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Wirtschafts-News vom 21. August 2018

Michael Weyland informiert...


(Michael Weyland) Zahnersatz geht ins Geld: 3.000 Euro kann ein neues Implantat für gesetzlich Versicherte kosten - selbst mit Zuzahlung der Krankenkasse. Jeder fünfte Kassenpatient sichert sich mit einer Zahnzusatzversicherung gegen solche Kosten ab. Das geht aus aktuellen Zahlen der Krankenversicherungsverbände hervor. Der gemeinnützige Verbraucher-Ratgeber Finanztip hat untersucht, für wen sich die Versicherung lohnt und welche Alternativen Verbraucher haben.

Bei den Zahnzusatzversicherungen sind die Preisunterschiede erheblich. Ein 43-Jähriger beispielsweise muss für einen Tarif zwischen 40 und 760 Euro im Jahr zahlen. Das Problem: "Gerade die besonders billigen Versicherungen enthalten viele Fallstricke", sagt man bei Finanztip. "Tarife mit besonders umfangreichen Leistungen sind hingegen sehr teuer." Wer genug Geld auf dem Konto hat, sollte den Eigenanteil bei Zahnersatz deshalb am besten selbst zahlen. "Die Versicherung ist keinesfalls ein Muss. Fangen Sie schon früh an, regelmäßig Geld für die Behandlungen zurückzulegen." Um nicht unnötig draufzuzahlen, rät man,  bei größeren Maßnahmen den Heil- und Kostenplan des Zahnarztes zu vergleichen - mit dem Angebot eines anderen Zahnarztes oder mit Hilfe der Patientenberatung der Zahnärztekammern. Wer doch lieber eine Versicherung abschließt - beispielsweise wegen anfälliger Zähne im Familienkreis - vereinbart am besten einen Eigenanteil von 10 bis 20 Prozent. Das macht die Versicherung günstiger. Empfehlenswert sind laut Finanztip die Gothaer MediZ Premium, die DKV Kombi Med Zahn KDT85, die Hallesche Megadent, die Janitos Ja dental plus und die Inter Z90.

Entscheidend ist der Zeitpunkt des Abschlusses: "Hat der Zahnarzt schon vor Vertragsschluss eine Behandlung angeraten, zahlt die Versicherung dafür nicht", warnt Finanztip. "Viele Tarife haben außerdem eine Wartezeit und zahlen für Behandlungen erst nach acht Monaten."

Wer beim Zahnersatz sparen möchte, kann sich im Ausland behandeln lassen oder Rabatt durch ein zehn Jahre lückenlos geführtes Bonusheft bekommen. Bei Versicherten mit Bruttoeinnahmen von weniger als 1.218 Euro im Monat greift eine Härtefallregelung: Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt in diesem Fall die Kosten für die Regelversorgung vollständig. Wer sich für eine Behandlung im Ausland entscheidet, sollte aber immer mit Sprachbarrieren rechnen. Und selbst wenn diese nicht bestehen kann eine Behandlung im Ausland Probleme nach sich ziehen, falls später Komplikationen auftreten. Muss man dann nochmals ins Ausland reisen, kann die ursprüngliche Ersparnis schnell zu Mehrkosten führen!

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20180821_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 21.08.2018

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