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Tauernfenster - die Kollision zweier Kontinente

Großglockner Hochalpenstraße um eine Attraktion reicher

Im Herzen der Ostalpen zeigt die heute eröffnete Freiluftausstellung eine neue, spektakuläre Installation an der Großglocknerstraße mit der wichtigsten geologische Struktur der Ostalpen - dem Tauernfenster.

„Hier im Nationalpark Hohe Tauern wurde der Deckenbau der Alpen erkannt, hier wurde Wegeners Theorie der Kontinentaldrift (dt. Geowissenschaftler 1880–1930, Theorie der Kontinentalverschiebung) bewiesen und hier wurden erstmals Schweizer Gesteine im Herzen der Ostalpen entdeckt. Für diese Installation mussten über 70 Tonnen Gestein aus dem Herzen der Tauern bewegt werden. Ein sensationelles Projekt zwischen Wissenschaft und Steinkunst inmitten der Kulisse der Dreitausender im Herzen der Hohen Tauern.“, so der bekannte Kärntner Geologe und Ausstellungsgestalter Dr. Georg Kandutsch.

Die Ausstellung zeigt das „Tauernfenster“ als riesiges tektonisches „Fenster in die geologische Geschichte der Alpen“. „Es erlaubt den Einblick in das tiefste tektonische Stockwerk der Ostalpen, das Penninikum, welches in seiner Größe und Form (zwischen Brenner und Katschberg mit 150 km Länge und 35 km Breite) einmalig auf der Welt ist. Seit der Entdeckung des Tauernfensters im Jahr 1903 bilden die Hohen Tauern den Schlüssel zum Verständnis des geologisch-tektonischen Baues der Ostaplen.“, so Prof. Eberhard Stüber (Ehrenpräsident Naturschutzbund Österreich, ehem. Direktor Haus der Natur, Salzburg).

„Die Geologie des Tauernfensters wird in dieser Freiluftausstellung nahe der Fuscher Lacke für jedermann begreifbar dargestellt - zuerst das imposante archaische Eingangstor mit über 5 m Höhe aus Prasinit, dem Gestein aus dem der höchsten Berg Österreichs, der Großglockner, besteht. Blockdiagramme mit den Originalgesteinen zeigen die Entwicklung der Hohen Tauern vom Meeresboden zum Hochgebirge. Dominierend ist ein 4 x 2 m hoher Ost-West Schnitt durch das Tauernfenster. Gestaltet mit den Originalgesteinen der Tauern gleicht er, obwohl rein wissenschaftlich gestaltet, einem modernen Kunstwerk.“
, so der Salzburger Geologe Dr. Karl Forcher (Verständliche Natur und Technik, Salzburg) bei der Eröffnung.

Eines der aufwendigsten Objekte ist eine 2 x 1 m messende Aufsicht des Tauernfensters aus der Flugperspektive. Dabei wurde die Oberfläche mit den Originalgesteinen gestaltet. Peilsteine zeigen beim Durchblick die Originalgesteine des anvisierten Gipfels. Verschiedene Gesteine und verständliche Texte erklären das „Tauernfenster“. Es besteht aus Gesteinen, die eigentlich zu den Schweizer Bergen gehören. Sie verschwinden unter kilometerdicken Gesteinsschichten der Ostalpen und tauchen im „Tauernfester“ aus der Tiefe auf.

Foto: Grohag Tauernfenster

 


Veröffentlicht am: 05.08.2018

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