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17.08.2018

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Ja mir san mim Radl da

Ein Lied, wie gemacht für den heutigen Tag…

Radfahren ist in Deutschland absolut in. Das macht schon eine Zahl deutlich: 2017 gab es laut statistischen Angaben 73,5 Millionen Räder – ein Plus von 5,5 Millionen gegenüber 2007.

Das Radfahren und die damit einhergehenden Probleme beschäftigen viele Menschen, die Medien und die Politik. Auch ich habe mich immer wieder mit diesem Thema befasst.

Heute, am 1. Weltfahrradtag, ist das nicht anders. Ja, erst am 12. April 2018 wurde der Weltfahrradtag als ein offizieller UN-Tag, als Tag des Bewusstseins über die gesellschaftlichen Vorteile der Fahrradnutzung verabschiedet. Nachdem die Ankündigung gemacht wurde, verkündete Generalsekretär Bernhard Ensink von der European Cyclists' Federation, dass das Fahrradfahren gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Vorteile hat und die Menschen einander näher bringt. Weiter führte er aus, dass die UN Deklaration eine Anerkennung für den Beitrag des Fahrradfahrens zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung ist. Soviel ist dazu auf Wikipedia zu lesen.

Ja, immer mehr Menschen fahren Rad und das Radfahren wird so befördert, wie kein anderes Verkehrsmittel. Radeln ist ziemlich sicher die billigste Art der Fortbewegung, lässt man mal die eigenen Beine weg. Ein vernünftiges Rad kostet weniger als eine Umweltkarte für ein Jahr und auch der Unterhalt ist finanziell kaum ein Problem.

Radeln ist in sehr vielen Fällen auch gesund. Wobei, ob Fahrrad fahren in deutschen Innenstädten angesichts der Schadstoffbelastungen dort gesund ist, wage ich zu bezweifeln. Schließlich fährt man jedem Auspuff hinterher und wer nicht alle anderen Radfahrer ausbremsen will, kommt schon mal ins schnaufen. Allerdings habe ich noch nie etwas über die gesundheitlichen Risiken des Radfahrens in Ballungszentren gelesen. Vielleicht will man das nicht so genau wissen, schließlich würden negative Ergebnisse der Fahrradlobby einen schweren Schlag versetzen.

Gefährlich ist Radfahren aber auch so, wie viele – leider auch tödliche – Unfälle zeigen. Allerdings hält sich hier meine Kritik an den Auto- und vor allem an den LKW-Fahrern in Grenzen. Wenn ich andere Radfahrer beobachte, so habe ich in viel zu vielen Fällen den Eindruck, dass da tausende von Selbstmordkandidaten unterwegs sind. Mal nicht auf seine Vorfahrt beharren, sich mal an die Verkehrsregeln halten, mal den Paragraphen 1 der STVO beachten – und viele Radfahrer würden nicht im Krankenhaus oder auf dem Friedhof landen.

Ich bin auch immer wieder erstaunt, dass Menschen – und ihre Zahl steigt – der Ansicht sind, dass das Fahrrad ein gleichwertiger Ersatz für das Auto ist. Das ist es eben nicht, aber eine sehr sinnvolle Ergänzung. Das was man heute beispielsweise als Lastenräder – auch als Ersatz für ein Auto – präsentiert, hat Ausmaße eines Kleinwagens. Doch wer will bei Sturm und Regen, bei Eis und Schnee mit einem Gefährt unterwegs sein, das weniger Schutz davor bietet als ein Regenschirm. Wer gibt 10.000 und mehr Euro für ein Elektro-Transportrad aus, das nur einen Bruchteil eines konventionellen Transportes fasst und dabei nur wenige Kilometer mit einer Batterieladung schafft?

Nein, das Rad ist kein Ersatz für irgendwas. Das Rad ist ein eigenständiges Fortbewegungsmittel, mit vielen Vor- und Nachteilen, das aus dem Verkehr überhaupt nicht mehr weg zu denken ist. Das Rad ist aber auch ein ideales Freizeitgefährt. Und, wer sich mit dem Rad bewegt, ist nicht unbedingt schlank und rank, tut aber dennoch einiges für seine Gesundheit – nimmt man das Fahren entlang von schadstoffgeschwängerten Autostraßen einmal aus.

Feiern wir den 1. Weltfahrradtag mit einer Radtour und summen dabei vor uns hin „Ja mir san mim Radl da“.

Ich bin jetzt erstmal mit dem Radl weg – Frühstücksbrötchen holen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntagsfrühstück. Viel Spaß bei der Radtour.

Foto:
Pixabay

 


Veröffentlicht am: 03.06.2018

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