Startseite  
 

 


Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Blütenbälle im Überfluss

Hortensien - mit großen und haltbaren Blüten ein Hingucker


Hortensien gehören zu den beliebtesten Sommerblumen – auch beim „Blumen – 1000 gute Gründe“-Gärtner Tristan Heinen-Bizjak. In seinem YouTube-Channel „Tristan rockt den Garten“ ließ sich der Gärtnermeister deshalb einmal direkt vom Experten für Hortensien erklären, was das Besondere an diesen Pflanzen ist, wie man sie verwenden kann und pflegen sollte.

Und das lässt sich so zusammenfassen:
Allgemein bekannt und schon im lateinischen Namen (Hydrangea heißt Wasserkanne) enthalten ist, dass Hortensien immer durstig sind. Deshalb ist draußen ein halbschattiger Standort sinnvoll. Der Profi rät im Interview sogar dazu, die Pflanzen an heißen Tagen übers Blatt zu kühlen, also sie mit Wasser zu besprengen.

Zudem gibt es bei Hortensien das interessante Phänomen, dass sie je nach Boden die Farbe ändern können: Einige Sorten blühen bei einem hohen ph-Gehalt rosa, bei einem niedrigeren – also einem sauren Boden – blau. Spezielle Düngerprodukte aus dem Fachhandel unterstützen die gewünschte Farbe. Ebenso gibt es rote Hortensien, die im niedrigen ph-Bereich lila werden. Weiße Sorten behalten dagegen immer ihre Farbe.

Früher musste man beim Hortensienschnitt vorsichtig sein und hatte nur eine begrenzte Anzahl neuer Blüten, denn die meisten Sorten blühen nur an den Trieben des Vorjahres. Neuere Züchtungen blühen auch am diesjährigen Holz – d.h. man hat den ganzen Sommer über neue Triebe mit frischen Knospen.

Übrigens machen sich Hortensien auch bestens als Zimmerpflanze: Im Haus am Fenster blühen sie über mehrere Wochen. Danach kann man sie draußen in einem Beet oder größeren Kübel auspflanzen und sich auf die nächste Blütezeit freuen. Der Experte hat dafür noch eine besondere Neuheit: die so genannte Tischhortensie ist niedrig-kugelig aufgebaut – und wirkt so opulent wie ein wunderschön großes Blumenbouquet.

Kein Wunder also, dass die Pflanzen im Handel so beliebt sind. Aber wie schaffen es die Betriebe eigentlich, immer ausreichende Mengen vorzuhalten? Beim Produzenten werden aus einigen sortenreinen Mutterpflanzen mehrere Kopfstecklinge geschnitten, die dann zu hunderten in Erde gesteckt und unter optimalen Bedingungen – das heißt unter Folie bei rund 20 Grad und mit möglichst hoher Luftfeuchtigkeit – schnell eigene Wurzeln bilden. Diese Jungpflanzen kann man dann weiter für den Verkauf großziehen – oder sogar einlagern: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wird die Pflanze dafür gewissermaßen auf Pause gesetzt.

 


Veröffentlicht am: 22.06.2018

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 



Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon - erklärt die Börse
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite - alles für die Businessfrau
| Geld & Genuss - Lifestyle, Finanzen und Vorsorge für alle
| geniesserinnen.de - Genuss auch für die Damen
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock der Börseninformationsdienst
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet - unser Partner für WebDesign, CMS, SEO, ...
| Unter der Lupe bewertet Gutes

 

Rechtliches
© 2007 - 2018 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit