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Morgengruß von Helmut Harff: Mein dritter Tag

… bei Young Euro Classic

Um mal von hinten zu beginnen: Gestern bebte das Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt. So einen Abend gibt es dort höchst selten. Das Publikum stand, klatschte sich die Hände wund, jubelte und tanzte sogar – und das gut 15 Minuten lang.

Und nun der Reihe nach: Gestern stand im Programmheft von Young Euro Classic „Klassik meets Jazz mit Nils Landgren“. Langjährige Besucher des Sommerfestivals in der Hauptstadt kennen den Schweden, der einer der bekanntesten Jazzer Europas ist. Das Markenzeichen des Mr. Redhorn ist die rote Posaune. Sie wussten also, dass sie ein toller Abend erwartet. Doch was dann passierte, kann man getrost als einmalig bezeichnen.

Eröffnet wurde der Abend von den jungen, aber wirklich begnadeten  Musikern der Jungen Norddeutschen Philharmonie und dem STEGERIF.orchester aus Berlin. So wird garantiert kein Konzert eines klassischen Orchesters eröffnet. Dann kam der Pate des Abends Dietmar Bär. Der stand mit seiner Laudatio auf den Abend und den Künstler in nichts nach. Er bezeichnete die Protagonisten des Abends – das waren neben Nils Landgren, der begnadete Pianist Jan Ludgren, der Wahnsinns-Schlagzeuger Wolfgang Haffner, der Vibarphon-Künstler und Komponist Wieland Welzel und die nicht weniger begnadete Bassistin Lisa Wulff – als Silberrücken des Jazz. Ob die 1990 geborene Lisa Wulff sich bei dieser Bezeichnung geschmeichelt fühlte? Zu Créme de la Créme der hiesiger Jazzszene gehört sie auf jeden Fall.

Der Star des Abends war allerdings Janis Siegel. Die Grand Dame, vielen sicherlich als Sängerin von The Manhattan Transfer bekannt, rocke die Bühne – mal in Highheels, mal – wie die jungen Musiker – barfuß. Sie, genau wie alle Musiker – riss das Publikum total mit. Das lag ganz sicher auch an der präsentierten Musik. Das Konzert war einem Hundertjährigen, dem phantastischen Leonard Bernstein gewidmet. Seine Musik in den Händen und Kehlen so hervorragenden Musikern – das war eine so irre Mischung, wie man sie so bestimmt nicht noch einmal erleben wird.

Ich hoffe für alle, die gestern nicht dabei waren, dass das Konzert mitgeschnitten wurde. Wobei, das wäre, als ob man sich ein sehr gutes Essen nur ansehen würde. Dieses Konzert muss man gesehen, muss man erlebt und in sich aufgesogen haben, ansonsten macht es vielleicht die Ohren satt. „Klassik meets Jazz mit Nils Landgren“ war aber etwas für alle Sinne. Schade, das keine Kamera dabei war.

Nun gibt es für mich am Montag noch ein Konzert im Rahmen von Young Euro Classic. Es ist also noch zu früh für ein Fazit. Für die Vorfreude an die Ausgabe 2019 ist die Zeit aber auf jeden Fall schon reif.

Das gestrige Konzert ist sicherlich das Thema beim Frühstück mit der besten Frau der Welt, der auch noch die Hände vom gestrigen Applaus etwas schmerzen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntagsfrühstück. Gehen Sie doch mal wieder ins Konzert.

 


Veröffentlicht am: 19.08.2018

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