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16.07.2018

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Dann mach ich mir ’ne Schlitz ins Kleid

... oder die Auferstehung der Ingrid Steeger

Wer heute zur Best-Ager-Generation gehört, dem fällt beim Stichwort "Klimbim" bestimmt gleich Ingrid Steeger und ihren legendären Satz: "... dann mach ich mir ’nen Schlitz ins Kleid und find es wunderbar." ein. Mir fiel gestern bei der ersten Modenschau im Rahmen der Berliner Modewoche beides ein - die Steeger und ihr frivol gehauchter Satz, bei dem sie immer sehr viel Bein zeigte.

Das taten gestern bei der Fashion Hall viele Models. Ob sich die aus verschiedenen Ländern stammenden Designer abgesprochen haben, weiß ich nicht. Zumindest galt für diverse Kollektionen das Motto: Je länger das Kleid, um so höher der Schlitz. Das sorgte zumindest dafür, dass Mann (Frau wohl auch) sich weniger um die zumeist wenig überzeugenden Schnitte der Kleider kümmerte. Nun ist es aber nicht so, dass da am Laufsteg lauter Voyeure saßen. Mann war gar nicht auf die Beine der Models angewiesen. Die Damen im Publikum zeigten nur zu gern, dass Frau auch mit wenig, mit sehr wenig Stoff auskommen kann.

Ohnehin war das, was die Frauen im Publikum trugen in sehr vielen Fällen einfallsreicher, als das, was zumindest einige Designer sich ausdachten. In der Tat waren einige Damen in langen Kleidern - eher ohne Schlitz - zur Show erschienen. Die meisten präsentierten sich aber sommerlich kurz gewandet. Allerdings war das häufiger kein Grund sich auch einen Schlitz ins Kleid zu machen. Der Sommertrend - zumindest gestern abend - scheint mir die elegante Shorts (wie auch immer diese Hose 2018 in Fachkreisen genannt wird) in weiß oder cremfarben zu sein. Das sieht in Kombination mit High Heels und einem schönen Oberteil ziemlich elegant aus.

Und sonst? Die Designer probierten sich aus - was sollen sie auch sonst machen. Heraus kam einiges, was durchaus als tragbar bezeichent werden konnte. Einiges passte eher zu H&M, anderes hat es sicherlich schwer, Käuferinnen zu finden. Doch so soll es ja auch sein, auf der Auftakt-Modenschau zur Berliner Modewoche.

Und die Männer? Mal abgesehen davon, dass ein Mann etwas schräge Sachen trug, die aber heute niemand auch nur leicht irritieren, war da nicht viel los. Einzig drei Herren durften relativ brave Anzüge tragen, die mal durch ein schottisch anmutendes Muster und mal durch interessante Details auffielen. Viel mehr gibt es noch nicht über die Männermode zu sagen. Auch im Publikum endeckte ich keinen Mann, der wirklich ein modisches Statemente setzte.

Da hoffe ich heute auf mehr und mache mich auf zum ersten Messerundgang. Hoffentlich gibt es da etwas zum Frühstück.

Ihnen wünsche ich eine genussvolles Frühstück. Bleiben oder werden Sie ein Modefan.

Foto:
Pixabay

 


Veröffentlicht am: 03.07.2018

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