15.11.2018   

 

 

Werner - Das Rennen 2018 — Europas größtes Motorsportfestival

Dem Verlierer droht Katzenscheiße vom Schmähturm

Wer wird auf dem Flugplatz Hartenholm die Nase vorn haben, wenn Brösel am Sonntagnachmittag, dem 2. September, nach 30 Jahren Pause wieder gegen seinen Kumpel Holgi ins Rennen geht? Porsche oder Porschekiller? Fanlager bereiten sich vor, Wetten werden abgeschlossen, Kamerateams bringen sich in Stellung.

Wer auch gewinnt — das dicke Ende kommt zum Schluss. Denn dann wird es dreckig und schlimm. Damals wie heute wird der Verlierer auf dem eigens erbauten Schmähturm geächtet und mit einer der schlimmsten Formen von Katzenscheiße für sein Versagen bestraft.Schlimmer als 1988? "Ja, es wird schlimmer als 1988", das verspricht der Erbauer des sieben Meter hohen Holzturms — der wilde Handwerker und YouTuber Fynn Kliemann.

Fynn ist 28 Jahre alt und war zur Zeit des ersten Werner-Rennens allenfalls in Planung. Er freut sich bannig auf den Einsatz seines „wunderschönen“ Schmähturms mit dem wohl ärgsten Wurfgeschoss unter der Sonne — eklig, stinkend, nur hoffentlich ohne Parasiten. Zur Katzenscheiße gibt sich Fynn Kliemann bedeckt, will nicht sagen, aus was die fiese braune Masse der Neuzeit besteht, mit der Brösel oder Holgi publikumswirksam überkippt werden. Es wird „iiiiiiii“ und ein Augenschmaus für alle, die zuschauen — soviel ist zu sagen.

Der Schmähturm 2018 orientiert sich in seiner Grundkonstruktion eng am Original. „Wir haben im Wald Bäume geschlagen, die Äste abgemacht und daraus das Gerüst gebaut. So war es früher auch“, sagt Fynn. Dann aber habe er seinem Erfindergeist freien Lauf gelassen: "Der Schmähturm ist vollgeballert mit Pyrotechnik und mit allem möglichen Müll, den wir auf einem Schrottplatz gefunden haben. Wir haben eine Trilliarde Ideen in den Schmähturm eingebracht. Entstanden ist nicht nur ein optisches Highlight voller verrückter Funktionen“, sagt der Erfinder.

Was zum Beispiel? Der Verlierer wird auf einen Autositz gesetzt und kann der Befüllung seines Schicksals beiwohnen. Man verfolgt das Spektakel über eine selbstgebaute Druckanzeige und kann sich eine Minute lang schamlos seiner Vorfreude hingeben. Da kann man nur hoffen, dass der Verlierer schon so viele Schweißperlen auf der Stirn hat, dass die Katzenscheiße nicht so lange anhaftet.

Fynn Kliemann hat das Kliemannsland erfunden. Ein Resthof mit 3,5 Hektar Land auf dem er sich gemeinsam mit zigtausenden Helfern, Erfindern und Anpackern kreativ auslebt.

Aber Kreativität ist nicht alles - Bauwerke wie der Schmähturm müssen auch 100 Prozent sicher und vom TÜV abgenommen sein. Fynn verspricht: „Der Schmähtun ist top wetterfest und hält 25 Knoten Wind stand. Da passiert nur dann was, wenn Godzilla über das Festival-Gelände läuft.“

 




 
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