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Ralf Rangnick – Trainer, Golfer und Sifter

… ein Promi auf den GRK Golf Charity Masters 2018

Er    ist    Sportdirektor, für    ein    Jahr    Interims-Trainer    des  ambitionierten Fußball-Bundesligisten RB Leipzig und Premierengast beim diesjährigen GRK Golf Charity Masters 2018:  Ralf Rangnick war am 11. August 2018 bei der 11. Ausgabe des erfolgreichsten  Golf-Charity-Events  Deutschlands  zum  ersten Mal   am   Start.  

Neben   dem   eigenen   Bedürfnis,   diese besondere Veranstaltung zu besuchen, hat seine Teilnahme auch einen ernsten Hintergrund: Seine in diesem Jahr gegründete Ralf Rangnick Stiftung zählt erstmals zu jenen Einrichtungen, denen ein Teil der gesammelten Spendengelder zu einhundert Prozent zugutekommen.  Der Fokus der Stiftung wird zu nächst auf dem  Bildungsbereich liegen. Im Interview erklärt der 60-Jährige, was ihn antreibt und warum er sich so auf das Event freut.

Herr Rangnick, Glückwunsch an Sie als noch recht frisch gebackenen Vater einer  Wohltätigkeitsorganisation!  Ihre  eigene  Ralf-Rangnick-Stiftung wurde im März gegründet. Wie fühlt man sich in dieser Rolle?
Ralf Rangnick:
Das Baby ist ja erst ein paar Monate alt, aber ich denke, man fühlt sich immer gut,  wenn  man  etwas  Gutes  bewegen  kann.  Wenn  wir  das  Ganze  richtig angehen, dann bin ich überzeugt davon, dass das hier in Leipzig eine richtig gute Geschichte werden kann.  

Was treibt Sie an?
Ralf Rangnick:
Die Idee, eine Stiftung zu gründen und einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten,  spukte  bereits  seit  fünf  Jahren  in  meinem  Kopf  herum.  Alle,  die  in unserer Branche tätig sein dürfen, sind ja durchaus privilegiert und damit in der   Lage,   etwas   zurückzugeben.   Ich   persönlich   empfinde   es   als Lebensauftrag, dazu beizutragen, dass unsere Kinder und Kindeskinder in einer guten und lebenswerten Umgebung aufwachsen und leben.

Gab es auch einen konkreten Anlass für den Entschluss zur Gründung  einer eigenen Stiftung?
Ralf Rangnick:
Mein langjähriger bester Freund Volker Weiß ist vor vier Jahren an Leukämie verstorben.  Ich  hatte  eigentlich  schon  zu  seinen  Lebzeiten  die  Idee  eine Stiftung  zu  gründen  und  nun  haben  wir  uns  endlich  dazu  entschlossen. Insofern  hatten  die  Krankheit  und  schließlich  der  viel  zu frühe  Tod meines Freundes mit dem Entschluss zu tun.

Vor   dem   Hintergrund   Ihrer   Doppelrolle   als   Sportdirektor   und Interimstrainer bei RB Leipzig  – wie intensiv können Sie sich persönlich einbringen?
Ralf Rangnick:
Ich bin natürlich das Gesicht der Stiftung und versuche, möglichst viele Leute dazu zu motivieren, sich in der Stiftung zu engagieren. Allerdings kann ich mich  natürlich  nicht  um  das  operative  Geschäft  der  Stiftung  kümmern. Gewisse Ideen die Umsetzung betreffend sind zwar auch mit in meinem Kopf entstanden,  aber  bei  der  Umsetzung  kann  ich  natürlich  nicht  bis  ins  letzte Detail involviert sein.

Bei der Arbeit Ihrer Stiftung steht das Thema Bildung im Vordergrund und  Sie  wollen  sich  insbesondere  im  Grundschulbereich  engagieren. Was ist Ihr erklärtes Stiftungsziel?
Ralf Rangnick:
Wir wollen die Situation an den Leipziger Grundschulen in den kommenden Jahren nachhaltig verbessern.

Gibt es bereits erste Aktivitäten oder bereits konkrete Pläne?
Ralf Rangnick:
Wir hatten vor einigen Wochen einen Infotag veranstaltet und Vertreter von allen  Leipziger  Grundschulen  eingeladen.  Die  Resonanz  war  überragend, denn wir konnten 140 Teilnehmer begrüßen. In diesem Rahmen haben wir die  Hintergründe  und  unser  Vorhaben  vorgestellt.  Auch  haben  wir  die Schulvertreter gefragt, wo genau der Schuh drückt.

Was war das Ergebnis?
Ralf Rangnick:
Ein Punkt, in dem sich alle einig waren, betraf das Thema Radfahren lernen. Dies sei in Leipzig wohl  arg ins Stocken geraten, was mir später auch der Leipziger  Polizeipräsident bestätigte.  Es  gab  bis  vor  zwei  Jahren  vier Übungsplätze,  die  jedoch  mittlerweile  alle  stillgelegt  wurden,  weil  sie  den Sicherheitsbestimmungen nicht mehr entsprechen. Deswegen hatten wir die Idee,  diese  wieder  ins  Leben  zu  rufen.  Auch  auf  Zuruf  verschiedener Schulen.
 
