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Morgengruß von Helmut Harff: Hotelmerkwürdigkeiten

Manches verstehe ich nicht

Wer viel reist, hat viel zu erzählen und - ich bin ja Deutscher - sich über vieles zu wundern, manchmal auch zu meckern.

Mein größtes Hotelmysterium ist immer das Fehlen von Steckdosen. Mein heutiges Hotel in der französischen Provinz - den Namen vergesse ich ganz schnell wieder - hat keine freie Steckdose. Wirklich nicht eine. Das führte gestern dazu, dass ich das Zimmer etwas umräumte. Den Nachttisch verschob ich ebenso wie den Fernsehschrank und die Stehlampe geht auch nicht mehr wo sie sollte, denn in all den dort verborgenen Steckdosen stecken meine Ladegeräte. Woher im Bad beispielsweise der Strom für eine elektrische Zahnbürste kommen soll, weiß ich nicht.

Das Bad beziehungsweise die Toilette ist auch so ein Hotelmysterium. Es ist ja toll, wenn das WC separat vom übrigen Bad ist. Völlig unverständlich, weil auch im höchsten Maße unhygienisch, ist es aber, wenn im WC kein Waschbecken vorhanden ist. Wer baut so etwas?

Das nächste Mysterium ist das Bett. Darin ist es bekanntlich nett und ein Schlagerbarde forderte mal auf "Komm unter meine Decke". Das kann ja ganz kuschlig sein, nur "meine" Decke stimmt in vielen Fällen nicht, denn es gibt nur eine. Das sorgt nächtens  dafür, dass einem immer irgendwie ein Stück Decke fehlt. Bewohnt das Hotelzimmer nicht ein Paar sondern sind  es sparsame Geschäftsreisende, wird das Problem noch größer.

Toll finde ich auch, wenn die Betten so bezogen sind, dass man nur mit massivem Kraftaufwand die Decke unter der Matratze vorziehen kann. Ich frage mich, was da gebrechlichere Typen als ich es bin machen.

Ein Mysterium sind häufig auch die Kleiderschränke. Es gibt - wie in meinem heutigen Fall - immer wieder Hotels, die sparen auch daran. Was soll man in einem Doppelzimmer mit einem Schrank, in dem nicht einmal die Kleidung von einem halbwegs passt? Soll die Sachen im Koffer bleiben. Da stellt sich gleich die Frage, wohin mit dem Gepäck, denn meistens gibt es nur eine Ablagemöglichkeit für den Koffer - für einen Alleinreisenden o.k., aber auch mein Zimmer ist für zwei Gäste eingerichtet. Wollen die Hoteliers wirklich, dass man seinen Koffer auf das Sofa legt?

Ich frage mich wirklich immer wieder, wer sich solche Mysterien ausdenkt, wer Hotelzimmer so wie beschrieben - und es geht noch unverständlicher - einrichtet? Ich rede ja hier nicht von Luxusherbergen, sondern von ganz normalen Hotels, in denen ich vernünftig nächtigen will, in denen ich mich wohl fühle und für die ich gern meinen Obolus entrichte.

So, nun werde ich mal sehen, wie das Frühstück hier im Hotel ist.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück - am besten wie Gott in Frankreich.

Foto:
Pixabay

 


Veröffentlicht am: 15.06.2018

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