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16.08.2018

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Mein erster Tag

… bei Young Euro Classic


Es gibt viele Musikfestivals, aber eben nur eines, das sich gezielt jungen Musikern, jungen Orchestern widmet. Wobei heute, bei seiner nunmehr 19. Auflage, müsste das Festival Young World Classic heißen, denn die jungen Musiker kommen inzwischen aus aller Welt.

Die, die gestern das Publikum im ausverkauften Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt zu minutenlangem Applaus animierten, hatten eine relativ kurze Anreise, denn es musizierte das Bundesjugendorchester unter seinem Dirigenten Elias Grandy.

Wer nun glaubt, dass die Musiker, die gestern alle nicht älter als 19 Jahre waren, eher leichte, einfacher zu spielende musikalische Kost abliefern, der irrt gewaltig. Gestern boten die jungen Künstler ziemlich schwere Kost. Es begann mit Anton Bruckner und ging mit Oliver Messiaen weiter. Nach der Pause erklangen Gustav Mahlers „Kindertotenlieder“. Den Abschluss des Konzertes bildete Paul Hindemith.

Ich, der auch schon seine achte Saison bei Young Euro Classic begeht, frage mich jedes Mal, wie das gehen kann, dass die jungen Künstler schon auf so hohem Niveau musizieren können. Gestern faszinierten mich vor allem die Bläser. Die sind in vielen, auch renommierten Orchestern, die Achillesferse. Nicht so gestern. Die jungen Damen und Herren beherrschten ihre Instrumente  einfach perfekt. Wirklich ein Grund für den enthusiastischen Schlussapplaus.

Eine Besonderheit von Young Euro Classic ist neben der Festivalfanfare, die vor jeden Konzert erklingt, der Pate. Jeder Abend hat einen Paten, der in mal weniger, mal mehr Worten, die jungen Künstler des Abends würdigt und eigene Gedanken preis gibt. Gestern war das Schauspieler Oliver Mommsen. Ich sprach mit ihm kurz in der Pause und wollte von ihm wissen, wer oder was ihn animiert hat, Pate bei Young Euro Classic zu werden. Er, gar nicht genervt von einem Pressemenschen, meinte, dass am ihn gar nicht drängeln musste – ganz im Gegenteil. Das Problem sein schon länger, dass seine Drehtag mit den Konzertterminen nicht übereinpassten. Gestern passte nun alles und, so Oliver Mommsen, freue er sich, dass er gerade für das Bundesjugendorchester Pate sein durfte.

In seiner Begrüßung zitierte er Susan Ariel Rainbow Kennedys „How to be an artist“. Darin heißt es: „Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein“. Ich wollte vom Paten des Abends wissen, wen er denn zum Tee einladen würde. Er überlegte einige Zeit und meinte dann, dass ihm niemand einfalle.

Mir würde da sicherlich der eine oder andere einfallen, doch viel lieber würde ich die Macher oder einige der jungen Künstler von Young Euro Classic zum Tee einladen. Noch lieber lade ich aber Sie ein, sich noch schnell einige der Restkarten für die weiteren Konzerte bis zum 30. August zu sichern. Tun Sie das, denn der alte Werbeslogan „Berlin ist eine Reise wert“ gilt noch immer und zu Zeiten von Young Euro Classic umso mehr.

Vielleicht sehen wir uns ja am Montag beim Bundesjugendballett.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntagsfrühstück und einen Himmel voller Geigen.

 


Veröffentlicht am: 05.08.2018

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