Wie genau stellen Sie sich die Umsetzung vor?
Ralf Rangnick:
Wir überlegen derzeit, ob wir diese Übungsplätze renovieren oder ob wir eine Art ‚Fahrradlizenz to go‘ anbieten. Dies könnte so aussehen, dass wir die Schulen  mit  zwei  Kleinbussen  besuchen und  den  Kindern  anbieten,  die Fahrradlizenz abzulegen. Getreu dem Arbeitstitel ‚Fahrradies‘. Das Ganze würden wir in Kooperation mit der Polizei sowie ausgebildeten Pädagogen durchführen. Das soll unser Kick-off sein, den wir nach Möglichkeit noch bis Weihnachten an  den  Start  bringen  wollen.  Danach  werden  wir  aber  sicher weitere Themen angehen.

Wollen  Sie  Ihre  Angebote  perspektivisch  auf  die  Region  Leipzig beschränken? 
Ralf Rangnick:
Zunächst  einmal  liegt  der  Fokus  voll  auf  der  Region  Leipzig.  Uns  war  von Anfang an klar, dass wir etwas im Stadtgebiet Leipzig machen sollten, weil wir uns hier auch ein Stück weit in der Pflicht sehen. Hier sind wir bekannt und können viel leichter Menschen dazu bewegen, sich zu engagieren. Dies ergibt auch für mich persönlich Sinn, denn ich selbst lebe hier und der Verein ist hier beheimatet. Dadurch ist die intrinsische Motivation einfach gegeben, sich hier zu engagieren.

Ihre neue Stiftung kooperiert mit dem am Samstag stattfindenden GRK Golf Charity Masters in Leipzig, das in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 9,45 Millionen Euro an wohltätige Einrichtungen gespendet hat. Wie kam es zur Zusammenarbeit?
Ralf Rangnick:
Nachdem  wir  sowohl  vor  einigen  Jahren  mit  zwei  Golfturnieren  in  unserer Heimat  als  auch  im  vergangenen  Jahr  mit  unserem  RB-Turnier  in  Leipzig versucht  hatten,  etwas  Vergleichbares  auf  die  Beine  zu  stellen,  haben  wir uns  nun  gemeinsam  mit  Steffen  Göpel  (Initiator  des  GRK  Golf  Charity Masters, d. Red.) überlegt, dass es besser wäre, die Kräfte zu bündeln und Synergien  zu  nutzen.  Deshalb  nehmen  einige  Spieler  und  ich  sowohl  am Golfevent als auch an der abendlichen Spendengala im Leipziger Hotel The Westin teil. Wir möchten diese großartige Veranstaltung mit seinen überaus prominenten  Teilnehmern  einfach  zusätzlich  bereichern.  Es  ist  ja ohnehin das  erfolgreichste  Golf-Charity-Event  in  Deutschland  und  wir  wollen  dazu beitragen, dass die Entwicklung weiterhin positiv verläuft.
 
Haben   Sie   gewisse   Erwartungen   das   Ergebnis   der   Spendengala betreffend?
Ralf Rangnick:
Wenn  beim  diesjährigen  Event  wieder  eine tolle  Summe  erreicht  werden würde, dann wäre das einfach phänomenal. Dann gibt es nur Gewinner. Und das sind in erster Linie die verschiedenen karitativen Einrichtungen, denen die   Spendengelder   zu   einhundert   Prozent   zugutekommen   und   die fantastische Arbeit leisten.

Am Samstag namen einige Ihrer Spieler am Golfevent teil. Wer ist der beste davon?
Ralf Rangnick:
Ja, es spielren einige mit. Nachdem uns beispielsweise mit Dominik Kaiser oder  Marvin  Compper zwei  gute  Golfspieler  verlassen  haben,  haben  wir  eigentlich  nur  noch  drei  Spieler,  die  wirklich  auch  Golf  spielen.  Das  sind Stefan Ilsanker, Timo Werner und Yussuf Poulsen.

Was zeichnet die Sportart aus?
Ralf Rangnick:
Im Golf spielst du eigentlich immer gegen dich selber. Das Tolle am Golfen  ist,  dass  du  einerseits  an  der  frischen  Luft  bist  und  dich  bewegst.  Und andererseits  können  Menschen  unterschiedlicher  Leistungsklassen,  also Jung und Alt oder Profis und Anfänger, gemeinsam miteinander spielen. Das hast  du  kaum in  anderen  Sportarten,  denn  wenn  sich  beispielsweise  im Tennis zwei unterschiedlich starke Spieler duellieren, werden am Ende beide frustriert  sein.  Im  Golf  braucht  der  schlechtere  Spieler  sicher  ein  paar Schläge  mehr,  aber  dennoch  können  beide  Spieler  ihren  Spaß  haben. Zudem ist es ein hochkommunikativer Sport, den man auch bis ins höhere Alter spielen kann.

 


Veröffentlicht am: 13.08.2018

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