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Wohin in den Urlaub

… wenn die Urlaubskasse nicht überläuft

Wer den Urlaub nicht auf Balkonien, im heimischen Park, auf dem Dauercampingplatz, der eigenen Parzelle oder bei Oma und Opa verbringen will, hat viel zu bedenken. Das fängt schon damit an, wer mit wem, wann und wie lange verreisen will. Auch die Auswahl des Reiseziels sorgt für einige Kopfschmerzen und mehr oder weniger heftige Diskussionen.

Doch irgendwann ist es klar, wohin es gehen soll, wann man dahin und auch wie reist. Selbst über das Programm vor Ort herrscht weitestgehende Einmütigkeit. Nun geht es ans Eingemachte – an den Check der Urlaubskasse. Und eines ist klar, die ist nie prall genug gefüllt. Es ist also nichts mit dem Luxusurlaub an der Agave, nichts mit dem Tauchurlaub auf einer griechischen Insel oder dem Sommerurlaub auf Sylt.

Also lässt man alle Urlaubsträume fahren und bleibt zuhause oder fährt zur Verwandtschaft aufs Land. Die kann jede helfende Hand brauchen. Kann man, muss man aber nicht tun. Man kann auch mal überlegen, ob es nicht Alternativen gibt. Danach sucht unter anderem Holidu, die Suchmaschine für Ferienhäuser. Die Experten stellen in einer aktuellen Studie die diesjährigen Preise für Ferienhäuser und -wohnungen in den meistbesuchten Urlaubszielen Europas vor. Das erstaunliche Ergebnis: Es zeigen sich große Unterschiede mit fast 70 % Ersparnis je nach Destination.

Es ist nicht nur die Frage, wohin man fährt, sondern auch wann. Holidu hat auch verschiedene Reisezeiten unter die Lupe genommen und die Kosten in der Haupt- und Nebensaison verglichen. Ein Ergebnis: Eine Unterkunft auf Sardinien kann im September fast um die Hälfte günstiger sein als in der Hauptreisezeit.  Wohl dem, der Urlaub außerhalb der Schulferien nehmen kann.

Das beliebteste Reiseland der Deutsch in 2018 ist genau wie in den Vorjahren die eigene Heimat. Daher hat das Vergleichsportal den Kostencheck für Urlaubsregionen vor der Haustür gemacht. Ob auf Sylt, am Bodensee oder im Bayerischen Wald – ein Blick auf die Preise lohnt sich, da die zwischen 72 Euro und 189 Euro pro Nacht schwanken.

Urlaub in Europa: von günstigen 65 Euro bis satte 203 Euro pro Nacht

Der Durchschnittspreis pro Nacht für eine Ferienunterkunft beträgt rund 135 Euro innerhalb Europas in der Hauptsaison. In diesem Mittelfeld bewegen sich beispielsweise Portugal (140 Euro), Dänemark (132 Euro) und Österreich (128 Euro). Auch Kroatien zählt mit 128 Euro zum mittelpreisigen Segment, obwohl das Land nach dem Motto „sicher und sonnig“ zu den Favoriten der Reisenden in diesem Sommer zählen dürfte.

Das beliebteste Sonnenziel der Deutschen bleibt jedoch auch 2018 Spanien. Die bereits große Nachfrage macht sich in den relativ hohen Preisen bemerkbar: Mit rund 184 Euro zählt das Urlaubsland zu den teuersten Europas. Für den Allzeit-Klassiker Mallorca müssen Urlauber mit 262 Euro recht tief in die Tasche greifen. Die Kanarischen Inseln sind im August deutlich günstiger: Eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus kostet auf Gran Canaria 116 Euro, auf Teneriffa nur 101 Euro.

Reise-Experten erwarten dieses Jahr einen Tourismus-Boom in Griechenland. Preiserhöhungen sind die Folge: Rund 181 Euro kostet ein Ferienhaus im Durchschnitt. Doch wer die richtige Insel auswählt, kann einiges sparen: Während auf Mykonos stattliche 481 Euro pro Nacht und Unterkunft anfallen, zahlen Urlauber auf Korfu nur noch 149 Euro. Kos liegt mit 92 Euro sogar deutlich unter dem Durchschnitt.

