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7 Fehler beim Aktienhandel

... und wie man sie vermeidet



Fehler Nummer 1: Fehlendes Wissen

Wer sein Geld in Aktien investieren will, der sollte im Vorfeld auch Informationen einholen - einerseits über den Handel mit Aktien, andererseits über die jeweiligen Unternehmen, in die man sein Geld stecken will. Wer nicht weiß, wie der Markt funktioniert und keine Ahnung hat, wie die Projekte, Ziele und Strukturen des Unternehmens aussehen, in das investiert werden soll, geht ein hohes Risiko ein - möchte man den Aktienhandel nicht auf dieselbe Stufe wie die Casino-Spiele stellen, sollte man sich mit den Chancen und Risiken des Handels vertraut machen, sich mit den in Frage kommenden Aktiengesellschaft befassen und auf das Risikomanagement achten.

Fehler Nummer 2: Hohe Transaktionskosten


Wer mit Aktien handelt, der muss sogenannte Transaktionskosten bezahlen. Je höher die Gebühren, desto niedriger fällt der Gewinn aus. Vor allem Kleinanleger müssen sich bewusst sein, dass bei kleineren Positionsgrößen die Transaktionskosten auch einmal 10 Prozent des Volumens ausmachen können. Das heißt, die Aktien müssen eine Rendite von mindestens 10 Prozent erzielen, sodass der Anleger überhaupt in die Gewinnzone rutscht. Somit ist es wichtig, dass im Vorfeld ein Brokervergleich durchgeführt wird - hier sollte man die angebotenen Leistungen und die Gebühren, ganz besonders die Transaktionskosten, unter die Lupe nehmen.

Fehler Nummer 3: Kurzfristiger Zeitraum

Wer glaubt, binnen 24 Stunden reich zu werden, sollte erst gar nicht sein Geld in Aktien stecken. Fakt ist: Wertpapiere unterliegen starken Wertschwankungen - geht es einmal nach unten, so kann es durchaus Monate (oder sogar Jahre) dauern, bis man wieder in die Gewinnzone rutscht. Die letzten Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, dass Verluste (fast) immer aufgeholt werden, sodass der Anleger am Ende mit einem Plus aussteigt. Die Frage ist nur, wie viel Geduld man hat. Wer in Aktien investiert, sollte nicht glauben, innerhalb der nächsten zwei oder drei Tage reich zu sein - vielmehr geht es um den langfristen Anlagehorizont, der in der Regel (fast) immer zum Erfolg führt.

Fehler Nummer 4: Keine Risikostreuung

Wer in Unternehmen derselben Branche investiert, muss sich bewusst sein, dass der Wert des Depots schrumpft, wenn die Branche eine Krise durchlebt. Investiert man beispielsweise nur in Aktien der Automobilhersteller und kommt es zu einer Krise, die vorwiegend nur den Automobilmarkt betrifft, muss sich der Anleger bewusst sein, in weiterer Folge hohe Verluste verbuchen zu müssen. Genau deshalb ist eine breite Risikostreuung extrem wichtig. Das heißt: Man investiert in Aktiengesellschaften unterschiedlichster Branchen und achtet darauf, dass sich die Konzerne in verschiedenen Ländern befinden.

Fehler Nummer 5: Empfehlungen blind vertrauen


Haben Freunde oder Kollegen Aktientipps, so heißt das nicht, dass man den Empfehlungen blind vertrauen sollte. Wichtig ist, dass der Anleger selbständig Informationen einholt und mitunter die Empfehlungen im Vorfeld kontrolliert.

Fehler Nummer 6: Keine Strategie

Kommen Emotionen ins Spiel, so sind die Anleger kaum noch in der Lage, dass sie die Kauf- oder auch Verkaufsentscheidungen rational treffen. Genau deshalb ist es wichtig, dass der Anleger schon im Vorfeld diverse Szenarien durchspielt - somit kann er zu ruhigeren Zeiten darüber nachdenken, wie er in turbulenten Momenten reagieren wird. Anleger, die keine Strategie verfolgen und nur auf ihr Bauchgefühl hören und sich von den Emotionen leiten lassen, haben in der Regel kaum Erfolg. Auch hier gilt: Strategien sind eine Hilfe, jedoch keine Garantie gegen Verluste - wer im Internet auf Tipps und Tricks stößt und von sicheren Strategien liest, sollte also besonders vorsichtig sein.

Fehler Nummer 7: Kredit aufnehmen

Keinesfalls sollte man einen Kredit aufnehmen und mit dem geliehenen Geld in weiterer Folge Aktien erwerben. Entwickelt sich der Markt in die andere Richtung, so sind hohe Verluste vorprogrammiert - der Kredit muss aber dennoch bedient werden. Anleger sollten nur Geld in Aktien stecken, das sie nicht für das tägliche Leben benötigen und auch „verlieren dürfen“ - das heißt, der Verlust hat keine gravierenden Auswirkungen auf die finanzielle Situation.

Bilder: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 27.06.2018

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