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16.08.2018

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Handwerkskunst

Sie gilt es zu bewahren ...

Wir alle wollen nichts von der Stange, wollen individuelle Produkte. Wenn wir etwas kaufen, dann spielt das Thema Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle. Wir wollen mit unserem Konsumverhalten nicht für noch mehr Umweltverschmutzung sorgen. Beim Thema Kinderarbeit oder unmenschlichen Arbeitsbedingungen reagieren wir höchst sensibel.

Doch was machen wir? Wir kaufen da, wo es am preiswertesten ist, wir kaufen im Supermarkt, wir kaufen Massenware von der Stange. Die Folge? Wir haben einige Euros gespart und nichts, aber auch gar nichts zum Thema Nachhaltigkeit getan. Das allein ist schon schlimm genug. Mindestens genauso schlimm ist, dass wir mit unserem Kaufverhalten den vor Ort oder zumindest ortsnah produzierenden Betrieben und Handwerksmeistern damit langsam aber sicher den Todesstoß versetzen.

Das führt dazu, dass immer mehr Handwerksbetriebe aufgeben und das ganz viel handwerkliches, über Jahrhunderte angesammeltes Willen einfach verschwindet.

Dabei muss man nur mit offenen Augen durch die Welt gehen und man findet sie noch, die handwerklich gefertigten Dinge und ihre Meister und Bewunderer.

So ging mir das in den vergangenen Tagen in Bad Salzuflen. Das Staatsbad feiert gerade seinen 200. Geburtstag mit der Eröffnung seines neugestalteten Kurparks. Daran haben viele regionale Handwerksfirmen mitgewirkt und so ihre Visitenkarte für viele Besucher des Staatsbades hinterlassen.

Hinterlassen hat seine Visitenkarte in Form von Salz und einem hoffentlich nicht nur einmalig gebrautem Festbier Alexandro Pape. Der ehemalige Sternekoch aus dem Sylter Restaurant „Fährhaus“ hat es nicht mehr so mit dem Kochen und hat sich ganz der handwerklichen Produktion von Brot, Salz, Bier und Pasta - seiner „Sylter Genussmacherei“ - verschrieben. Nun ereilte ihn der Ruf aus Bad Salzuflen, doch mal wieder das zu machen, was die Stadt einst reich machte - Salz. Man fuhr die Sole - sie stammt aus 1.000 Meter Tiefe - auf die Nordseeinsel. Alexandro Pape gelang es nicht nur, ein sehr gutes Salz zu produzieren, sondern er braute aus dem übrig gebliebenen Salzuflener Wasser auch noch ein leckeres Festbier. Das nenne ich mal nachhaltige Handwerkskunst.

Kurgäste heute sind ja auch Gäste, die gern shoppen gehen. Viele führt sicherlich der Weg zu Astrid`s Hutmoden. Chefin ist die Modistin Astrid Schuhmacher, die bis heute Hutmacher-Lehrlinge ausbildet. Ihre Hüte sind wirklich ein Traum und Frau - Mann auch - kann sich sicher sein, mit Astrid´s Hüten nicht nur Eindruck zu machen, sondern auch einen handwerklich perfekt gemachten einzigartigen Hut zu haben. Ein schönes Beispiel dafür, dass es sich lohnt, wirklich mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und nicht immer nur auf den Preis zu achten.

Solche Handwerker findet man Gott sei Dank doch noch vielfach. Ich weiß nicht, ob meine Beobachtung stimmt, aber vor allem in kleineren Städten und Orten zu entdecken. Mehr als ein Grund, genau nach solchen Handwerkern zu suchen und ihre Produkte zu kaufen.

Ich muss heute nichts zum Frühstück kaufen, denn das genieße ich im Hotel "Arminius" - ein Tipp für alle, die mal in Bad Salzuflen entspannen und auf Handwerkersuche gehen wollen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntagsfrühstück.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 15.07.2018

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