein Herz für Kinder".

genussmaenner.de-Chefredakteur Helmut Harff sprach darüber mit Michael Wippler, dem Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks.

Herzlichen Glückwunsch zu der Charity-Aktion "Ein Brot, das Gutes tut". Wer ist da auf wen zugegangen?
Michael Wippler:
Die Idee stammt von uns.

Wieso veranstalten Sie die Aktion mit ein "Ein Herz für Kinder"?
Michael Wippler:
Wir haben uns verschiedene Hilfsorganisationen angesehen. Am Ende fiel die Wahl auf "Ein Herz für Kinder". Die verfügen über eine vierzigjährige Erfahrung, sind höchst professionell und – das war für uns besonders wichtig – es gehen von den Spenden keine Verwaltungskosten ab. Das Geld kommt also in vollem Umfang den Kindern zugute.

Die Aktion sieht vor, dass von jedem Brot mit der Banderole "Ein Brot, das Gutes tut" 30 Cent gespendet werden. Mit welchem Ergebnis rechnen Sie insgesamt?
Michael Wippler:
Wir möchten bei der Fernsehgala für "Ein Herz für Kinder" einen sechsstelligen Betrag übergeben.

Werden auch Spendenboxen in den Bäckereien aufgestellt?
Michael Wippler:
Nein, wir wollen das für alle so einfach wie möglich gestalten. Deshalb gibt es nur die Aktionsbrote.

Bäcker Plenz aus Oberkrämer/Schwante mit seinem Brot zur Aktion "Ein Brot, das Gutes tut"

Wie viele Innungsbäcker beteiligen sich an der Aktion?
Michael Wippler:
Das kann ich noch gar nicht sagen, die Aktion ist ja gerade angelaufen und die Teilnahme ist freiwillig.

Gibt es ein Aktionsbrot oder kann das jeder Bäcker selber entscheiden?
Michael Wippler:
Das kann jeder unserer 7.000 Innungsbäcker selber entscheiden. Die wählen in der Regel ein Brot aus ihrem Sortiment aus und das ist ja überall anders.

7.000 Bäcker klingt viel. Ich habe den Eindruck, dass es immer weniger Bäcker gibt, vor allem auf dem Land. Stimmt mein Eindruck?
Michael Wippler:
Das stimmt, aber es trifft ja nicht nur die Bäckereien. Es werden auch immer weniger Gasthäuser und andere Geschäfte. Das raubt dem ländlichen Raum die Lebensgrundlage.

Kann man da von einem Bäckersterben reden?
Michael Wippler:
Nein, es gibt kein Bäckersterben. In sehr vielen Fällen übernehmen Kollegen geschlossene Bäckereien zumindest als Verkaufsstellen.

Bedeutet das nicht aber Einbußen bei der Qualität?
Michael Wippler:
Ja, das kann ich nicht bestreiten. Bei Brot und Brötchen ist das nicht sehr gravierend, beim Kuchen schon. Der muss beispielsweise fester gebacken werden, damit er heil den Transport übersteht.

Damit es auch zukünftig noch Bäckereien gibt, braucht die Branche Nachwuchs. Daran mangelt es, war ja immer zu hören. Ist das noch so?
Michael Wippler:
Wir haben ja die Aktion „Back Dir Deine Zukunft“. Die ist so erfolgreich, dass wir 2017 erstmals seit Jahren wieder mehr Lehrlinge in Ausbildung haben. So können wir die deutsche Brotkultur erhalten.

 


Veröffentlicht am: 24.05.2018

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