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Wirtschafts-News vom 7. August 2018

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Auf Tausenden Lkw bereist er die Welt. Er präsentiert neue Reifen auf Plakaten und wirbt für exquisite Sterneküche: Eines der bekanntesten Werbemaskottchen der Welt feiert runden Geburtstag: Der Michelin Mann Bibendum wird 120 Jahre alt. Bereits seit 1898 steht das sympathische Reifenmännchen für die Reifenmarke.

Erdacht von den Brüdern und Firmengründern André und Edouard Michelin und schließlich von Werbezeichner Marius Rossillon alias O’Galop entworfen, entwickelte sich das einzigartige Markensymbol über die Jahrzehnte ständig weiter, ohne je seinen unverwechselbaren Charakter zu verlieren.

Die Entstehung des Michelin Mannes aus einem Stapel Reifen liegt auf der Hand. Seine einzigartige Silhouette entstammt der Fantasie der Unternehmensgründer. Die beiden Vorreiter der rasant wachsenden Mobilitätsindustrie erkennen in einem Reifenstapel vor einem Messestand die Figur eines riesigen Mannes. Zusammen mit dem Künstler und Werbezeichner Marius Rossillon entwerfen sie schließlich 1898 das Werbeposter mit dem Titel „Nunc est bibendum“, auf dem der Michelin Mann zum ersten Mal Gestalt annimmt. Der römische Trinkspruch des Dichters Horaz „Jetzt lasst uns trinken“ löst sich in der Unterzeile auf: „Auf Ihr Wohl! Der Michelin Reifen schluckt das Hindernis!“ Dies bezieht sich auf Glassplitter und Nägel – keine Seltenheit auf den staubigen Straßen zur Jahrhundertwende –, mit denen der Reifenmann kurzen Prozess macht und sie genüsslich runterschluckt. Lebensgroß feiert er schließlich sein Publikumsdebüt am Michelin Stand des ersten Pariser Automobil-Salons. Die Figur entpuppt sich schnell als Geniestreich.

Auf allen Werbemitteln der Marke taucht sie seitdem auf, illustriert technische Informationen zum richtigen Reifengebrauch und steht bis heute bei Messen und Veranstaltungen prominent und vom Publikum belagert im Mittelpunkt. Die Entwicklung der Figur ist eng mit der Geschichte der Automobilindustrie verknüpft. Anfänglich trat er mit Monokel, Zigarre und Manschettenknöpfe sind fester Teil seines Auftritts. Als jedoch Automobile immer erschwinglicher werden, verändert sich sein Aussehen zusehends zu dem freundlichen Michelin Mann von heute. Zwar legten viele weitere Künstler zeichnerisch Hand an den Reifenmann. Doch um einen einfachen Wiedererkennungswert zu schaffen, vereinheitlicht der Reifenhersteller schließlich das Design und stellt dafür 1920 seinen ersten Vollzeitkünstler im hauseigenen Design Studio ein. So wird schließlich nicht nur die Zahl der Reifen, aus denen die Figur besteht, festgelegt, sondern auch die Form des Körpers klar definiert. 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20180807_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 07.08.2018

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