Extreme Unterschiede auch bei Ferienunterkünften in Deutschland

Die günstigsten deutschen Urlaubsgebiete sind die Fränkische Schweiz (80 Euro), der Bayerische Wald (76 Euro), der Westerwald (74 Euro) und das Erzgebirge (72 Euro). Mit viel Natur und Wandermöglichkeiten sind diese Regionen besonders für aktive Familien empfehlenswert und mit einer Preisklasse zwischen 72-80 Euro recht erschwinglich. Rund die Hälfte der deutschen Regionen bieten Unterkünfte unter 100 Euro. Dazu zählen auch Top- Destinationen wie das Berchtesgadener Land (95 Euro), die Mecklenburgische Seenplatte (93 Euro), der Schwarzwald (93 Euro) und die Eifel (91 Euro). Nicht verwunderlich sind die hohen Preise auf Sylt und Rügen in der Hauptreisezeit, die damit ihrem Ruf als teure Urlaubsregionen alle Ehre machen. Mit 189 pro Nacht ist Sylt Spitzenreiter, dicht gefolgt von Rügen mit 150 Euro. Beide Regionen sind im Vergleich zum Vorjahr nur leicht (2 %) teurer geworden.

Deutliche Preisnachlässe in der Nebensaison

Der Blick auf den Holidu-Preisindex 2018 zeigt, dass sich das Ausweichen auf die Nebensaison in Europa in jedem Fall lohnt. Besonders auffallend sind die Unterschiede in Griechenland und Kroatien, aber auch in Dänemark. Auffällig ist das Preisgefälle auf Sardinien: Wer im September urlaubt, zahlt statt des August-Durchschnittspreises von 167 Euro nur noch 90 Euro – eine Ersparnis von 46 %. In Deutschland reisen Schnäppchenjäger auf Rügen. Hier locken 30 % günstigere Preise im September. Bares Geld lässt sich auch in Mecklenburg-Vorpommern (21 %), im Bayerischen Wald (16 %) und auf Sylt (12 %) sparen. ACHTUNG: In der Lüneburger Heide, dem Spessart und dem Niederrhein werden Reisen im September leicht teurer (2 %).

Ferienhäuser besser früh oder last minute buchen?

Holidu wertete die Daten und Preise von über sieben Millionen Ferienwohnungen und Ferienhäusern hunderter Buchungsplattformen wie fewo-direkt.de, booking.com, Novasol und kleinerer Spezialanbieter aus. Das Fazit von Holidu-Gründer Johannes Siebers: „Anfang des Jahres verzeichnen wir deutlich mehr Such- und Buchungsanfragen. Vor allem die Deutschen, Österreicher und auch Franzosen planen bereits ihren Sommerurlaub 2018. Spanier und Italiener hingegen erst viel später, eher ab Mai. Jetzt lassen sich also noch die besten Schnäppchen finden – da die Auswahl an freien Unterkünften in jeder Preisklasse noch entsprechend groß ist“. Doch generell seien Ferienhäuser weniger von Preis-Schwankungen betroffen als zum Beispiel Flüge oder Hotels. „Nur selten ändern Vermieter die Preise im laufenden Jahr. Wenn jedoch Ferienhäuser wegen Stornierungen wieder vakant werden, sinken die Preise auch mal kurzfristig.“

Ein Fazit

Laut der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) wollen 24 % der Deutschen mehr Reisen unternehmen und dabei auch mehr Geld für Urlaub ausgegeben (30 % der Befragten). Das lässt den Schluss zu, dass die Reisepreise steigen. Umso wichtiger ist es, bei seinem Reiseziel und der Reisezeit flexibel zu sein und vor allem eines: Preise vergleichen.

 


Veröffentlicht am: 04.06.2018

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