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16.08.2018

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Golfen?

Das ist doch nichts für mich

Golfen, das ist doch etwas für Reiche, das ist doch kein Sport, da geht es nur um sehen und gesehen zu werden. Das sind nur drei von vielen Dingen, um nicht von Vorurteilen zu reden, die mir beim Thema Golf einfallen beziehungsweise eingefallen sind. Und da gibt es noch einiges mehr.

Und wie das Leben so spielt, habe ich im Rahmen von Pressereisen schon einige Golfclubs besucht. Da gab es welche mit 10.000 Euro Aufnahmegebühr und als Kleinwagen auf dem Parkplatz machte ich einen popligen Porsche aus. In diesen Clubs gingen wirklich nur die Reichen und (zumeist weniger) Schönen ein und aus. Wer sich an diesen Plätzen als Klatschreporter niederlässt, kommt auf jeden Fall auf seine Kosten. Dass denn nicht so war, sorgte die Security. Man will unter sich bleiben.

Doch – zumindest so mein Eindruck – sind die Nobel-Golfclubs eher die Ausnahme. In der Regel sind die weniger elitär. Ja, auch wer in den „normalen“ Clubs golfen will, muss schon mehr als einen Euro übrig haben, doch bezahlbar ist das allemal. Man muss dort nicht im sündhaft teuren Golf-Outfit auf den Platz und es kostet auch nicht tausende Euros, bis man es zur Platzreife geschafft hat.

Da bleiben noch die alten Leute. Ja, alte Leute golfen, aber auch beim Fußball – wie in vielen anderen Sportarten - gibt es die Alten Herren. Auch Yoga-Kurse werden von 80-jährigen besucht. Was ich aber beobachte ist, dass sich auf den Golfplätzen immer mehr Kinder und Jugendliche tummeln. Die langweilen sich dort nicht, sondern schwingen fleißig den Golfschläger.

Bleibt noch die Frage nach dem Golf als Sport. Wer jemals eine Schnupperstunde auf einem Golfplatz absolviert hat, wird wohl kaum noch bestreiten, dass Golf etwas mit Sport zu tun hat. Zweifler können ja einfach mal einen 18-Loch-Platz ablaufen. Noch ein Argument? Auf einem Golfplatz habe ich bisher noch kaum Menschen mit ernsthaften Gewichtsproblemen gesehen.

Sie fragen sich, wie ich auf das Thema komme? Zuerst übernachteten die beste Frau der Welt und ich auf Rügen im Golfhotel Schloss Ranzow. Was lag also näher, als eine Schnupperstunde zu nutzen. Siehe da, es machte trotz des nicht sehr guten Wetters richtig Spaß. Vor wenigen Tagen flatterte dann eine Einladung zu den 11. GRK-Golf-Charity-Masters im Leipziger Golf & Country-Club auf den Tisch. Da werden wir sicher die angebotene Schnupperstunde nutzen, aber eher mit dem einen oder der anderen aus der Kategorie Reich und Schön ein Interview machen.

Ja, und dann war da gestern bei sengender Sonne noch unsere Radtour. Es ging quer durch die Lausitz. Plötzlich ein Schild mit der Aufschrift „Lausitzer Golfclub“. Ein Golfclub eher abseits einer Metropole und in einer Gegend, die als abgehangen gilt, das weckte den Journalisten in uns. Wir bogen ab und standen vor einem wenig pompösen Clubhaus. Alles passte irgendwie in die Lausitz und auch zu uns. Wir fragten nach, ob man sich das mit dem Golfen mal näher ansehen – sprich ausprobieren – kann. Klar, man kann und das mit dem schottischen Trainer schon am kommenden Wochenende.
 
Es scheint so, als ob wir uns wirklich auf dem Weg zum Golfer befinden. Jetzt geht es erst einmal frühstücken.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntagsfrühstück. Schnuppern Sie doch auch einmal, ob Golfen etwas für Sie wäre.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 29.07.2018

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