Startseite  

16.07.2018

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Wasser Kunst Augsburg

Sonderausstellung zur UNESCO-Welterbebewerbung der Stadt

Mit der Ausstellung „Wasser Kunst Augsburg. Die Reichsstadt in ihrem Element“ widmet das Maximilianmuseum vom 15. Juni bis 30. September dem Thema Wasser eine eigene Großausstellung. Die Stadt Augsburg bewirbt sich mit dem Thema „Das Augsburger Wassermanagement-System“ derzeit um den UNESCOWelterbetitel.

Die große, mit internationalen Leihgaben reich bestückte Ausstellung, präsentiert die Augsburger Wasserkunst facettenreich. In zweijähriger Vorarbeit wurden die reichen Bestände der Augsburger Archive und Sammlungen nach der Wassergeschichte durchforstet und die Funde publikumsfreundlich aufgearbeitet.

Anlass für diese Bewerbung ist die über Jahrhunderte gewachsene und immer noch funktionierende und hochaktuelle Wasserversorgung der Stadt und ihre künstlerische Ausgestaltung. Durch eine glückliche geografische Lage war und ist es der Stadt möglich, mit schnellfließenden Kanälen Wasserkraft zu erzeugen und über andere Kanäle frisches Quellwasser bis in die Marktbrunnen und die Küchen der Privathäuser zu pumpen – und das seit dem ausgehenden
Mittelalter.

Im Mittelpunkt der Schau stehen die lebensgroßen Bronzefiguren des Augsburger Augustusbrunnes: 400 Jahre alte Wassergötter der Augsburger Flüsse, wasserspritzende Putti, Sirenen und Delfine, die erstmals im Museum aufgestellt sind und von den Besucherinnen und Besuchern ganz neu und hautnah besichtigt werden können.

Die trickreiche Wassertechnik, für die Augsburg seit dem Mittealter berühmt war, wird durch historische Modelle anschaulich gemacht. Die Modelle bildeten den Kernbestand der ehemaligen Modellkammer im Augsburger Rathaus, der größten Sammlung historischer Baumodelle weltweit. Das Augsburger System, Wasser mit Hilfe von Wasser zu heben, wird damit nachvollziehbar vor Augen geführt. Ergänzende Simulationen mittels digitaler Erlebniselemente und dreidimensionaler Projektionen bringen das Wasser dann auch in die trockenen Museumräume. Duft- und Geräuschkulissen machen die Schau zu einem vielstimmigen Vergnügen für alle Sinne.

In einem zweiten Teil widmet sich die Ausstellung den unerwarteten Seiten des Wassers. Über die Stadtgeschichte hinaus prägt das Element Wasser alle Bereich unseres Lebens. Mit Spitzenstücken der Augsburger Kunsthandwerker, silbernen Taufkannen und Zunftpokalen, Willkommbechern und Parfümfläschchen wird dem nassen Element in allen Variationen nachgespürt. Aber auch einfache Dinge wie barocke Feuerlöschspritzen und Nachtgeschirre widmen sich ausgreifend und tabulos dem Thema Wasser.

Internationale Leihgaben, wie der berühmte Fliegende Merkur aus den Musei Civici d’Arte Antica in Bologna oder ein Bergkristall-Seemonster aus den Thyssen Bornemisza Collections machen das Maximilianmuseum für drei Monate zu einem Weltmuseum Augsburger Kunstgeschichte.

Die Vermittlung der Wasserkunst erfolgt durch Audioguides für Erwachsene und Kinder, Digitalstationen, Überblicks- und Themenführungen und ein umfangreiches Vortrags- und Veranstaltungsprogramm. Außerdem erscheint ein reich bebilderter und mit fundierten Fachtexten ausgestatteter Begleitband im Verlag Schnell + Steiner (in der Ausstellung für 24.95 Euro).

Vor den Museumstüren setzt sich die Ausstellung in großer Dimension fort: Bei Spaziergängen durch die Augsburger Altstadt können die Kanäle, die Wassertürme und die prächtigen Augsburger Bronzebrunnen, deren Originale im Maximilianmuseum zu finden sind, genussreich erwandert werden.

Wasser Kunst Augsburg
Die Reichsstadt in ihrem Element
15. Juni bis 30. September 2018
Maximilianmuseum
Fuggerplatz 1
Di, Mi, Fr-So: 10 bis 17 Uhr
Do 10 bis 20 Uhr

Eintritt: 9 Euro / ermäßigt 7 Euro
Gruppenführungen (max. 20 Personen): 50 Euro
Führungsbuchung / Info: besucherservice-kusa@augsburg.de
Telefon: 0821 324 4112
www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de

Bild: Giambologna (Givanni da Bologna): Fliegender Merkur
(Mercurio volante), Florenz 1563/64, Bronze, Musei Civici d’Arte
Antica, Bologna
Bildnachweis: © Musei Civici d’Arte Antica 2018

 


Veröffentlicht am: 22.06.2018

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2018 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit