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17.07.2018

 

 

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Das Fahrrad 2018

Viele Neuheiten warten auf die Fans

Der Frühling ist in vollem Gange und die Fahrradbranche hält eine Reihe Neuheiten bereit. Manche sind Nachzügler der vergangenen Messen, andere sind Vorboten der Messe Eurobike, die Anfang Juli in Friedrichshafen stattfindet.

Das Elektrorad bleibt auf absehbare Zeit der Motor der Fahrradindustrie. Neben technischer Verbesserung der Systeme und Reduzierung von Gewicht und Größe steht die Fahrsicherheit im Mittelpunkt der Entwicklung. Zu den jüngsten Neuvorstellungen zählt das Antiblockiersystem von Bosch, das ab Herbst 2018 in den Handel kommt. Und auch das erste Reifendruckkontrollsystem ist da.

Für radelnde Hundebesitzer hat Croozer aus Köln, bislang vor allem für Kinderanhänger bekannt, den neuen Transporter „Croozer Dog“ vorgestellt. In die Entwicklung der neuen Produktreihe waren auch Tierärzte, Hundezüchter und -trainer einbezogen. Der Anhänger kommt in drei verschiedenen Größen, L, XL und XXL, und ist für Hunde bis 60, 70 bzw. 85 Zentimeter Schulterhöhe, respektive bis 25, 35 bzw. 45 Kilogramm gemacht. Eingestiegen wird am Heck des Hängers; die Schwelle ist hier sehr niedrig gehalten, damit auch ältere und kranke Hunde sowie Welpen leicht einsteigen können. Weil auch Hundenasen am spannenden Fahrtwind teilhaben wollen, lassen sich Front und Oberseite des Anhängers getrennt voneinander öffnen – aber auch wetterfest verschließen.
Der Croozer Dog steht voraussichtlich ab Sommer 2018 in den Läden. Die XL-Version wird 799 Euro kosten; die Preise für L und XXL stehen noch nicht fest.

Neue Produktideen

Für alle Sporträder, die keinen Seitenständer haben, bietet der englische Spezialist Cycloc nun den simplen Ständer „Hobo“ an (69,95 Euro). Für das obere Ende des 32-Millimeter-Stahlrohrs sind drei Gummi-Spacer erhältlich, mit denen sich der Ständer schonend und sicher in die Hohlachsen moderner Kurbeln einfügen lässt – welche sich danach immer noch drehen lassen. Das untere Ende ist als Dreieck geformt und gibt dem Rad so sicheren Stand. So eignet sich der Hobo für den Radputz oder Einstellungen am Rad im Fahrerlager beim Rennen, zuhause in der Werkstatt oder auch in Radläden. Der Hobo ist ab sofort in vier Farben erhältlich.

Mit stattlichen 10 000 Kilometern Mindestlaufleistung bewirbt die Firma KMC, nach eigenen Angaben Weltmarktführer in Sachen Fahrradketten, ihre neue E-Bike-Kette namens „e101 EPT“. Der Namenszusatz steht für die Technologie Eco-Pro-Teq, hinter der keine Anti-Rost-Beschichtung steht, wie man sie bei vielen Ketten findet, sondern eine galvanische Behandlung der Stahlrohlinge, aus denen die Kette erst hernach zusammengesetzt wird. Die Kette ist ausschließlich für Getriebeschaltungen, also Nabenschaltungen oder Zentralgetriebe gemacht, kann also nicht über Ritzel wandern, wie es bei Kettenschaltungen nötig ist. Die EPT-Kette kostet 55 Euro und ist ebenfalls seit kurzem im Handel.

Im vergangenen Jahr angekündigt, ist Abus’ neuer Mountainbike-Helm „Montrailer“ ab sofort lieferbar. Er wurde für die wachsende Zielgruppe der Trail-Biker entwickelt, was die tiefe Seiten- und Rückpartie sowie die einfache Verwendung in Kombination mit Goggles, also Schutzbrillen, erkennen lassen. Das lange und halbtransparente Visier des Helms ist höhenverstellbar, um die Goggle einfach nach oben setzen zu können. Der Montrailer verfügt außerdem über ein Befestigungssystem für eine Action-Cam. Den 340 Gramm leichten und optisch sehr eigenständigen Helm gibt es in zwei Größen, vier Farben und drei Sicherheitsausstattungen ab 149,95 Euro.

Federungsspezialist Rock Shox hat seine 2019er-Federgabeln vorgestellt. Darunter findet sich eine neue Generation der Enduro-Gabel Lyrik, die auf den vollen Namen „Lyrik RC2“ hört. Ihr neues Innenleben soll dem harten Einsatz mit deutlich sensiblerem Ansprechverhalten begegnen. Die neue Debon-Air-Luftfeder verringert dabei die interne Reibung der Bauteile und spricht schon bei feinsten Auslösern an. Die Dämpferkartusche Charger 2 RC2 macht mit getrennter High- und Low-Speed-Dämpfung eine umfangreich individualisierbare Einstellung der Funktion möglich. Die Gabel ist entweder komplett in Schwarz oder mit auffälligem rotem Casting für 1109 Euro erhältlich.

Mit einem Notfallschutzblech zur Sattelmontage ist die schwedische Firma mit dem programmatischen Namen Ass Savers bekannt geworden. Zur Erweiterung ihres Portfolios gesellt sich nun ein ebensolcher Spritzschutz fürs Vorderrad namens „Speed Mullet“. Per Klettverschluss lässt er sich schnell und einfach zwischen Vorderrad und Kurbel am Unterrohr anbringen – unabhängig von Rahmenform oder materialbedingtem Rohrdurchmesser. Für etwaig am Unterrohr laufende Brems- oder Schaltkabel lässt der Speed Mullet einen Spalt frei. Der Spritzschutz ist vorerst ausschließlich in Schwarz erhältlich und kostet 11,95 Euro.

Schwalbes Hans Dampf bekommt stärkere Schultern

Reifenspezialist Schwalbe hat seinen Allround-Reifen für die härtere Gangart komplett überarbeitet. Der neue „Hans Dampf“ legt vor allem Wert auf maximale Kontrolle und Verlässlichkeit, ist also ideal für den Einsatz im Bike-Park und technisch anspruchsvollen Trails geeignet, wie Produktmanager Carl Kämper erklärt. Dafür wurden die Schulterstollen neu konzipiert. Sie sind größer und stabiler abgestützt. Der neue Hans Dampf ist ab 32,90 Euro und ab Juli 2018 im Handel erhältlich. Es gibt ihn für die Laufradgrößen 24, 26, 27,5 und 29 Zoll in der Breite 2,35 Zoll, für 27,5 und 29 Zoll zudem mit 2,6 Zoll Breite sowie als B-Plus-Größe mit 27,5 x 2,8 Zoll.

Mit dem „Tyrewiz“ stellt die US-Firma Quarq einen Reifendruckmesser vor, der permanent installiert und per BLE oder ANT+ mit Smartphone oder GPS-Gerät gekoppelt wird. „Das Messgerät ist mit Sclaverand-Ventilen kompatibel, wird direkt in den Ventilschaft geschraubt und der Ventileinsatz in das Messgerät. Tyrewiz wiegt zehn Gramm pro Rad, kostet als Pärchen 259 Euro und ist ab Ende Juni erhältlich. Die enthaltenen Knopfzellen CR1632 halten etwa 300 Fahrstunden durch.

Ein besonders schlankes und sportliches E-Bike stellt der spanische Hersteller Desiknio vor. Das „Desiknio Pinion Urban“ ist um das haltbare schwäbische Zentralgetriebe C1.6 von Pinion designt, das standardmäßig sechs Gänge bereithält. Als Upgrade ist auch die Neun-Gang-Variante der Schaltung, C1.9 XR, verfügbar. Der Motor des Rads befindet sich in der hinteren Nabe, er kommt von EBM und leistet 250 Watt. Verbunden werden beide Elemente durch den wartungs- und verschleißarmen CDX-Carbonriemen von Gates. Der 250-Wattstunden-Akku des Rads ist im Unterrohr versteckt und nicht entnehmbar – dafür ist das Desiknio aber erst auf den zweiten Blick als E-Bike erkennbar. In der reduzierten Urban-Ausstattung kostet das ab Sommer erhältliche E-Bike 4590 Euro, die Version „Urban Tourer“ mit Schutzblechen, Gepäckträger und Lichtanlage kostet 4890 Euro.

HP Velotechnik hat das erste S-Pedelec-Liegedreirad, das die neuen, verschärften EU-Richtlinien für die mehrspurigen Elektrofahrräder der schnellen Klasse (Tretunterstützung bis 45 km/h) erfüllt, auf den Markt gebracht. Das Scorpion fs 26 S-Pedelec verfügt unter anderem über ein Blinkerset, eine Ölstand-Kontrollanzeige für gekoppelte Bremsen, eine Lichtanlage und Hupe mit der speziellen E-Kennzeichnung und eine eingebaute Wegfahrsperre. Darüber hinaus gibt es eine individuell einstellbare Rekuperationsfunktion, und auf Knopfdruck kann die Maximalunterstützung zugeschaltet werden. Das neue S-Pedelec-Dreirad kostet 8.990 Euro (Extras gegen Aufpreis) und ist ab sofort im Fachhandel erhältlich. (ampnet/jri)

Fotos: Auto-Medienportal.Net/Pressedienst Fahrrad

 


Veröffentlicht am: 04.06.2018

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